Annaberg-Buchholz in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Annaberg
Koordinaten: 50° 35′ N, 13° 0′ O
Höhe: 600 m ü. NN
Fläche: 27,70 km²
Einwohner: 22.672
Bevölkerungsdichte: 818 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09456
Vorwahl: 03733
Kfz-Kennzeichen: ANA
Gemeindeschlüssel: 14 1 71 010
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
09456 Annaberg-Buchholz
Webpräsenz: www.annaberg-buchholz.de
Oberbürgermeisterin: Barbara Klepsch (CDU)
Lage der Stadt im Landkreis Annaberg

Annaberg-Buchholz ist eine Stadt im Erzgebirge mit rund 23.000 Einwohnern. Sie ist Verwaltungssitz des Landkreises Annaberg in Sachsen. Die Stadt hat den Status einer Großen Kreisstadt und ist ein Mittelzentrum des Bundeslandes.

Geografie

Geografische Lage

Die Stadt liegt an den Hängen von Pöhlberg (832 m ü. NN), Schreckenberg (649 m ü. NN) und Schottenberg sowie im Sehmatal.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden (alle im Landkreis Annaberg) sind Königswalde, Mildenau, die Stadt Schlettau, Sehmatal und Thermalbad Wiesenbad.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von ist in 6 Stadtteile eingeteilt:

  • Annaberg
  • Buchholz
  • Cunersdorf
  • Frohnau
  • Geyersdorf
  • Kleinrückerswalde

Geschichte

Gründung

Nachdem man am Schreckenberg 1491 auf erste Silbererzgänge gestoßen war, wurde auf Geheiß des sächsischen Landesherrn Georgs des Bärtigen ab 1496 eine geregelte Siedlung angelegt. Der Entwurf der Stadtanlage stammte von dem damaligen Freiberger Bürgermeister und Gelehrten Ulrich Rülein von . 1497 erhielt die „Newe Stat” das Stadtrecht und im Jahr darauf das Münzrecht. Ab 1501 bezeichnete man die Stadt als „santt Annabergk”.

1495 begann man auf Grünhainer Klostergebiet, unterhalb von Annaberg, eine weitere Bergbausiedlung anzulegen. „St. Katharinenberg im Buchholz” erhielt 1501 erste Privilegien, wurde aber erstmals 1539 als Städtlein bezeichnet.

Historische Entwicklung

Die reiche Ausbeute des Silberbergbaus führte zu einem starken Zuzug von Bergleuten („Berggeschrey”) und einer raschen Vergrößerung der Einwohnerzahl. So entwickelte sich die Stadt in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu der nach zweitgrößten Stadt Sachsens und damit zu einer der großen Städte im deutschen Sprachraum. Etwa 1522 zog es Adam Ries nach Annaberg, der hier bis zu seinem Lebensende als Rechenmeister und Bergbeamter tätig war. Nach dem Tod Herzog Georgs wurde 1539 auch in Annaberg die Reformation eingeführt.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundert gewannen Klöppeln und Bortenwirken wirtschaftliche Bedeutung. Große Bedeutung erlangte in diesem Zusammenhang die Unternehmerin Barbara Uthmann. Das 17. Jahrhundert war einerseits durch den starken Rückgang der bergbaulichen Tätigkeit geprägt, zum anderen wurde die Region mehrfach von den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges heimgesucht. Erst im 19. Jahrhundert, besonders nach der Eröffnung der Eisenbahnline von nach Annaberg im Jahr 1866, kam es zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung, vor allem getragen von der Textilindustrie. Im Zuge der Industriellen Revolution entwickelten sich Annaberg und zu einem weltweiten Zentrum der Posamentenherstellung. Annaberger Firmen unterhielten Niederlassungen in zahlreichen Handelszentren Europas. Um die Jahrhundertwende existierte in der Stadt für mehrere Jahre ein US-amerikanisches Konsulat.

Auch , das immer im Schatten seiner bedeutenderen Nachbarstadt gestanden hatte, baute sich seit dem 16. Jahrhundert mit Spitzenklöppelei und Posamentenherstellung ein wichtiges wirtschaftliches Standbein auf. 1620 erfuhr es einen großen Zuzug von böhmischen Exulanten, bevor es – ohne Stadtmauer – im Dreißigjährigen Krieg schwer verwüstet wurde. 1868 wurde in der Stadt ein Herstellungsverfahren für Perlgewebe erfunden, das – als Buchholzer Monopol – zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führte.

Während Annaberg im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen weitgehend verschont blieb, wurde bei einem Bombenangriff am 14. Februar 1945 schwer getroffen. Nach Kriegsende wurden die beiden Städte Annaberg und auf Anweisung des sowjetischen Stadtkommandanten vereinigt. Die Förderung von Uranerzen sorgte in den fünfziger Jahren zu einem kurzzeitigen Wiederaufleben des Bergbaus und zu einem starken Anstieg der Bevölkerung. Nachdem bereits Ende der Vierzigerjahre größere Unternehmen enteignet worden waren, wurde 1972 ein Großteil der in Privatbesitz verbliebenen Firmen verstaatlicht. Nach der politischen Wende 1989/90 werden viele Unternehmen in Privathand zurückgeführt.

Eingemeindungen

  • 1912 Eingemeindung von Kleinrückerswalde in die Stadt Annaberg
  • 1945 Vereinigung der Städte Annaberg und durch russischen Stadtkommandanten
  • 1996 Eingemeindung von Frohnau
  • 1998 Eingemeindung von Cunersdorf
  • 1999 Eingemeindung von Geyersdorf

Einwohnerentwicklung

1834 zählte Annaberg 5.068 Einwohner; zählte 1.424 Menschen.

Weitere Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1946 bis 1981

  • 1946 – 27.651
  • 1950 – 36.660
  • 1960 – 29.012
  • 1971 – 27.508
  • 1981 – 26.664

1984 bis 1999

  • 1984 – 26.236
  • 1995 – 23.920
  • 1997 – 23.177
  • 1998 – 25.098
  • 1999 – 24.679

2000 bis 2004

  • 2000 – 24.495
  • 2001 – 24.103
  • 2002 – 23.680
  • 2003 – 23.387
  • 2004 – 23.147

2005

  • 2005 – 23.043
Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

1 29. Oktober
2 31. August

Politik

Stadtrat

Der Annaberg-Buchholzer Stadtrat besteht aus 30 Sitzen. Die nachfolgende Aufteilung ist das Ergebnis der Kommunalwahl 2004.

  • 11 Sitze – CDU
  • 8 Sitze – FWG
  • 1 Sitz – SPD
  • 5 Sitze – PDS
  • 3 Sitze – Bürgerforum
  • 2 Sitze – NPD

Der Fraktionsvorsitzende der NPD-Fraktion und Landtagsabgeordnete Klaus Baier ist mittlerweile Mitglied der DSU. Damit ist die DSU jetzt mit einem Sitz (fraktionslos) vertreten und die NPD hat keine Fraktion mehr, sondern nur noch ein Einzelmitglied.

Oberbürgermeisterin

seit 2001: Barbara Klepsch (CDU)

Wappen

Das Wappen von Annaberg zeigt die heilige Anna selbdritt, flankiert von zwei Bergleuten über dem bergmännischen Symbol Hammer und Schlägel. Auf dem Buchholzer Wappen ist die heilige Katharina abgebildet.

Städtepartnerschaften

  • Weiden in der Oberpfalz
  • Paide (Estland)
  • Chomutov (Tschechien)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

St. Annenkirche

Siehe Hauptartikel St. Annenkirche

Die St. Annenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt und weithin sichtbar. Die 1525 fertiggestellte spätgotische Hallenkirche gehört zu den schönsten und kulturgeschichtlich wertvollsten Beispielen dieser Architekturform. Auf der Rückseite des Bergaltars befindet sich ein Gemälde des Bergbaues aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche war bis 1539 ein katholisches Gotteshaus, deshalb erinnern die schmuckvollen Verzierungen eher an eine katholische als an eine evangelische Kirche.

Weitere Bauwerke

  • Bergkirche St. Marien
  • St.-Katharinenkirche (Stadtteil )
  • Katholische Heilig-Kreuz-Kirche
  • Historische Innenstadt mit zahlreichen Bürger- und Patrizierhäusern, u.a. das Haus Markt 2, das mit dem Wappen der Familie Apian-Bennewitz verziert ist
  • Teile der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert
  • Ruine des ehemaligen Franziskanerklosters
  • Barbara-Uthmann-Brunnen auf dem Marktplatz

Eduard-von-Winterstein-Theater

Das Eduard-von-Winterstein-Theater ist ein Mehrspartenhaus und wurde 1893 als Neues Stadt-Theater-Annaberg eröffnet. Es ist benannt nach dem Schauspieler Eduard von Winterstein, der hier einst mit der Titelrolle in Goethes Egmont debütierte und dem Ensemble mehrere Jahre angehörte.

Alte Brauerei Annaberg

Der Verein Alte Brauerei Annaberg e. V. agiert als soziokulturelles Jugend- und Kulturzentrum und ist zugleich Kulturveranstalter mit vielfältigen Konzert- und Kleinkunstangeboten.

Museen

  • Adam-Ries-Museum mit Annaberger Rechenschule
  • Erzgebirgsmuseum mit dem Besucherbergwerk „Gößner”
  • Technisches Museum Frohnauer Hammer
  • Besucherbergwerk „Markus-Röhling-Stolln” im Ortsteil Frohnau
  • Besucherbergwerk „Dorothea-Stolln” im Ortsteil Cunersdorf

Parks

  • Stadtpark mit Trinitatiskirche, Adam-Ries-Büste, Barbara-Uthmann-Grabdenkmal und Auferstehungslinde

Naturdenkmäler

  • Pöhlberg mit Tiergehege, Aussichtsturm und Basaltformation „Butterfässer”
  • Schreckenberg mit Turmruine

Sport

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Ein alljährlicher Höhepunkt im Frühsommer ist das größte Volksfest in der Region: die Annaberger Kät.
  • Überregional ist ferner der Annaberger Weihnachtsmarkt bekannt, der stets am vierten Advent mit der großen Bergparade abgeschlossen wird.

Kulinarische Spezialitäten

  • Erzgebirgische Küche

Wirtschaft

Ansässige Unternehmen

Traditionelle Wirtschaftszweige sind die Textilherstellung, die hier ihre Wurzeln im ausgehenden Mittelalter hat, Metall- Papier- und Holzverarbeitung sowie die Spielwarenindustrie. Nach der politischen Wende 1989/90 sind Industrie und verarbeitendes Gewerbe stark zurückgegangen. Heute gehört die Region um mit einer Arbeitslosenquote von ca. 20 % und mit einem der niedrigsten BSP zu den wirtschaftlich schwächsten in .

Positive Entwicklungstendenzen verzeichnet der Bereich der Automobilzulieferindustrie sowie das Dienstleistungsgewerbe. Hier ist insbesondere der Tourismus zu nennen. zählt mittlerweile zu den wichtigsten touristischen Destinationen in Sachsen, vor allem in der Vorweihnachtszeit. Außerdem versucht , sich als Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum zu profilieren - beispielsweise als Sitz der regionalen Agentur für Arbeit, des Tourismusverbandes und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für das Erzgebirge.

Bedeutende Arbeitgeber in der Stadt sind derzeit das Erzgebirgsklinikum, OPEW (Obererzgebische Posamenten- und Effekten-Werke), die Bundesagentur für Arbeit und die Annaberger Backwaren GmbH.

Medien

In erscheint eine Lokalausgabe der Chemnitzer Tageszeitung Freie Presse mit Lokalredaktion in der Stadt. Auch das Anzeigenblatt Erzgebirgsrundschau wird in Annaberg redigiert.

Infrastruktur und Verkehr

Fernstraßen

Annaberg-Buchholz liegt an der B 95 sowie an der B 101. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle an der A 72, Stollberg-West, ist ca. 25 Kilometer entfernt. Hier entsteht seit Mitte der 90er Jahre ein leistungsfähiger Zubringer.

Annaberg-Buchholz liegt zudem an der ersten sächsischen Ferienstraße, der auf einen historischen Verkehrsweg zurückgehenden „Silberstraße”.

Eisenbahn

Seit 1866 besteht ein Bahnanschluss nach , die sogenannte Zschopautalbahn, die weiter nach Cranzahl bzw. Bärenstein und von dort Anschluss nach Tschechien hat. Seit der Sanierung der Strecke wird diese von der Erzgebirgsbahn, einer Tochter der Deutschen Bahn betrieben.

Luftverkehr

Der nächstgelegene Verkehrslandeplatz befindet sich in Chemnitz/Jahnsdorf. Nächstgelegene Flughäfen mit Linienverkehr sind (60km), Dresden (110 km) und Leipzig/Halle (140km).

Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV)

Die in ansässige BVO Verkehrsbetriebe Erzgebirge GmbH betreibt im Stadtgebiet insgesamt sieben Stadtbuslinien. Regionalbuslinien verbinden mit der Region sowie , Dresden, oder Karlovy Vary (Karlsbad/Tschechien).

Bildung

Grundschulen

  • Grundschule „Adam Ries”
  • Grundschule „Friedrich Fröbel”
  • Grundschule Kleinrückerswalde
  • Grundschule „An der Riesenburg”
  • Grundschule „Maria Montessori”

Mittelschulen

  • Mittelschule „Barbara Uthmann”
  • Mittelschule „J.-H.Pestalozzi”

Gymnasien

  • Landkreis-Gymnasium Annaberg (LKG)
  • Evangelisches Gymnasium Erzgebirge (EGE)

Berufsbildende Schulen

  • Berufliches Schulzentrum für Technik, Ernährung und Wirtschaft

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 1. April 1895 Fürst Otto von Bismarck – von Annaberg und von Buchholz
  • 15. April 1994 Carlfriedrich Claus

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1487 – Gabriel Zwilling, † 1558 in , lutherischer Theologe und Reformator
  • 1501 – Erasmus Sarcerius, † 1559 in , lutherischer Theologe und Reformator
  • 1502 – Anton Häusler (Heusler), † Annaberg, Kunstmaler
  • 1502 – Utz von Sulgau, † 1545 , Feldhauptmann, Ratsherr
  • 1514 – Barbara Uthmann, † 1575 in Annaberg, Unternehmerin, Posamentiererin
  • 1518 – Hiob , † 1595 , Kartograf, Lehrer, Theologe, Mathematiker
  • 1528 – Lazarus Ercker, † 1594 in Prag, Münzmeister, Guardein und Autor
  • 1538 – Gregor Bersman, † 1611, Philologe und lateinischer Dichter
  • 1551 - Paul Jenisch, † 1612 in Dresden, Pädagoge und Theologe
  • 1584 – Lucas Brunn, † 1614 in Dresden, Rechenmeister, sächsischer Hofarthmetikus
  • 1585 – Chilian (Kilian) Fabritius, † 1633 Dresden, Hofmaler
  • 1665 – George Haas, † 1725 Dresden, Baumeister
  • 1666 – Gottfried Arnold, genannt Irennaeus, † 1714 in Perleberg, Kirchenliederdichter
  • 1726 – Christian Felix Weiße, † 1804 in , Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur
  • 1737 – August Cristian Clodius, † 1784 , Germanist, Rektor der Annaberger Lateinschule
  • 1774 – Christian Gottlob Eisenstuck, † 1853 Dresden, Jurist, Politiker
  • 1784 – Johanne Amalie von Elterlein, † , Dichterin des „Heilig-Obnd-Liedes”
  • 1800 – Moritz Hänel, † 1890 Dresden, Rechtsgelehrter, Geheimer Rat, Reformer
  • 1805 – Jakob Bernhard Eisenstuck, † 1871 Dresden (begraben in Annaberg), Unternehmer, Politiker
  • 1854 – Heinrich Köselitz, alias Peter Gast, † 1918 in Annaberg, Komponist, Schriftsteller, Vertrauter von Friedrich Nietzsche und Mundartdichter
  • 1860 – Friedrich Hermann Löscher, † 1944 in Bärenstein, Pfarrer und Heimatforscher
  • 1861 – Rudolf Köselitz, † 1948 in , Maler und Illustrator
  • 1867 – Emil Heyn, † 1922 in Berlin, Eisenhütteningenieur, Mitbegründer der Metallkunde und Metallographie
  • 1869 – Erich Oskar Hösel, † 1953 in Meissen, Bildhauer
  • 1889 - Rudolf Weber, † 1972 in , Maler, Grafiker
  • 1891 – Theodor Korselt, † 1943 in Plötzensee, Jurist und NS-Opfer,
  • 1892 – Paul Schneider, † 1975 , Kunstschnitzer
  • 1895 – Arthur Schramm, † 1994 in , Dichter, Erfinder und erzgebirgisches Original
  • 1913 – Johanna (Hanni) Hölzner, † 1988 , Schwimmerin, Vizeeuropa- und Weltmeisterin
  • 1916 – Rudolf Manuwald, † 2002 , Maler, Grafiker
  • 1930 – Carlfriedrich Claus, † 1998 in , Grafiker, Lyriker, Philosoph
  • 1930 – Johannes Schreiter, Maler, Grafiker und Glasbildner
  • 1943 – Frank Wiegand, Schwimmsportler
  • 1946 – Gotthard B. Schicker, Verleger und Publizist, lebt in Budapest
  • 1949 – Frank-Thomas Mende, Schauspieler, Regisseur und Übersetzer
  • 1962 – Klaus Sobolewski, † 2006 in , Grafiker, Lyriker
  • 1964 – Tristan Schulze, Musiker und Filmkomponist
  • 1967 – Kathrin Ullrich, Leichtathletin
  • 1976 – Viola Bauer, Skilangläuferin

Weitere Persönlichkeiten

  • Bruno Berlet, * 1825 Siegnitz, † 1892 Annaberg, Pädagoge und Reiseschriftsteller des Erzgebirges
  • Lotte Buschan, * 1917 in , † 1994 in , Sängerin am Annaberger Theater
  • Karl Wilhelm Bräuer, * 1830 Wiesa, † 1914 Annaberg, Veterinär, führte das Fleckvieh im Erzgebirge ein
  • Adolf Ferdinand Duflos, * 1802 Artenay (Orleans) in Frankreich, † Annaberg, bedeutender deutscher Pharmazeut
  • Walter Uhlig, * 1925 in Gelenau, † 2006 Annaberg, Sänger (Tenor) am Annaberger Theater
  • Ulrich Rülein von , * 1465 in , † 1523 in , Humanist, Arzt, Montanwissenschaftler, Mathematiker, Geodät und Astrologe
  • Adam Ries, * 1492 in Staffelstein, † 1552 in Annaberg, Bergbeamter, Rechenmeister und Cossist
  • Johannes Rivius, * 1500 in , † 1553 bei , Pädagoge und Theologe, war als Lehrer u. a. in Annaberg tätig
  • Dr. jur. Ludwig Günther Martini, * 1647 in Sondershausen; † 1719 in Reddeber, ab 1677 Jurist, Syndikus und Bürgermeister in Annaberg
  • Dr. phil. Richard Truckenbrodt, * 1887 in Johanngeorgenstadt; † 1961 in , Ethnologe und Gymnasiallehrer
  • Wolfgang Uhle, * 1512 in Elterlein; † 1594 in Breitenbrunn, Pestpfarrer in Annaberg
  • Adam Siber (* 1516 in Schönau, † 1584), Humanist und Pädagoge

Literatur

  • Anonymus: Die Churfürstliche Sächs. freye Bergstadt St. Annabergk ... Chronikalische Aufzeichnungen über Annaberg und das Bergwerk. Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges. Heft 30. 1995. (Abschrift der „Annaberger Chronik 1646” von Michael Zirolt, bearbeitet von Helmut Unger) Download (pdf 147 KB)
  • Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin [Hrsg.]: Von Annaberg bis Oberwiesenthal. Werte der deutschen Heimat Band 13. Berlin 1968.
  • Jörg Nicklaus, Bernd Schreiter: Annaberg-Buchholz wie es früher war (hist. Bildband). Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 1992.
  • Manfred Riesche (Hrsg.): Festschrift zum 500-jährigen Jubiläum der Gründung der Stadt Annaberg. Verlag Erzgebirgsrundschau, 1996 (mit Beiträgen von Bernd Schreiter, Dr. Lothar Klapper, Peter Rochhaus u.a.).
  • Rudolf Nicolai: 450 Jahre und seine Kirche. Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges. Heft 39. 2000. (Nachdruck eines Vortrages von 1951) Download (pdf 201 KB)
  • Joachim Reim: Buchholzer Geschichte und Geschichten. Aufgeschrieben und zusammengestellt zur 500-Jahrfeier der Stadt im Jahre 2001. Heft 1. Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges. Heft 34. 1999. Download (pdf 377 KB)
  • Joachim Reim: Buchholzer Geschichte und Geschichten. Aufgeschrieben und zusammengestellt zur 500-Jahrfeier der Stadt im Jahre 2001. Heft 2. Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges. Heft 35. 2000. Download (pdf 650 KB)



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Informationsportal über Annaberg-Buchholz in Sachsen - 21.5.2012