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Allershausen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis und Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft. GeografieAllershausen liegt am nördlichen Rand der Münchner Schotterebene an der Mündung der Glonn in die Amper. Im Westen durchquert die Autobahn A 9 das Ortsgebiet. NachbargemeindenFolgende Gemeinden grenzen an die Gemeinde Allershausen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Paunzhausen (Lkrs. ), Schweitenkirchen (Lkrs. Pfaffenhofen/Ilm), Kirchdorf an der Amper (Lkrs. ), Kranzberg (Lkrs. ) und Hohenkammer (Lkrs. ). Gliederung der GemeindeEs existieren folgende Gemarkungen: Aiterbach, Allershausen, und Tünzhausen. Die Gemeinde Allershausen besteht darüber hinaus aus 11 weiteren amtlich benannten Ortsteilen:
GeschichteArchäologische Funde lassen sich auf 2000 v. Chr. datieren und bestätigen, dass die Gemeinde zu einem uralten Siedlungsgebiet gehört. Die Kelten besiedelten etwa 500 v. Chr. das Gebiet und gaben den beiden Flüssen Amper (Amba) und Glonn (Clana) ihre Namen. Die vielen Orte im Landkreis mit -ing und -hausen im Namen zeigen, dass die Siedlungsgründungen vor und während der Landnahme der Bajuwaren erfolgt sind. Die Römer besetzten 15 n. Chr. das Gebiet ohne Widerstand der Noriker, des Keltenstammes, der zu dieser Zeit hier siedelte. 450 Jahre später drangen die germanischen Stämme in das Gebiet vor und zwangen die Römer zum Rückzug. Der Stamm der Bajuwaren teilte sich das Gebiet mit den verbliebenen Kelten. Schriftlich erwähnt wurde der Ort erstmalig im Jahr 814 in einer urkundlichen Niederschrift als „Adalhareshusum”, eine Zusammenziehung eines Personennames mit einem Bestimmungswort, welche „bei den Häusern des Adalhar” bedeutet. „Adalhar” bedeutet soviel wie „edler Krieger”. Allershausen gehörte zum Rentamt und zum Landgericht Kranzberg des Kurfürstentums . Durch ein Edikt des bayerischen Königs von 1808/1818 siedelten sich hauptsächlich protestantische Einwanderer aus dem Rheinkreis (Pfalz) an. Sie bauten 1835 im Ortsteil Oberallershausen eine evangelische Kirche und gründeten eine der ersten protestantischen Gemeinden in Altbayern. EingemeindungenIm Zuge der kommunalen Neuordnung s wurde 1971 die Gemeinde Aiterbach aufgelöst und nach Allerhausen eingemeindet. 1972 kamen die Ortsteile Göttschlag, Kreuth und Tünzhausen der aufgelösten Gemeinde Tünzhausen sowie der Gemeindeteil Oberkienberg der aufgelösten Gemeinde Schlipps hinzu. WappenAuf rotem Grund ein Schlüssel mit zwei Barten über einem Seil. PolitikBürgermeister ist Rupert Popp (Parteifreie Wähler). Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerke
Brauchtum
Wirtschaft und InfrastrukturDie Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.893.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 825.000 €. Wirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftDie Nähe der Autobahn A9 begünstigt die Ansiedlung von Gewerbe und Gaststätten. Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 9, im Produzierenden Gewerbe 430 und im Bereich Handel und Verkehr 648 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 238 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1761. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 4 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 84 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1969 ha. Davon waren 1598 ha Ackerfläche und 367 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
PersönlichkeitenEhrenbürgerDer Gemeinderat von Allerhausen kann Personen, die sich in besonderem Maße um die Gemeinde verdient gemacht haben, die Ehrenbürgerschaft verleihen. Diese Ernennung ist mit keinen Privilegien verbunden. Eine posthume Verleihung ist nicht möglich. Bislang wurden mindestens vier Personen zu Ehrenbürgern von Allershausen ernannt. Es sind jedoch nicht alle Protokolle der Gemeinderatssitzungen erhalten.
Söhne und Töchter der Gemeinde
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