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GeografieAlsdorf liegt in der Nähe des Dreiländerecks Deutschland/Belgien/Niederlande im äußersten Westen der Bundesrepublik . Nachbargemeinden sind, im Uhrzeigersinn und im Norden beginnend, , , , , und Übach-Palenberg. gehört zum Nordkreis . Gewässer
GeschichteDie erste geschichtliche Erwähnung fand der Ortsname im Jahre 1191 in einer kirchlichen Urkunde unter dem Namen „alstorp”. Bis 1789 gehörte zum Herzogtum der Österreichischen Niederlande. Die heutigen östlichen Stadtteile Hoengen, Schaufenberg und Warden gehörten zum Oberamt und Ofden zum jülicher Amt Wilhelmstein. Diese Teilung setzte sich bei den Franzosen fort: 1813 gehörte die Mairie zum Kanton Rolduc im Département Meuse inferieure (Untere Maas), während die drei Mairien Hoengen, Bardenberg (mit Duffesheide und Reifeld) und Broich (mit Ofden und Hof Kellersberg) zum Kanton und die Mairie Setterich (mit Bettendorf und Schaufenberg) zum Kanton Linnich - beide Département de la Roer (Rur) gehörten. 1818 wurden in Preußen Kreise und Regierungsbezirke gebildet, und das heutige Alsdorfer Gebiet lag zum ersten Mal vollständig in einer Verwaltungseinheit: dem Regierungsbezirk . Aber die heutigen Stadtteile waren auf verschiedene Bürgermeistereien und Kreise verteilt. Bettendorf und Schaufenberg gehörten zur Bürgermeisterei Setterich, dann zu Siersdorf, dann wieder zu Setterich im Kreis . Die übrigen gehörten zu verschiedenen Gemeinden im Kreis Aachen: , Bardenberg, Broichweiden und Hoengen. Von 1927 bis in die 1950er Jahre gehört zum Arbeitsamtbezirk . In befand sich die Grube Anna des Bergwerks-Vereins. Am 21. Oktober 1930 ereignete sich ein schweres Grubenunglück mit 271 Toten. Die Kohleförderung wurde Ende 1983 eingestellt. Von 1968 bis 1970 fanden in Prozesssitzungen zum Contergan-Skandal statt. 1972 wurden auf Grund von § 4 des Aachen-Gesetzes , Bettendorf und Hoengen zur neuen Stadt zusammengeschlossen sowie weitere kleinere Gebietsänderungen vorgenommen. Hoengen schlug im Vorfeld den alternativen Namen "Broichtal" für die neue Stadt vor. Ferner kam Hoengen vom Bereich des Amtsgericht an das Amtsgericht . StadtgliederungAlsdorf besteht aus folgenden 16 Ortsteilen:
PolitikStadtrat
Stand: Kommunalwahl vom 26. September 2004 StädtepartnerschaftenDie Stadt pflegt Städtepartnerschaften mit:
Kultur und SehenswürdigkeitenAlsdorf (Mitte)
Blumenrath
Kellersberg
Mariadorf
Wirtschaft und InfrastrukturLange Zeit war Steinkohlebergbau der Kern der Alsdorfer Wirtschaft. Die letzte Zeche wurde in den 1960er Jahren geschlossen. Daneben entstanden Firmen, die entweder die Nähe zur RWTH nutzten, oder den günstigen Standort nahe der Grenzen zu Belgien und den Niederlanden als Vorteil sahen. Größter Arbeitgeber am Ort ist die Cinram GmbH mit etwa 1200 Mitarbeitern im Ortsteil Schaufenberg. Im Spritzgussverfahren werden hier täglich bis zu 2 Millionen CDs und DVDs hergestellt, verpackt und an namhafte Kunden hauptsächlich in Europa ausgeliefert. Das 1975 von Warner Music gegründete Presswerk wurde im Jahre 2003 von der kanadischen Aktiengesellschaft Cinram International übernommen. Es beliefert u. a. namhafte Plattenfirmen und Medienkonzerne wie Warner Music, Warner Home Video, Twentieth Century Fox und MGM. VerkehrEs besteht eine direkte Anbindung an die Bundesautobahnen A 44 (AS "Alsdorf") und A 4/ E40 (AS "Eschweiler"). Alsdorf gehört zum Stammgebiet „Herzogenrath / / Würselen” im Aachener Verkehrsverbund AVV und ist per Bus mit allen Nachbarorten verbunden. Haupthaltestellen sind „Alsdorf-Annapark” und „Mariadorf Dreieck”. Seit dem 11. Dezember 2005 ist wieder über die Eisenbahn zu erreichen: Über den Euregiobahn-Haltepunkt „Alsdorf-Annapark” ist mit Merkstein, und verbunden. Die nächsten DB-Bahnhöfe sind „Eschweiler Hauptbahnhof” an der Strecke Köln-Düren-Aachen und „Herzogenrath” an der Strecke Aachen-Geilenkirchen-Mönchengladbach. Siehe auch: Ringbahn Herzogenrath-Alsdorf-Stolberg. BildungIn sind sämtliche Schularten vertreten. Es gibt ein Gymnasium, zwei Realschulen, eine Gesamtschule, zwei Hauptschulen, eine Schule für Lernbehinderte, zehn Grundschulen sowie eine Berufsbildende Schule. Die Europa-Hauptschule im Stadtteil Blumenrath, früher GHS-Johann-Heinrich-Pestalozzi, beteiligt sich am Comenius-Programm der Europäischen Union. In diesen Projekt, das von Schülern der Schulen bearbeitet wird, wird eine Partnerschaft mit der Europa-Hauptschule im österreichischen Leoben und einer Schule aus dem schwedischen Karlskoga aufgebaut. Die Schule in Blumenrath hat 400 bis 500 Schüler. Es gibt 20 Kindergärten bzw. Kindertagesstätten, bei über der Hälfte ist die Kirche der Träger. In Kooperation mit der Stadt betreibt eine Volkshochschule. Es wird angestrebt diese Kooperation auf die Städte und auszuweiten. Medizinische VersorgungAlsdorf verfügt über eine Psychiatrische Tagesklinik. Die nächsten Krankenhäuser sind das Medizinische Zentrum Kreis in und Bardenberg und das St.-Antonius-Hospital . PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt Alsdorf
Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
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