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Aiterhofen ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Aiterhofen. GeografieAiterhofen liegt im Gäuboden und wird von der Aiterach durchflossen. Es existieren folgende Gemarkungen: Aiterhofen, Amselfing, Geltolfing, Niederharthausen GeschichteAiterhofen ist schon seit der Jungsteinzeit besiedelt, wie der Fund des größten linearbandkeramische Gräberfeldes in (ca. 260 Gräber) in Aiterhofen/Ödmühle zeigt. 773 n. Chr. wird Aiterhofen (Eitraha) zum ersten mal als agilolfingischer Herzogshof urkundlich erwähnt. Vermutlich im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts wird die romanische Pfarrkirche St. Margaretha erbaut. In ihr befindet sich die älteste Glocke s (1325). 1846 gründet Angela Fraundorfer das Kloster der Franziskanerinnen von Aiterhofen, die u. a. die Bildung von Mädchen zum Ziel haben und heute einen Kindergarten und eine Mädchen-Realschule sowie andere Einrichtungen betreiben. Aiterhofen gehörte zum Rentamt und Gericht des Kurfürstentums . Im Zuge der Verwaltungsreformen in entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.424, 1987 2.749, 2000 3.178 und im Jahr 2005 3.466 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Manfred Krä (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.386.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 167.000 €. Partnergemeinden
BauwerkeKirchen
Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 31, im produzierenden Gewerbe 133 und im Bereich Handel und Verkehr 62 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 132 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.022. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 96 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3.517 ha. Davon waren 3.431 ha Ackerfläche und 82 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 2006 existierten folgende Einrichtungen:
Literatur
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