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Ahorn ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis . Sie liegt am südlichen Stadtrand von . Der Name rührt von den Ahornbäumen her, die früher auf dem Gemeindegebiet standen. GeografieAhorn liegt in der Region Oberfranken-West an der Bundesstraße 303 -Schweinfurt. Es besteht aus folgenden Ortsteilen: Ahorn, Finkenau, Hohenstein, Krebsmühle, Schafhof, Schorkendorf, Triebsdorf, Witzmannsberg, Eicha, Wohlbach, Ziegelhütte. GeschichteAhorn wurde erstmals 1074/75 als Rodungshöfe in den Wäldern der Burg Ahorny erwähnt. Die Entwicklung hängt eng zusammen mit der Geschichte des Schlosses Ahorn, das Joachim von Rosenau nach dem Bauernkrieg im Jahre 1555 auf den Resten einer älteren Burg im Renaissancestil errichten ließ. Sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss durch die Herren von Streitberg im Jahre 1621. Im Lauf der Jahrhunderte hatte das Schloss wechselnde Eigentümer: die von Schaumberg, von Ermreuth, von Eschenbach, von Hendrich, von Baumbach und schließlich die von Erffa, die das Schloss noch heute bewohnen. Ahorn gehörte zum Amt Ahorn des Herzogtums Sachsen-Coburg. Es kam mit dem Freistaat nach einer Volksabstimmung und dem darauffolgenden Staatsvertrag am 1. Juli 1920 zu . EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.096, 1987 dann 4.262 und im Jahr 2000 4.592 Einwohner gezählt. Die Gemeinde hat heute 4589 Einwohner (Stand 31. Dezember 2003). PolitikBürgermeister ist Wolfgang Dultz (SPD/Freie Wähler). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.046.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 125.000 €. WappenDer Wappenschild zeigt ein Ahornblatt sowie das stilisierte Schloss Ahorn als Wahrzeichen der Gemeinde. Die Farben grün und silber von Ahornblatt und Schloss weisen dabei auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zum ehemaligen Wettiner Herzogtum Sachsen-Coburg hin. Eingebettet sind Ahornblatt und Schloss in die Farben gold und blau aus dem Wappen der Familie der Freiherren von Erffa. StädtepartnerschaftenAhorn unterhält seit 1975 mit der Marktgemeinde Irdning in der Steiermark, Österreich, sowie seit dem Jahr 1990 eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Eisfeld in Thüringen. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 8, im Produzierenden Gewerbe 491 und im Bereich Handel und Verkehr 52 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 337 am Arbeitsort Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1632. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 37 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 949 ha. Davon waren 722 ha Ackerfläche und 227 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
SehenswürdigkeitenBauwerke
Museum
KultureinrichtungenVereine
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