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Die Stadt Ahlen liegt im Münsterland im Norden des Bundeslandes () und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises im Regierungsbezirk . Der Ort ist nicht zu verwechseln mit der Stadt im Ostalbkreis. GeographieNachbargemeindenAhlen grenzt an Sendenhorst, , , Lippetal, Hamm und . Ortsteile
GeschichteFrühzeitDer Name der Stadt wurde erstmals um 850 in der Vita Liudgeri II erwähnt. Seine Bedeutung und die auf den Namen Bezug nehmende Darstellung des Stadtwappens mit einem „geflügelten Aal” sind nicht geklärt. Als Ursprung der Stadtsiedlung wird ein Siedlungsansatz an einem Übergang über die Werse angenommen, der zum Schnittpunkt zweier wichtiger Straßen wurde und gleichzeitig Ausgangspunkt für eine dritte Straße war (Hamm–Ahlen–Warendorf; Beckum–Ahlen–Herbern ; Ahlen–Münster). Die in den ersten Jahrhunderten langsam wachsende Siedlung bildete sich um einen bischöflichen Amtshof. Im Schutze dieser Kirchenburg ließen sich zunächst Handwerker und Händler nieder, um mit den Bauern und Bewohnern des Amtshofes Handel zu treiben. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts begann der Fernhandel in der Stadt, so tauchten die Namen Ahlener Kaufleute beispielsweise im 13. Jahrhundert in den Rechnungen Lübecker Kaufleute auf. In diese Zeit fällt auch die Errichtung einer Stadtmauer (1271) mit fünf Tortürmen. war Mitglied der norddeutschen Hanse. Die Beseitigung der Stadtbefestigungen begann 1765 und seit 1929 sind die letzten Reste davon verschwunden. Die Stadt scheint sich im 13. Jh. rasch entwickelt zu haben. Um 1285 war die Bevölkerung soweit angewachsen, dass man neben der "Alten Pfarre" (St. Bartholomäus) eine „Neue Pfarre” (St. Marien) gründete. Hierdurch entstanden ein Alt- und ein Neukirchspiel. Diese Entwicklung lässt den Schluss zu, dass zu dieser Zeit zu den 18 größten Städten in Westfalen zählte. Das Wachstum der Stadt beruhte bei hoher Sterblichkeit, niedrigerer Geburtenquote als auf dem Lande und einem zeitweilig hohen Frauenüberschuss vor allem auf der ländlichen Zuwanderung. In der bildete sich durch diese Zuwanderung eine Ackerbürgerschicht. Das Aufblühen der Stadt wurde im 14. Jahrhundert durch die in ganz Europa wütende Pest gestoppt. Im Bürgerbuch des Jahres 1389 waren nur noch 63 Familien verzeichnet. Erst 1454 enthielt eine Bürgerliste wieder 212 Familien, woraus sich eine Einwohnerzahl von etwa 1300 errechnet. Zu diesem Zeitpunkt existierten in der Stadt vier Stadtviertel, die nach den jeweils benachbarten Stadttoren benannt waren und etwa gleiche Größen hatten. Die einzelnen Stadtviertel waren für die Verteidigung der Tore und Teile der Stadtmauern verantwortlich und bildeten darüber hinaus Hudegenossenschaften für die Hudenutzung der gemeinen Mark. Um 1454 lebten in sieben Adelsfamilien sowie deren Bedienstete auf bischöflichen Burgmannshöfen. NeuzeitAm Beginn der Neuzeit wurde die Stadt durch drei Pestepidemien (1505, 1551, und 1592) dezimiert. Auch die Lepra raffte viele Menschen dahin. Im Jahre 1571 sahen sich Bürgermeister und Rat veranlasst, ein besonderes Leprosen-Hospital zu bauen. Verheerende Stadtbrände (1483, 1686 und 1744) verhinderten ein weiteres Aufblühen der Stadt. Von 1574 bis 1652 sind für die Stadt Dokumente von ca. 20 Hexenprozessen erhalten geblieben. Die Hexenverfolgungen begannen 1574 mit dem Tod von vier Frauen. 1615 wurde Peter Kleikamp als Werwolf angeklagt, gefoltert und lebendig auf dem Scheiterhaufen verbrannt. 1616 wurde Christian zum Loe, wegen Hexerei angeklagt, im Gefängnis wahnsinnig und starb. Der letzte bekannte Prozess fand 1652 gegen Anna Sadelers statt. Sie wurde gefoltert, enthauptet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. (Literatur siehe unten) Bei der ersten Erfassung des Bevölkerungsstandes durch die preußische Verwaltung im Jahre 1803 wurden 1.854 Personen registriert. Zu diesem Zeitpunkt waren die Stadtbefestigungen auf Grund der veränderten Kriegsmethoden bereits wirkungslos und teilweise beseitigt. Im Jahre 1803 fiel die Stadt erstmalig mit dem Fürstbistum an Preußen. Mit dem endgültigen Übergang an Preußen im Jahre 1816 setzte für die Stadt eine neue Entwicklung ein, die zu einem raschen Bevölkerungswachstum führte. Aus der Ackerbürgerstadt, in der im Jahre 1871 nur 3.535 Menschen wohnten, war bis zum Jahr 1964 eine mittelgroße Industriestadt mit 44.203 Einwohnern geworden. Hierzu trugen mehrere technisch-wirtschaftliche Entwicklungen bei, die für die Stadt von besonderer Bedeutung waren: In den Jahren 1846/1847 wurde die Cöln-Mindener Eisenbahn durch gebaut. Hierdurch erhielt die Stadt gegenüber anderen Städten ihrer Umgebung einen erheblichen Standort- und Mobilitätsvorteil. Auch der Bau der Eisenbahn selbst trug vorübergehend durch eine Vielzahl zugewanderter Eisenbahnarbeiter – vor allem aus dem südlichen Westfalen und der Eifel zu einer Belebung der Stadt bei. Es sind jedoch auch soziale Konflikte belegt, die durch die fremden Arbeiter ausgelöst wurden. Nach dem Abschluss des Eisenbahnbaus blieb nur eine geringe Zahl der zugewanderten Arbeiter in der Stadt, unter ihnen auffallend viele aus dem Ravensberger Land. Erste IndustrialisierungDie erste Industrialisierungsphase setzte mit dem Strontianitbergbau um 1880 und der Begründung der Metallverarbeitenden Industrie (Blechschmiede und Verzinnerei der Gebrüder Kerkmann, 1863) ein. Vor allem der Strontianitbergbau, der jedoch lediglich etwa 10 Jahre blühte, hatte den Ahlenern eine äußerst bewegte Zeit beschert, die „Strunz”-Zeit. Die zahlreichen Arbeiter (ca. 650), die der Bergbau nach gelockt hatte, kehrten überwiegend in ihre Heimat – auch hier wieder viele in die Eifel – zurück oder fanden in der aufblühenden Metallverarbeitenden Industrie Arbeit. Durch die Anwerbung tüchtiger Fachkräfte aus dem Rheinland, aus Sachsen, dem Vogtland, Thüringen, dem Harz, Böhmen, Schlesien, der Oberpfalz, Franken und Oberbayern war es der Metallverarbeitenden Industrie gelungen, sich auf die Herstellung emaillierter Geschirre zu spezialisieren und so eine Stanz- und Emailleindustrie aufzubauen, die schließlich den Ruf der Stadt bestimmte. Im Jahr 1892 waren es bereits fünf Werke und 1968 bereits 20 Werke. Die Arbeit in diesen „Pöttkesfabriken” wurde überwiegend von Arbeitern aus der zugewanderten Landbevölkerung getan. Neben der Emailleindustrie etablierten sich aber auch Maschinen- und Werkzeugfabriken, Schuhfabriken und Holzverarbeitende Werke. Auf Grund der aus verschiedenen Wanderungswellen entstandenen Beziehungen zur Eifel entwickelte sich ein reger Handel mit Emaillegeschirren aus den Ahlener Werken, der von ehemaligen Wanderarbeitern aus der Eifel getragen wurde. 1904 erhielt die „Neue Pfarre” einen neuen Kirchenbau im neugotischen Stil. Die Marienkirche ist noch heute die größte Kirche in und mit ihrem fast 75 m hohen Westturm ein Wahrzeichen der Stadt. Historisch bedeutsam sind das romanische Südportal sowie der Taufbrunnen und das Pestkreuz aus dem Kloster Maria Rose. Zweite IndustrialisierungDie zweite Industrialisierungsphase begann mit der Erschließung der Kohlevorkommen am östlichen Rand des Ruhrgebiets durch die „Bergwerksgesellschaft Westfalen” und war für die Entwicklung der Stadt von prägender Bedeutung. Der Grunderwerb für die erforderlichen Flächen wurde im Jahr 1907 getätigt. Nachdem im Jahr 1909 die Zechenbahn fertiggestellt war, begannen die eigentlichen Abteufarbeiten für eine Doppelschachtanlage, die 1913 fertiggestellt war. Gleichzeitig erfolgte der Bau von Werkssiedlungen (auch „Kolonie” oder „Zechensiedlung” genannt) für die zugewanderten Arbeiter. Allein in den Jahren 1912 und 1913 verzeichnete die Stadt einen Wanderungsgewinn von knapp 5.000 Personen. Die Belegschaft der Zeche Westfalen bestand aus ca. 1.200 Beschäftigten. Ihre Herkunft war sehr breit gestreut: zu 36% stammten sie aus Westdeutschland mit dem Schwerpunkt Westfalen, zu 31% aus Ostdeutschland und zu 19% aus dem Ausland. Nur ein geringer Teil stammte aus Nord-, Mittel- und Süddeutschland. Unter den Ausländern fanden sich vor allem Polen, Tschechen, Slowenen, Kroaten, Ungarn, Italiener, und Holländer. Während des ersten Weltkrieges wurden darüber hinaus auch 410 Kriegsgefangene im Bergbau eingesetzt. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Zeche zu einem wirtschaftlichen Magneten für die Stadt und zog durch verschiedene Erweiterungen ihres Betriebes weitere Zuwanderungen nach sich. In den Jahren 1936 und 1937 wurde ein dritter Schacht in Dolberg errichtet. Der Wanderungsgewinn hatte bis zum Jahr 1939 zur Ansiedlung von insgesamt 8.298 Personen aus allen deutschen Landsmannschaften und 21 Nationen geführt. Unter ihnen entwickelte insbesondere die starke Gruppe der Polen ein kulturelles Eigenleben. Die raschen und tief greifenden Veränderungen der Bevölkerungsstruktur beeinflussten vor allem das politische Leben der Stadt. Das bis zum Beginn der „Steinkohlenära” als „schwarz” bezeichnete , wo 1870 eine wichtige Gründungsversammlung der Deutschen Zentrumspartei stattgefunden hatte, stand seit der Kommunalwahl 1919 den auf 1/3 aller Wählerstimmen angewachsenen Sozialdemokraten gegenüber. Als Folge der Zersplitterung der bürgerlichen Parteien und nach der Entstehung der kommunistischen Partei verloren die Zentrumspartei – aber auch die Sozialdemokraten – rasch an Einfluss. Seit 1920 war der in der politischen Arbeit erprobte Max Reimann als Bergarbeiter auf der Ahlener Zeche tätig und dieser übernahm 1921 die Leitung der örtlichen KPD. Es kam in dieser Zeit zu häufigen Streiks und Demonstrationen, die aus der schlechten sozialen Lage der Bergleute resultierten. Das blieb auch für die politischen Kräfteverhältnisse in der Stadt nicht ohne Folgen: Im Jahr 1929 rückten die Kommunisten in der Stadtverordnetenversammlung mit 24,4% der Stimmen auf den ersten Platz vor. Aus dieser Zeit ist der Ausspruch überliefert: „Wenn es in und Hamborn ruhig ist, ist es in ganz ruhig”. Nationalsozialismus und Zweiter WeltkriegFür die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft soll die Inschrift auf der Gedenkstele am Platz der ehemaligen jüdischen Schule ein markantes Zeugnis ablegen. Sie lautet: „Der nationalsozialistische Rassenwahn führte zu jener Nacht vom 9. zum 10. November 1938, die von den Nationalsozialisten „Reichskristallnacht” genannt wurde. In dieser Nacht wurde die Synagoge in von Nazihorden geschändet und in Brand gesteckt. Menschen wurden geschlagen, ihre Wohnungen zerstört, ihre Geschäfte zertrümmert, ein Mensch kam in dieser Nacht zu Tode. Ein Jahr später, im November 1939, wurde als erste Stadt im Dritten Reich als „judenfrei” erklärt. Einige Menschen entkamen den Verfolgungen, wenige überlebten den Holocaust, die meisten wurden Opfer des Völkermordes. Heute gibt es nur noch zwei lebende Mitglieder der Ahlener jüdischen Gemeinde. Diese allerdings leben nicht mehr in . Neben Frau Spiegel ist der Autor, Regisseur und Schauspieler Imo Moszkowicz der letzte noch lebende Ahlener Jude. Seine Familie wurde nach Auschwitz deportiert. Dort kamen Moszkowiczs Mutter und seine Geschwister um. Er selbst wurde zur Zwangsarbeit für die I.G. Farben verurteilt und ins KZ Buna/Monowitz verschleppt. Im Kriegsjahr 1943 wurde in eine Lazarettstadt verwandelt und war bei Kriegsende mit 1.800 Verwundeten belegt. Das Lazarett befand sich im Gebäude des Klosters St. Michael, heute das bischöfliche Gymnasium der Stadt. Mit Zunahme des Luftkrieges suchten viele Ausgebombte Schutz in unzerstörten Kleinstädten und Landgemeinden. wurde im Rahmen dieser Hilfe Patenstadt für und . Am 9. September 1944 zogen insgesamt 1.461 Evakuierte in Großtransporten in die Stadt ein. Doch hatte selbst Verluste durch den Krieg zu beklagen: Durch 45 Luftangriffe seit 1940 kamen in der Stadt nahezu 300 Menschen um. Ungefähr 5% der Stadtfläche waren zerstört. Schlimmeres konnte in den letzten Kriegswochen durch das mutige Handeln des Oberfeldarztes Dr. Paul Rosenbaum verhindert werden. Er übergab das zur offenen Stadt erklärte am 31. März 1945 kampflos an amerikanische Truppen. Zum Dank für diesen Einsatz wurde ein zentraler Platz nach ihm benannt. Durch den zweiten Weltkrieg sank die Stammbelegschaft der Zeche um 27% ab, während die Gesamtbelegschaft jedoch um 36% stieg. Der Grund hierfür war der Austausch deutscher Bergleute, die zum Militärdienst eingezogen wurden, gegen Kriegsgefangene und Zivilverschleppte (siehe Verschleppung), die in Ausländerlagern am Stadtrand untergebracht waren. Bei Kriegsende gab es in 5.971 Fremdarbeiter in 26 Lagern. Bis zur Rückführung der Zwangsarbeiter und Gefangenen im Herbst 1945 kam es zu zahlreichen Racheakten an der Zivilbevölkerung. Nach dem Zweiten WeltkriegIm Winter 1946 / 1947 tagte der Zonenausschuss der CDU für die britische Zone im Ahlener Kloster St. Michael (heute Bischöfliches Gymnasium)zur Beratung der programmatischen Ausrichtung der Partei. Damit in Verbindung standen wichtige personelle Weichenstellungen für die Bildung einer neuen politischen Elite in (Konrad Adenauer - Jakob Kaiser). Es war wohl mehr Zufall als bewusste Anknüpfung an politische Traditionen in der Stadt (Zentrumspartei), dass es gerade die Stadt war, mit deren Namen dieses Programm verknüpft ist. Dennoch ist das Tagungsgebäude selbst sicher nicht ohne Anspielung auf den Inhalt des Programms zu deuten. In seiner Tagung vom 1. bis 3. Februar 1947 in erließ der Zonenausschuss folgende programmatische Erklärung (Einleitung):
Am 3. Februar 1997 wurde die Bedeutung des Ahlener Programms für die heutige CDU mit dem Abstand von 50 Jahren in einer Feier am Entstehungsort durch den damaligen CDU-Generalsekretär Peter Hintze wie folgt gewürdigt (Auszug):
Das Leben in der Stadt war jedoch von anderen Ereignissen bestimmt: Vom 5. November 1945 bis 15. August 1946 war Auffang- und Durchgangslager für den damaligen Kreis . In dieser Zeit erreichten 70 Flüchtlingstransporte die Stadt. Bis 1950 nahm die Stadt in mehreren großen Schüben ca. 4.000 Heimatvertriebene auf, besonders Schlesier und Ostpreußen. Die Zuwanderung der Flüchtlinge wurde neben der Zeche der wichtigste Faktor für den inneren und äußeren Strukturwandel. Die vorhandenen Industriebetriebe konnten ihre Belegschaften stark vermehren und es entstanden aus der Initiative der Flüchtlinge neue Betriebe, die vorhandene Nischen im Wirtschaftsbesatz nutzten. Mit der Verbesserung der Wirtschaftslage Ende der 1950er Jahre kam es auch zu umfangreichen Bautätigkeiten. Im Süden der Stadt entstand ein ausgedehntes „Ostdeutsches Viertel” in dem die Straßennamen auf die Herkunft der Bewohner deuten. Die Bautätigkeit wurde durch die Abteufarbeiten an Schacht V der Zeche Westfalen (1953–1956), den Bau der Westfalenkaserne (1958–1961) und die Errichtung kommunaler und kirchlicher Gebäude (städtisches Gymnasium, Hallenbad, Christuskirche, Pauluskirche) mitgeprägt. Das deutsche Wirtschaftswunder führte auch in zu einem Überangebot von Arbeitsplätzen. Durch die Vermittlung staatlicher Institutionen und durch eigene Initiativen der Wirtschaft kamen zwischen 1960 und 1965 insgesamt ca. 1.000 „Gastarbeiter” nach . Die Einwohnerzahl war so von 1945 (29.322) bis 1964 auf 44.203 gestiegen. Durch die Eingemeindung des Amtes mit den Gemeinden Altahlen, Dolberg und Neuahlen wurde 1969 die Einwohnerzahl von 50.000 überschritten. Der Ahlener Fußballverein LR , der 1996 aus der Fusion zweier kleiner Vereine entstand, spielte von 2000 bis 2006 in der 2.Bundesliga. Nach dem Abstieg wurde - wegen Rückzug des Hauptsponsors - im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31. Mai 2006 der Vereinsname in "Rot-Weiß Ahlen" umbenannt. Bereits 1999 schafften die Handballer der Ahlener SG den Aufstieg in die 2.Bundesliga, in der Saison 2005/2006 belegten die Handballer den 2.Tabellenplatz, in der Relegation zur 1. Bundesliga scheiterten sie dann jedoch. ist durch die Zeche Westfalen bekannt, die dort 2000 stillgelegt wurde. PolitikStadtratDer Ahlener Stadtrat wurde zuletzt 2004 gewählt. Von 40179 Wahlberechtigten gingen 56,3% wählen, es wurden 21934 gültige Stimmen abgegeben.
Die CDU stellt 23 Ratsmitglieder, die SPD hat 15 Sitze im Rat, die Grünen 4. Die FDP, die zuerst eine Fraktion mit 2 Mitgliedern stellte, hat heute keine Fraktion mehr, da ein Fraktionsmitglied diese verlassen hat, insgesamt hat der Rat 3 fraktionslose Mitglieder. WappenBlasonierung: „In rotem Feld ein geflügelter, silberner Aal mit goldener Krone.” Das älteste Siegel zeigt den frömmelnden Aal im Stadttor drüber den Heiligen Bartholomäus. Dieser Heilige ist der Stadtpatron von . Das Siegel tritt seit dem 13. Jahrhundert auf. Seit dem 17. Jahrhundert wird nur noch der Aal, sowohl für das Stadtwappen als auch für das Siegel genutzt. In der aktuellen Form wurde das Wappen am 17. Dezember 1910 vom preußischem Staat verleihen. PartnerstädteStädtepartnerschaften gibt es mit folgenden Städten:
Bürgermeister
Wirtschaft und VerwaltungBundeswehrIm Südwesten Ahlens, an der Hammer Straße gelegen, befindet sich die Westfalenkaserne. Diese Liegenschaft der Bundeswehr war bis November 2006 die Heimat des Panzergrenadierbataillons 192 mit seinen sechs Kompanien. Im Zuge der Bundeswehrreform wurde das PzGrenBtl 192 allerdings aufgelöst - der Standort bleibt jedoch erhalten: Das Sanitätsregiment 22 aus dem benachbarten Hamm wurde an diesen Standort verlegt. Weitere Liegenschaften der Bundeswehr im Gebiet der Stadt sind unter anderem der ehemalige Mobilmachungsstützpunkt Grasskamp (heute lediglich noch Gerätelager) und das Feldlager X-Ray, (ehemalige StOMunNdlg Oestrich) welches der Ausbildung von Soldaten für den Auslandseinsatz dient. VerkehrAhlen liegt an der Köln-Mindener Eisenbahn. Am Bahnhof halten jeweils im Stundentakt der RE 6 „Westfalen-Express” Düsseldorf–Dortmund–Hamm–Bielefeld–Minden und die RB 69 „Westfalen-Bahn” Münster–Hamm–Bielefeld, sodass insgesamt ein Halbstundentakt besteht. Beide Linien werden von DB Regio NRW betrieben. Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerke
MuseenDas Heimatmuseum bietet die Möglichkeit, die Geschichte Ahlens und Umgebung kennenzulernen. Themenschwerpunkte sind der Ackerbau und das Leben auf den Höfen, der Bergbau, der das Bild der Stadt Jahrzehnte lang geprägt hat, sowie die Stadtgeschichte und die Archäologie. Das Kunstmuseum der Stadt, das im Oktober 1993 eröffnet wurde, stellt in regelmäßig wechselnden Ausstellung die Kunst des 20. Jahrhunderts vor. Die Bandbreite der Ausstellungen reicht dabei von der Klassischen Moderne bis zur modernen zeitgenössischen Kunst. Das Stadt verdankt die Einrichtung des Museums einer Stiftung des im September 2005 verstorbenen Ahlener Unternehmers Theodor F. Leifeld. VereineDer KunstVerein (KVA) besteht seit 1988 und versteht sich als Forum für zeigenössische, junge Kunst. Zu den Aktivitäten gehören drei bis fünf Ausstellungen im Jahr. Mit verschiedenen Installationsprojekten wie der Kunst-Spur hat der KVA zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum beigetragen. Begleitend bietet der KunstVerein Ausstellungs- und Atelierbesuche sowie Künstlergespräche an. Darüber hinaus konnten durch die Vermittlungsarbeit des KunstVereins weitere Projekte von Künstlern ermöglicht werden. Die Jahresgaben in Form von Grafiken, Plastiken und Zeichnungen in jeweils limitierter Auflage bieten die Möglichkeit, Kunstwerke zu einem günstigen Preis zum Aufbau oder zur Ergänzung einer eigenen Sammlung zu erwerben. Der Verein "Initiative Bürgerzentrum Schuhfabrik e.V." betreibt Ahlens soziokulturelles Kommunikationszentrum seit 1989. Der Anspruch ist es, ein Haus „für alle” zu schaffen, ohne Alterbegrenzungen und ohne nationale oder religiöse Begrenzungen. Das Bürgerzentrum Schuhfabrik ist Anlaufstelle in Fragen der Integration von Migranten, der Flüchtlingshilfe, der Jugendarbeit, der sozialen Vernetzung und Bildungsarbeit und der Kulturförderung. Initiativen, Vereine und Gruppen können in der Schuhfabrik Räumlichkeiten für Treffen oder Veranstaltungen nutzen. Die Gastronomie der Schuhfabrik ist gleichzeitig Kommunikationsraum für viele Ahlener. Im Durchschnitt finden in der Schuhfabrik mehr als 100 Veranstaltungen jährlich statt. Von der Amateurtheateraufführungen, über Satirelesungen bis hin zu Konzerten und Tanzveranstaltungen. Im Vordergrund steht dabei ein abwechslungsreiches professionelles Programm anzubieten und gleichzeitig den Nachwuchs zu fördern. KinoNach dem im Mai 2000 das alte Ahlener Kino geschlossen wurde, eröffnete am 1. Dezember 2005 das neue CinemAhlen. Das modernste Kino der Umgebung bietet neben aktuellen Filmen auch Spartenprogramm und Filmklassiker. Auf der Bühne im größten der vier Saale ist es auch möglich, Kleinkunst und Theater aufzuführen. SportHandballAhlener Sport Gemeinschaft Handballmannschaft in der 2. Handball-Bundesliga FußballRot-Weiß Fußballmannschaft in der Fußball-Regionalliga BasketballVorwärts Basketball PersönlichkeitenSöhne und Töchter der StadtIn geboren wurden:
Amerikanern, als „Retter der Stadt” Namensgeber eines zentralen Platzes.*
Persönlichkeiten, die in gewirkt habenNicht in geboren, aber hier gelebt und gewirkt haben:
Ehrenbürger
Literatur
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