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Alfeld ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Happurg. GeschichteAlfeld gehörte zur Freien Reichsstadt . Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu . Im Zuge der Verwaltungsreformen in entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die ehemalige Gemeinde . Bei der Gemeindegebietsreform 1972 wurden die selbstständige Gemeinde Pollanden eingemeindet. Die Gemeinde ist heute die zweitkleinste Gemeinde des Landkreises. Ab 1504 bildete der mitten durch das Dorf fließende Bach die Grenze zwischen der Oberpfalz und Nürnberger Gebiet. 1806 wurde der Ort wieder vereint. Er gehörte dann zum Oberpfälzer Bezirk und kam erst 1911 auf eigenen Wunsch zurück zum fränkischen Bezirk Hersbruck. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.115, 1987 dann 1.059 und im Jahr 2000 1.150 Einwohner gezählt. GemeindeteileFür die Gemeinde sind 18 amtlich benannte Gemeindeteile ausgewiesen. Dies sind:
Kirchthalmühlhöhle mit Siedlungsfunden des Spätpaläolithikums, des Mittel- und Jungneolithikums, der Bronze-, der Urnenfelder- und der Hallstattzeit sowie des Mittelalters.
Funde des Spätmittelalters oder der Neuzeit (Lanzenspitze und Messer).
westlichster Gemeindeteil, im Winter Zentrum eines Skilanglaufgebietes. Im Mittelalter wurde in Waller eine Kapelle errichtet und der frühchristlichen Märtyrerin Margarete geweiht. Die Kapelle verfiel nach der Reformation, wurde aber 1717 wieder auf den alten Mauerresten aufgebaut.
PolitikSeit dem 1. Mai 2002 ist Karl-Heinz Niebler von der CSU Erster Bürgermeister von . Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 405 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 31 T€. SehenswürdigkeitenDen dominierenden Mittelpunkt des Ortes bildet die schon 1072 geweihte evangelische Kirche St. Bartholomäus. Um 1450 wurde ihrem romanischen Chor zusätzlich ein gotischer vorgesetzt, 1707/08 wurden das Langhaus mit einer Holztonne überwölbt und die Emporen eingebaut. So entstand ein sehr stimmungsvoller Raum: Auf das hohe Emporenlanghaus folgt torartig der niedrige ehemalige Chor, der sich wiederum zum gotischen Ostchor weitet. Besonders sehenswert sind die gotische Figur des Kirchenpatrons, der Altar von 1680 in bewegten barocken Formen und die Kanzel von 1663. In der Nähe von Nonnhof, das früher zum oberpfälzischen Gebertshofen gehörte und erst 1975 zu kam, liegt das Naturdenkmal Windloch – mit 2,2 km Länge die längste bekannte Dolomithöhle in der Frankenalb. Die Höhle ist von April bis September begehbar. Sechs neuangelegte Rundwanderwege mit einer Gehdauer zwischen eineinhalb und zwei Stunden wurden in das bestehende Wegenetz des Fränkischen Albvereins integriert. Siehe auch: Fränkischer Albverein, sowie Weblinks BildungIm Jahr 2006 existierten folgende Einrichtungen:
WirtschaftDie wirtschaftliche Infrastruktur in stützt sich derzeit vor allem auf einige Gewerbebetriebe, Kleinhandel (Lebensmittel etc.)sowie auf Gaststätten. Wichtigste Einnahmequelle sind Tagesgäste, die in der reizvollen Umgebung zum Wandern gehen. Überörtliche VerkehrsanbindungenAutobahn A6 - (Ausfahrt ) SonstigesDas Gemeindeleben spielt sich in 15 Vereinen ab:
- laut Alfelder Gemeindhomepage gibt es sogar noch mehr Vereine, aber die kann man aktueller dort nachlesen...--> Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
