Aarbergen in Hessen


Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Rheingau-Taunus-Kreis
Koordinaten: 50° 15′ N, 8° 4′ O
Höhe: 230 m ü. NN
Fläche: 33,94 km²
Einwohner: 6493
Bevölkerungsdichte: 191 Einwohner je km²
Postleitzahl: 65326
Vorwahl: 06120
Kfz-Kennzeichen: RÜD
Gemeindeschlüssel: 06 4 39 001
Gemeindegliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 1
65326 Aarbergen
Webpräsenz: www.aarbergen.de
Bürgermeister: Udo Scheliga (CDU)

Aarbergen ist eine Gemeinde in zwischen dem Taunus und der Lahn. Sie gehört zum Regierungsbezirk im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis und liegt an der Aar südlich von an der Lahn.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Aarbergen liegt in der Mittelgebirgslandschaft des westlichen Untertaunus. Das Gebiet der Gemeinde wird landschaftlich durch das mittlere Aartal mit seinen Seitentälern, Wiesen und Wäldern geprägt.

Nachbargemeinden und -kreise

Aarbergen grenzt im Norden an die Gemeinden Mudershausen, Schiesheim, Burgschwalbach und Kaltenholzhausen (alle Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) und Hünfelden (Landkreis Limburg-Weilburg), im Osten an die Gemeinde Hünstetten, im Süden an die Gemeinde Hohenstein, im Südwesten an die Gemeinde Heidenrod (alle Rheingau-Taunus-Kreis), sowie im Westen an die Gemeinden Reckenroth, Eisighofen, Dörsdorf und Berghausen (alle Rhein-Lahn-Kreis).

Gliederung

Die Gemeinde Aarbergen gliedert sich folgende Ortsteile:

  • Hausen über Aar
  • Rückershausen
  • Kettenbach
  • Michelbach
  • Daisbach
  • Panrod

Geschichte

Der Ortsteil Rückershausen wurde erstmalig 879 urkundlich erwähnt. Bis zum Jahre 1326 gehörte das Dorf zum Herrschaftsgebiet des Grafen Gebhard vom Niederlohngau. Dann fiel ein Anteil und ab 1806 das ganze Dorf an Nassau. 1326 erhielt Rückershausen Marktrechte. Hausen über Aar wurde ebenfalls 879 erstmals urkundlich erwähnt, als es zum Niederlohngau gehörte und in den Besitz des Stifts Kettenbach gelangte, das im gleichen Jahr nach Gemünden (Westfalen) verlegt wurde. Später gehörte Hausen über Aar zu Nassau. Mit der Weihe des Stifts des heiligen Severin 845 wurde das Dorf Kettenbach durch Graf Gebhard vom Niderlohngau gegründet und urkundlich erwähnt. Etwa um 1000 wurde aus der Gaugrafschaft Niederlohngau die Grafschaft Dietz. Über die Jahrhunderte hatte Kettenbach verschiedene Besitzer und gelangte 1771 vollständig an Nassau.

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister ist bis 31. Juli 2007 Hartmut Bopp (SPD. Der amtierende Bürgermeister wurde in der Wahl am 11. März 2007 nicht mehr in seinem Amt bestätigt. Bürgermeister der Gemeinde ist ab 1. August 2007 Udo Scheliga von der CDU.

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl im März 2006 ergab folgende Sitzverteilung:

CDU 13 Sitze
SPD 13 Sitze
Bürgerliste 3 Sitze
Die Grünen 2 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kettenbach

  • Ev. Kirche - 1752 Die barocke Orgel ("Schölerorgel") von 1763 steht unter Denkmalschutz, letzte große Renovierung 1969/1970.

Michelbach

  • Wehrkirche auf dem Friedhof - ca. 800 Jahre (Mittelalterlicher Chortum, Kreuzgewölbe, achteckiger Spitzhelm, runder Chorbogen)
  • Unter Naturschutz stehende ca. 450 Jahre alte Linde auf dem Friedhof ("Apostellinde")
  • "Rahnstätter Hof" (ehemaliges Hofgut), wieder aufgemauerter Brunnen mit einer Tafel, auf der die Geschichte in Kurzfassung zu lesen ist, unterhalb des Segelflugplatzes (erstmals 1194-98 erwähnt, 1870 wurde der Hof zur Auflösung freigegeben)

Rückershausen

  • Ev. Kirche - um 1326 erbaut, im 18. Jh. umgestaltet Orgel von 1755
  • Sauerbrunnen "Antonius-Sprudel", bekannt seit 1779 Kohlens.-Sprudel-Säuerling, Tafel- und Heilwasser, (Gicht, Diabetes, Magen- und Darmkatarrh, Nierenspülung, Stoffwechselkrankheit)

Panrod

  • Ev. Kirche - um 1321 (got. Chortum, gutes bar. Kruzifix)

Daisbach

  • Kath. Kirche - erbaut 1690 - 1709 (Stiftung des Freiherrn von Galen, Erbkämmerei)

Bildungseinrichtungen

  • Astrid-Lindgren-Schule (Grundschule Kettenbach), siehe auch www.als-aarbergen.de
  • Gesamtschule Aarbergen
  • Freie Schule Untertaunus (Aarbergen-Kettenbach)

Siehe auch

Einen ähnlichen Namen trägt das Schweizer Städtchen Aarberg




Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Aarbergen in Hessen - 18.5.2012