Affing in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Koordinaten: 48° 28′ N, 10° 59′ O
Höhe: 465 m ü. NN
Fläche: 44,86 km²
Einwohner: 5197
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86444
Vorwahl: 08207
Kfz-Kennzeichen: AIC
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 112
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Mühlweg 2
86444 Affing
Webpräsenz: www.affing.de
Bürgermeister: Rudi Fuchs (CSU)

Affing ist eine bayerische Gemeinde im westlichen Teil des schwäbischen Landkreises Aichach-Friedberg und liegt rund 10 Kilometer nordöstlich der Stadt und in unmittelbarer Nähe zum Flughafen.

Geografie

Affing liegt im Norden der Region .

Es existieren folgende Gemarkungen: Affing, Anwalting, Aulzhausen, Gebenhofen, Haunswies, Mühlhausen

Geschichte

Eine Grabhügelgruppe und römische Funde weisen auf eine frühe Besiedlung hin. Der Ortsname Affing könnte auf eine bayerische Gründung durch einen "Affo" hinweisen. Affing wurde 1040 erstmals urkundlich erwähnt und war vor 1800 Sitz einer geschlossenen Hofmark der Grafen von Leyden. Sie gehörte zum Kurfürstentum . Die Adelsfamilie der Freiherren von Gravenreuth kaufte im Jahr 1816 die Hofmark Affing und ist seitdem Schlossherr in Affing. Der Erwerber, Karl Ernst von Gravenreuth war Diplomat. Er gilt als Mitbegründer des modernen und verwaltete als Generalkommissär das kurz vorher an gekommene Schwaben. Das Gemeindewappen entspricht dem Gravenreuthsche Familienwappen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3559 Einwohner gezählt, im Jahre 1987 bereits 4140. Die Zählung zur Jahrtausendwende ergab 4971 Bürgerinnen und Bürger. Mit Stand vom 1. Januar 2007 leben 5197 Einwohner im Gemeindebereich Affing.

Politik

Bürgermeister ist seit 2002 Rudi Fuchs (CSU seit 2006, vormals CWG-BB/FBG), der vorherige Geschäftsführer der Gemeinde. Er setzte sich in einem harten Wahlkampf knapp gegen den 2. Bürgermeister Dieter Busch durch.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 4416 T €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 2389 T €.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau ein aus silbernem Felsen hervorwachsendes silbernes Einhorn.

Städtepartnerschaften

1994 wurden Kontakte zur Kreisstadt Lobez in Polen aufgenommen. Seit 1997 gibt es eine offizielle Städtepartnerschaft.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 40, im Produzierenden Gewerbe 367 und im Bereich Handel und Verkehr 199 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 121 am Arbeitsort Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1735. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 12 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 129 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3014 ha. Davon waren 2262 ha Ackerfläche und 745 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

Südlich der Gemeinde Affing verläuft die Bundesautobahn 8, im Westen die Bundesstraße 2, im Osten die Bundesstraße 300. Im Gemeindeteil liegt der Flughafen .

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 150 Kindergartenplätze mit 170 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 25 Lehrern und 422 Schülern



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Informationsportal über Affing in Bayern - 18.5.2012