Aach in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Konstanz
Koordinaten: 47° 51′ N, 8° 51′ O
Höhe: 545 m ü. NN
Fläche: 10,69 km²
Einwohner: 2230
Bevölkerungsdichte: 209 Einwohner je km²
Postleitzahl: 78267 (alt: 7701)
Vorwahl: 07774
Kfz-Kennzeichen: KN
Gemeindeschlüssel: 08 3 35 001
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 16
78267 Aach
Webpräsenz: www.aach.de
Bürgermeister: Severin Graf (CDU)

Aach ist eine Stadt im Landkreis im Süden von Baden-Württemberg. Die Stadt ist bekannt durch die größte Quelle Deutschlands (Aachquelle oder Aachtopf).

Geografie

Geografische Lage

Aach liegt am Rande des Hegau, einer vulkanisch geprägten Landschaft zwischen Bodensee und dem Schweizer Kanton Schaffhausen. Nördlich schließt sich hinter der oberen Donau die Schwäbische Alb an. Wenige Kilometer östlich bzw. südöstlich liegen die Bodensee-Arme Überlinger See und Zeller See. Die Grenze zur Schweiz ist im Südosten ca. 14 km entfernt.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Norden an Eigeltingen, im Osten an Orsingen-Nenzingen, im Süden an Volkertshausen und im Westen an Mühlhausen-Ehingen und die Stadt Engen.

Geschichte

Aach wurde im Jahre 1100 erstmals urkundlich erwähnt. Aus dem Jahr 1150 ist der Name Oppidum Ach in Hegovia bezeugt. Das Stadtrecht wurde Aach im Jahr 1283 durch König Rudolf I. verliehen. Aach blieb für die nächsten Jahrhunderte Teil von Vorderösterreich. Im Jahr 1499 wurde hier im Schwabenkrieg zwischen dem Schwäbischen Bund und der Schweiz um die Vorherrschaft in der Region gekämpft. Nur 26 Jahre später, im Jahr 1525, wurde Aach Schauplatz im Deutschen Bauernkrieg: Der Hegauer Adel floh vor aufständischen Bauern in die Stadt, woraufhin sie von den Aufständischen besetzt wurde. Bereits im September des Jahres waren die Aufstände jedoch niedergeschlagen. Am 25. März 1799 fanden hier Gefechte zwischen den Österreichern und Franzosen in den Koalitionskriegen statt. Nach der Niederlage Österreichs im 3. Koalitionskrieg 1805 kam Aach zunächst zu Württemberg, im folgenden Jahr nach erneuter Gebietsänderung schließlich zum Großherzogtum Baden. Dort gehörte die Stadt lange zum Landkreis und kam mit der Kreisreform 1973 zum Landkreis .

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 1.274
  • 2006: 2.181

Politik

Die Stadt gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Engen an.

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 führte zu folgendem Ergebnis:

  • FWG 38,7% (-1,7) - 4 Sitze (=)
  • CDU 32,9% (-4,5) - 3 Sitze (-1)
  • SPD 28,5% (+6,3) - 3 Sitze (+1)

Wappen und Flagge

Blasonierung: In Rot ein doppelgeschwänzter goldener Löwe mit drei zwischen den Pranken verteilten sechsstahligen silbernen Sternen. Die Aacher Stadtfarben sind Weiß-Rot.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der nächste Bahnhof liegt 5 km entfernt in Mühlhausen-Ehingen. Anschluss an Fernzüge hat man vom 12 km entfernten . Aach liegt unweit des Autobahnkreuzes Hegau. Über die A 81, die A 98 sowie die zweispurige B 33 bestehen schnelle Verbindungen in alle Richtungen. Die Stadt liegt außerdem an der B 31 (Freiburg im Breisgau–Friedrichshafen).

Bildungseinrichtungen

In Aach gibt es eine Grund- und Hauptschule und einen Kindergarten.

Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Am Stadtrand liegt die Burgruine Alter Turm Aach, die der Überrest einer Burg aus dem 11. Jahrhundert ist.

Naturdenkmäler

Im Stadtgebiet von Aach befindet sich der Aachtopf, die größte Quelle Deutschlands, die Quelle der in den Bodensee mündenden Radolfzeller Aach. Der Quellteich wird vom Wasser der Donau gespeist, das in Richtung Norden etwa 12 km (Luftlinie) von der Aachquelle entfernt zwischen Immendingen und Fridingen im verkarsteten Kalk des Weißen Jura versickert (Donauversickerung) und im Aachtopf mit durchschnittlichen 8.300 l/s (Minimum 1.300 l/s, Maximum 24.100 l/s) Schüttung austritt.




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Informationsportal über Aach in Baden-Württemberg - 18.5.2012