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Amöneburg ist eine Kleinstadt im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf. Sie liegt auf einem Berg rings um die gleichnamige Burg Amöneburg. Die Stadt hat ursprünglich Ihren Namen von dem in der Nähe vorbeifliessenden Fluss Ohm und von der auf der Kuppe des ehemaligen Vulkans liegenden Burg. GeografieGeografische LageAmöneburg liegt auf einem weithin sichtbaren Basalt-Kegel über der Ohm, einem linken Nebenfluss der Lahn. Vom Vogelsberg-Massiv im Südosten ist Amöneburg durch die Senke des Amöneburger Beckens getrennt. Im Südwesten erheben sich die Lahnberge. NachbargemeindenAmöneburg grenzt im Norden an die Stadt , im Osten an die Stadt (beide im Landkreis Marburg-Biedenkopf), im Südosten an die Stadt (Ohm) (Vogelsbergkreis), sowie im Westen an die Gemeinde Ebsdorfergrund (Landkreis Marburg-Biedenkopf). Gliederung
WappenDas Stadtwappen zeigt ein der katholischen Tradition der Gemeinde entsprechendes Motiv: den Heiligen Martin beim Zerteilen seines Mantels, den er einem abgebildeten Frierenden zukommen lassen will. GeschichteBodenfunde belegen, dass das Gebiet schon in der jüngeren Steinzeit besiedelt war. In der keltischen Zeit wird eine Stadtsiedlung (oppidum) vermutet. Im Jahre 721 errichtete Bonifatius unterhalb der Burg Amöneburg ein kleines Kloster und eine neue Kirche bzw. widmete er eine iro-schottische Vorgängerkirche um. Am Anfang des 12. Jahrhunderts gehörten große Teile Hessens zu Thüringen. Die thüringischen Gebiete waren allerdings so weit verstreut, dass dazwischen häufig Ländereien des Erzbistums und seiner Vasallen lagen. Dazu gehörte auch der Sprengel Amöneburg bis zum Jahr 1803. Als Folge des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 wurde Amöneburg mit den anderen ehemaligen mainzer Enklaven , und zum sog. Fürstentum vereinigt und dem neuen Kurfürstentum -Kassel einverleibt. Mit der Annexion von -Kassel durch Preußen im Jahre 1866 wurde auch Amöneburg preußisch. Der rechteckige Marktplatz des Ortes Amöneburg wurde in dieser Form im 18. Jahrhundert angelegt. Sehenswert ist außerdem der "Mainzer Hof" mit Scheune und Herrenhaus am Lindauer Tor. Die benachbarte Kirche ist eine neugotische Basilika. An ihrer Nordseite steht der gedrungene Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert mit barocker Haube. Um die Bergkuppe verläuft die größtenteils erhaltene Stadtmauer, ein Rundweg bietet eine gute Aussicht auf das Umland. Am südöstlichen Fuß des Felsens liegt die "Brücker-Mühle" mit alter steinerner Ohmbrücke, die ein historisch wichtiger Straßenübergang war. Bekannt wurde sie durch das Gefecht der , Hannnoveraner und Braunschweiger gegen die Franzosen im Jahr 1762 im 7-jährigen Krieg, an das ein barocker Obelisk auf dem Hof des Brücker-Wirtshauses erinnert. Bei dem 14-stündigen Kampf am 21. September 1762 gab es 527 Tote und 1363 Verletzte auf beiden Seiten jedoch keinen Gewinner. Einige Wochen danach wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet. WüstungenUm Amöneburg herum finden sich die wüsten, seit langem aufgegeben historischen Ortschaften Brück, Brunsfort, Gerende, Heuchelheim, , Radenhausen und Wanehusen. PolitikStadtverordnetenversammlungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
VerkehrEtwas nördlich von Amöneburg führt die B 62 (Biedenkopf - ) vorbei (mit Anschluss an die B 454 nach und die B 3 Richtung . 5 km nördlich von Amöneburg hat man von aus Anschluss an das Bahnnetz. Regelmäßige Veranstaltungen
Museen
Persönlichkeiten
Bilder aus der Gemeinde
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