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Amstetten ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg (). GeografieGeografische LageAmstetten liegt auf der nördlichen Schwäbischen Alb am Kopf der Geislinger Steige, etwa 25 km nordwestlich von . Hier überquert eine uralte Handelsstraße aus dem Filstal kommend die Alb. NachbargemeindenDie Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt an der Steige im Landkreis , im Osten an Gerstetten im Landkreis , Altheim (Alb) und Weidenstetten, im Süden an Lonsee und im Westen an Nellingen. GemeindegliederungZur Gemeinde Amstetten gehören die Ortsteile Bräunisheim, Hofstett-Emerbuch, Reutti, Schalkstetten und Stubersheim. Der moderne Ort Amstetten selbst gliedert sich in das alte Amstetten-Dorf und das nach dem Bahnbau neu entstandene Amstetten-Bahnhof. GeschichteSpuren einer römischen Straßenstation am Kopf der Geislinger Steige belegen die wichtige verkehrsgeographische Lage. Während in Amstetten selbst bisher Spuren einer frühmittelalterlichen Besiedlung fehlen, belegen Funde aus den Ortsteilen Schalkstetten, Bräunisheim und Stubersheim eine Besiedlung mindestens seit der Merowingerzeit. Die erste urkundliche Erwähnung Amstettens stammt von 1275. Im Spätmittelalter gehörte die Region überwiegend den Grafen von Helfenstein, die ihren Besitz jedoch Ende des 14. Jahrhunderts an die Reichsstadt verpfänden mussten. Im 19. Jahrhundert Eingemeindungen1974: Bräunisheim, Hofstett-Emerbuch, Reutti, Schalkstetten, Stubersheim OrtsteileBräunisheimSiedlungsbelege liegen bereits aus römischer Zeit vor, archäologische Funde im Ortsbereich belegen eine Siedlung seit der Merowingerzeit. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1143. Nachdem es bereits 1382 an verpfändet worden war, gehörte das Dorf 1480 komplett zu der Reichsstadt . 1803 gelangte Bräunisheim vorübergehend an , um jedoch bereits 1810 wieder zu Württemberg zu kommen, wo es dem Oberamt zugeordnet wurde. Bei der Einführung der Landkreise 1938 kam Bräunisheim zum Landkreis . Mit der Gemeindereform der 1970er Jahre wurde Bräunisheim nach Amstetten eingemeindet. Sein bisheriger Teilort Sontbergen wurde hingegen Gerstetten (Lkr. ) zugeordnet. Der Ortsteil hat heute rund 250 Einwohner. SchalkstettenArchäologische Siedlungsfunde des frühen und hohen Mittelalters wurden bei Baumaßnahmen am südlichen Ortsrand entdeckt. Die ältesten nachrömischen Funde (latènezeitliche und römische Funde am westlichen Ortsrand) stammen aus der Völkerwanderungszeit, sind also älter als der Ortsname, dessen Endung auf -stetten auf die späte Merowingerzeit zurückgehen dürfte. Reste einer mittelalterlichen Landwehr, wohl der Reichsstadt haben sich am nördlichen Ortsrand erhalten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schalkstetten – gemeinsam mit Amstetten – im Jahre 1275. 1396 gelangte es in den Besitz von , die weitere Geschichte entspricht der von Bräunisheim. Der Ort auf der Stubersheimer Alb ist auch heute landwirtschaftlich geprägt, ein kleines Gewerbegebiet ist westlich des Ortes an der Straße Richtung an der Steige ausgewiesen. Am südlichen Ortsrand erstreckt sich ein Neubaugebiet. StubersheimFür Stubersheim ist aus schriftlichen Quellen ein mittelalterlicher Adelssitz zu erschließen, der jedoch bald seine Bedeutung verloren hat. Er ist im östlichen Teil des Dorfes zu lokalisieren. Nach ihm benannten sich die Herren von Stubersheim, die dem Hochadel angehört haben dürften. In Ulmischer Zeit war Stubersheim Sitz eines Vogtes. In jüngerer Zeit wurde der Ort nach Westen und Süden durch Neubaugebiete ausgeweitet. ReuttiEin nettes Dörfchen, südlich von Amstetten gelegen. Ca. 170 Einwohner und zwei Gasthäuser kennzeichnen, dass es dort etwas ruhiger zugeht und es eine richtige Idylle ist. PolitikGemeinderatBei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 erhielt die Freie Wählergemeinschaft 10 Sitze und die Freie Wählervereinigung 8 Sitze. PartnerschaftenAmstetten unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Celles-sur Belle in Frankreich seit 1989. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrAmstetten liegt an der B 10 Stuttgart–Ulm. Eisenbahn/NebenbahnenDie Bahnlinie Stuttgart–Ulm–München führt durch die Gemeinde. Der Bahnhof hatte früher durch die Anbindung zweier Nebenlinien sowie durch die Lage am Kopf der Geislinger Steige Bedeutung.
Literatur
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