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Die Gemeinde Apen ist die westlichste Gemeinde im Landkreis Ammerland in Niedersachsen. Die nächstgrößere Stadt ist Oldenburg (Oldenburg), etwa 32 km östlich von Apen. GeografieDie Gemeinde Apen liegt im Zuflussgebiet der Ems und damit noch im tideabhängigen Bereich. Der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt etwa einen Meter. In den vergangenen Jahrzehnten fanden umfangreiche Deichsicherungs- und Ausgleichsmaßnahmen statt. Sie verhindern eine großflächige Überschwemmung des Gemeindegebietes in den Wintermonaten. NachbargemeindenApen wird umgrenzt (im Uhrzeigersinn) von der Stadt Westerstede, den Nachbargemeinden Edewecht (Landkreis Ammerland), Barßel (Landkreis Cloppenburg), Detern und Uplengen/Remels (beide Landkreis Leer). GemeindegliederungDie Gemeinde besteht aus folgenden 9 Bauerschaften:
Alle übrigen Orte (Klauhörn, Lengenermoor, Roggenmoor, Augustfehn III, Aperfeld, Apermarsch, Godensholterweg, Klampen, Winkel, Godensholterfeld, Aperberg, Hengstforderfeld, Nordloh-Kanal, Bokelermoor, Holtgast) sind diesen Bauerschaften zugeordnet. Einige Ortsteile sind dabei verschiedenen Bauerschaften zugeordnet, z.B. Klauhörn zu Apen als Klauhörn-Süd und zu Augustfehn II als Klauhörn-Nord. Der Ortsteil Lengenermoor gehört teils zu Apen und teils zu Augustfehn I. Klimatische VerhältnisseDurch die unmittelbare Nähe zur Nordsee herrscht in der Gemeinde Apen ein ganzjährig gesundes gemäßigtes-maritimes Klima. GeschichteErste geschichtliche Erwähnungen des Ortes Apen finden sich bereits um 1230 n Chr, als die Ritter von Apen dem Grafen von Oldenburg Heerfolge leisteten. Um diese Zeit wurde die St Nikolai-Kirche errichtet. Im Jahre 1340 wird die erste Windmühle des Ammerlandes in Apen erbaut. Apen war für Jahrhundert der bedeutendste ammerländische Festungsort gegen das Ostfriesische "Ausland". 1457 geht Apen in einer Fehde zwischen den Ostfriesen und Oldenburgern in Flammen auf. Auch in nachfolgenden Jahren wird Apen immer wieder ein Opfer der Flammen, so z.B. 1465, 1468, 1473. Im Jahre 1538 wird die Festung zu Apen vom Fürstbischof von Münster erobert. Im Jahre 1582 richtet Graf Johann von Oldenburg in Apen zwei Märkte ein. 1778 wird die Festung eingerissen. Nur der ehemalige Festungsgraben ist heute noch vorhanden. ReligionKirchen
Freikirchen
StatistikDer Ort Apen selbst hat etwa 2.200 Einwohner. Größte Ortschaft der Gemeinde ist mit ca. 2.700 Einwohnern Augustfehn. Einwohnerentwicklung
PolitikGemeinderatBei den letzten Wahlen zum Gemeinderat kam es zu folgenden Ergebnissen:
BürgermeisterBürgermeister ist der parteilose Hans-Otto Ulken. WappenBegründung des Wappens der Gemeinde Apen In Gold über blauem Schildfuß ein rotes, von zwei Türmen flankiertes Festungstor mit schwarzen Dächern und Fenstern. Der Rat der Gemeinde Apen wählte bewusst die Abbildung der ehemaligen Festung zu Apen als Wappen. Die Abbildung der Festung wird seit 1934 im Dienstsiegel geführt und ist zu einem Symbol für die Gemeinde geworden. Die Mehrzahl der Bevölkerung sah im Dienstsiegel bereits das typische Wappen für Apen. Die Festung ist über das frühere Amt Apen und der späteren Gemeinde Apen eng mit dieser Landschaft verknüpft. Insbesondere weil auch die Fundamente der Festung freigelegt wurden und der frühere Festungsgraben noch heute besteht. Der Rat hatte zunächst die Dienstsiegelabbildung gewählt. Auf Anraten des niedersächsischen Staatsarchivs Oldenburg wurde vom Rat jedoch eine Vereinfachung beschlossen, weil zu viele Türme und Türmchen unheraldisch wirkten. Die Türme sollen die Festung darstellen und das Tor mit dem für die Apener Festung typischen Zackengiebel flankieren. Als Farben wurden: blau, rot, gold (gelb) und schwarz gewählt.Das Blau soll den Burggraben und die von unzähligen Flüssen und Kanälen durchzogene Landschaft darstellen. Das Rot stellt die überwiegende Bauweise in roten Ziegelsteinen dar. Die Festung war aus Ziegelsteinen und die Kirchen in der Gemeinde sind aus diesen Steinen gemauert. Das Schwarz ist Symbol der früheren Industrieansiedlung im westlichen Gemeindeteil. Das Gold wurde gewählt, um einen Hintergrund zu haben, der die vorgenannten Farben untermalt. Außerdem stimmen diese Farben mit denen des Landkreises Ammerland überein. StädtepartnerschaftenDie Gemeinde führt eine Partnerschaft mit der polnischen Gemeinde Gizalki. Gizalki ist Teil des Landkreises Plescew, welcher wiederum Partnerlandkreis des Landkreises Ammerland ist. Kultur und SehenswürdigkeitenTheater
Museen
Musik
Bauwerke
Sport
Freizeit
Regelmäßige Veranstaltungen
Kulinarische SpezialitätenAls besondere kulinarische Spezialitäten (nicht nur in der Gemeinde Apen) gelten der langgereifte, mildgeräucherte Ammerländer Schinken wie auch das Grünkohlessen mit der dazu traditionell durchgeführten Kohlfahrt. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehr
Bildung
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
Ansässige Unternehmen
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