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Altena ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im Märkischen Kreis in . GeographieGeographische LageDie Stadt liegt im Sauerland im Tal der Lenne. Der höchste Punkt ist der Kohlberg mit 511 m über NN. Der tiefste Punkt liegt am Hünengraben bei 150 m über NN. Das heutige Gebiet der Stadt ist etwa 44,3 km² groß. 61% der Stadtfläche werden von Wald eingenommen. Altena grenzt an Nachrodt-Wiblingwerde, , , Neuenrade, , und Schalksmühle. GeschichteDie Stadt entstand unterhalb der gleichnamigen, im 12. Jahrhundert gebauten Burg einer Seitenlinie der Grafen von Berg, welche sich dann Grafen von und später Grafen von der Mark nannten. Der Name der Burg ist wohl ein vorgermanischer Flussname und entstammt von dem Fluss und der Landschaft "Altena" in Brabant. Die Grafen von Berg leiteten mit der Namensgebung einen Besitzanspruch her, den es allen Anschein nach nicht gegeben hat, ein damals übliches Verfahren. Die Erklärung von "Altona" (Hamburg, hier geht es um eine Gaststätte) von „all te na” (all zu nah), nach einer heimischen volkstümlichen Sage, ist hier strikt auszuschließen. Graf Engelbert III. von der Mark verlieh am 20. Dezember 1367 die Freiheitsrechte. 1609 fiel das Gebiet an den Kurfürsten von Brandenburg eine Sonderstellung und wurde von der Bertelsmann-Stiftung als Pilotkommune für das Projekt Neues Altern in der Stadt („NAIS”) ausgewählt. In diesem Projekt sollen die Kommunen bei der Verbesserung der Lebensqualität in den Zeiten des demographischen Wandels unterstützt werden. Dabei geht es um die Fragen der Wohnsituation, der Gesundheitsförderung oder den Ausbau des Bürgerengagements. Das Projekt ist für den Zeitraum von 2006 bis 2008 angelegt. PolitikGemeinderat
BürgermeisterDr. Andreas Hollstein (CDU), Studium der Rechtswissenschaften, geb. 1963 in , 4 Kinder, ehrenamtlicher 1. Stellv. Bürgermeister von 1994–1999, hauptamtlicher Bürgermeister seit 1999 WappenDas Wappen der Stadt zeigt im unteren Teil den märkischen Querbalken. Im oberen Teil ist die Heilige Katharina von Alexandria in einem roten Kleid und blauen Mantel abgebildet. Auf dem Kopf trägt sie eine Grafenkrone und in den Händen hält sie die Utensilien mit denen sie den Märtyrertod erlitten haben soll. Die Abbildung der Heiligen geht auf den Grafen Engelbert III. von der Mark zurück, der auf dem Sinai am Grab der Heiligen ein Gelübde abgelegt hatte. StädtepartnerschaftenDie älteste Partnerschaft verbindet mit der französischen Stadt Péronne. Aus Kontakten zwischen Schulen wurde am 2. April 1967 eine offizielle Partnerschaft. Ein Dreibund entstand, als auch das britische Blackburn (bereits Partnerstadt Péronnes) 1972 zum Städtepartner ernannt wurde. 1990 schloss man eine Partnerschaft mit der weißrussischen Stadt Pinsk. Außerdem bestehen noch Patenschaften. Zum einen über die Stadt Habelschwerdt im ehemaligen Schlesien, da viele Habelschwerdter durch den Zweiten Weltkrieg nach kamen. Die wirtschaftlichen und landschaftlichen Parallelen zwischen beiden Orten waren auch ein Grund, dass 1952 eine Patenschaftsurkunde unterzeichnet wurde. Zum anderen gibt es in eine Marinekameradschaft. Auf deren Anregung wurde 1966 eine Patenschaft über das Schnellboot „Frettchen” der Bundesmarine geschlossen. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
Bauwerke
SportEin bekannter Sportverein ist der VfB , der mit seinen Fußball- und Handballabteilungen bis in den 70er und 80er Jahren in die Oberliga aufstieg; die Tischtennisabteilung wurde 1973 und 1976 deutscher Mannschaftsmeister. Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und InfrastrukturDurch die vorhandenen Rohstoffvorkommen von Eisenerz, Wasser und Holz ist die Industrie schon immer der wichtigste Wirtschaftszweig. Seit dem 14. Jahrhundert n.Chr. wurde beispielsweise das weiche Schmiedeeisen Osemund gewonnen. So war der Grundstein zur Eisenherstellung gelegt. Man fertigte vor allem Draht an, der dann nach oder England (zu Weiterverarbeitung zu Nähnadeln) transportiert wurde. 1784 wurde auch in selbst eine Nähnadel-Fabrik eröffnet. Seitdem entwickelten sich die Draht-, aber auch die Metallverarbeitung zu wichtigen Branchen. Unternehmen
VerkehrDie Stadt liegt an der Ruhr-Sieg-Strecke von Hagen nach (DB-Kursbuchstrecke 440). Altena verfügt darüber hinaus über lokale und regionale Buslinien (unter anderem nach , und ) und gehört der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe an. Bis 1961 verkehrten in auch Züge der Kreis Altenaer Eisenbahn AG. Öffentliche Einrichtungen
BildungIn gibt es eine vielfältige Schullandschaft. In zehn Schulen werden insgesamt über 2600 Schüler unterrichtet. Es handelt sich dabei um vier Grundschulen (insg. 910 Schüler), eine Hauptschule (530), eine Realschule (370), eine Sonderschule (130), ein Gymnasium (670). Daneben gibt es noch ein Berufskolleg. Die Werte sind gerundet. Das Gymnasium erhielt seinen Namen Burggymnasium nach dem Stadtbild prägenden Wahrzeichen der Stadt, der Burg . Die Realschule wurde nach dem Begründer der ersten Jugendherberge der Welt, auf eben dieser Burg, als Richard-Schirrmann-Realschule benannt. Die übrigen Schulen tragen jeweils den Namen der Ortsteile in denen sie liegen. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
Ehrenbürger
Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
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