Althengstett in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Calw
Koordinaten: 48° 43′ N, 8° 48′ O
Höhe: 503 m ü. NN
Fläche: 19,16 km²
Einwohner: 8203
Bevölkerungsdichte: 428 Einwohner je km²
Postleitzahl: 75382
Vorwahl: 07051
Kfz-Kennzeichen: CW
Gemeindeschlüssel: 08 2 35 007
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Simmozheimer Str. 16
75382 Althengstett
Webpräsenz: www.althengstett.de
Bürgermeister: Jörg Nonnenmann

Althengstett ist eine Gemeinde im Landkreis in Baden-Württemberg.

Geografie

Althengstett liegt in 450 bis 591 Meter Höhe im Landschaftsschutzgebiet Hecken- und Schlehengäu, wozu auch die Nachbarstadt und die Nachbargemeinden Gechingen und Ostelsheim gehören. Am südwestlichen Ortsrand der Gemeinde befindet sich die Quelle des Tälesbachs.

Gliederung

Die Gemeinde besteht aus den drei Ortsteilen Althengstett, Neuhengstett und Ottenbronn.

Nachbarorte

Althengstett liegt in direkter Nachbarschaft zu den großen Wirtschaftszentren Baden-Württembergs Sindelfingen/Böblingen, , und .

Die direkten Nachbarorte sind Simmozheim, Ostelsheim Gechingen und .

Geschichte

Um 1120 wird der Ort in einer Urkunde des Kloster Hirsau erstmals urkundlich erwähnt. Die damaligen Güter gehörten ursprünglich den Grafen von . Einer der Bediensteten der Grafen mit Namen Hingo gab dem Ort seinen späteren Namen Hengstett, wie er auch heute noch von seinen Einwohnern genannt wird. Nach dem Aussterben der Calwer Grafen im 13. Jahrhundert kam der Ort zunächst an die Grafen von , ging aber bereits 1303 an Württemberg.

Religionen

Die 48 m hohe Markuskirche im alten Ortskern von Althengstett soll nach einer mittelalterlichen Überlieferung von Papst Leo IX. - einem Verwandten der Grafen von - im Jahre 1049 geweiht worden sein. Seit der Reformation ist Althengstett evangelisch geprägt. Auch heute noch gibt es keine römisch-katholische Kirche im Ort, jedoch ist Althengstett ein stark wachsender Teil der Gemeinde St. Josef, in .

Ortsteile

Neuhengstett

Neuhengstett ist ein Waldenserort. Die aus Savoyen stammenden protestantischen Glaubensflüchtlinge konnten sich auf Initiative von Herzog Eberhard Ludwig ab 1699 in Württemberg niederlassen und gründeten 1700 den Ort Le Bourset, der 1711 amtlich in Neuhengstett umbenannt wurde.

Ottenbronn

Ottenbronn wurde erstmals 1075 in einer Urkunde des Kloster Hirsau genannt. Es gehörte zeitweilig zur Markgrafschaft Baden wurde aber durch Markgraf Karl 1457 im Tausch mit anderen Rechten an Württemberg abgetreten. Seit 1807 gehörte es zum Oberamt .

Politik

Gemeinderat

Ergebnisse der Kommunalwahl am 13. Juni 2004:

FWG 65,1 % -0,7 12 Sitze -1
CDU 14,5 % +2,6 2 Sitze ±0
Die Grünen 10,4 % +0,5 2 Sitze ±0
SPD 10,0 % -2,4 1 Sitz  -1

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Seit 1872 war Althengstett durch die Schwarzbaldbahn (Stuttgart - ) an das überregionale Streckennetz angeschlossen. Mit Stilllegung des Abschnittes Weil der Stadt - wurde auch Althengstett vom Schienennetz abgekoppelt. Seitdem wird diese Relation mit Bussen bedient.

Bildungseinrichtungen

In Althengstett gibt es eine Haupt- und Realschule. Außerdem bestehen in Althengstett, Neuhengstett und Ottenbronn je eine Grundschule.

Bauwerke

  • Bahnhofsgebäude der Württembergischen Schwarzwaldbahn, steht heute unter Denkmalschutz
  • Schützenhausturm, ein Richtfunkturm in Stahlfachwerkbauweise beim Schützenhaus auf dem Heimberg (Geographische Koordinaten: 48°43'15" nördliche Breite, 8°48'7" östliche Länge)
  • Waldenserkirche Neuhengstett, 1769 anstelle einer zuvor dort befindlichen Holzkirche errichtet



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Informationsportal über Althengstett in Baden-Württemberg - 21.5.2012