Appen in Schleswig-Holstein


Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Pinneberg
Amt: Moorrege
Koordinaten: 53° 38′ N, 9° 43′ O
Höhe: 6 m ü. NN
Fläche: 20,29 km²
Einwohner: 5794
Bevölkerungsdichte: 286 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 25480–25482
Vorwahlen: 04101 und 04122
Kfz-Kennzeichen: PI
Gemeindeschlüssel: 01 0 56 001
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Amtsverwaltung:
Amtsstraße 12
25436 Moorrege
Webpräsenz: www.amt-moorrege.de
Bürgermeister: Detlev Brüggemann (parteilos)

Appen ist eine amtsangehörige Gemeinde nordwestlich von Hamburg in Schleswig-Holstein (Deutschland). Sie hat sich aus einem Bauerndorf zu einer attraktiven Wohngemeinde im Hamburger Umland entwickelt. Trotzdem ist die Landwirtschaft noch immer von großer Bedeutung für den Ort. Einen wichtigen Faktor für die Gemeinde Appen stellt auch der Fliegerhorst Uetersen, die Marseille-Kaserne, dar, die die Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) beherbergt.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Appen liegt im Südwesten von Schleswig-Holstein im Landkreis Pinneberg, an der Landstraße 106 zwischen Pinneberg und Moorrege im größten zusammenhängenden Baumschulgebiet Europas.

Der Ortsteil Etz liegt zwischen Pinneberg und Wedel in direkter Nähe zu den Landschaftschutzgebieten Holmer Sandberge und Forst Klövensteen.

Nachbargemeinden

  • Hamburg, Stadtteil Rissen
  • Heist
  • Holm
  • Moorrege
  • Pinneberg
  • Prisdorf
  • Tornesch
  • Uetersen
  • Wedel

Gliederung

Die Gemeinde besteht aus den drei Teilen: Ort Appen, Ortsteil Appen-Etz und Ortsteil Appen-Unterglinde. Außerdem gehören die Sondereinrichtungen Hamburger Arbeiter-Kolonie Schäferhof und Marseille-Kaserne dazu.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Appens erfolgte am 19. September 1269 in einer Schenkungsurkunde des Ritters Heinrich von Barmstede. Früh- und vorgeschichtliche Funde zeugen jedoch von einer deutlich früheren Besiedlung des Gebietes.

Mit dem neuen Fliegerhorst, der heutigen Unteroffizierschule der Luftwaffe (Marseille-Kaserne), begann 1936 eine Wandlung der Gemeinde weg von der rein landwirtschaftlichen Prägung.

Politik

Bürgermeister

  • Johann Riedemann (1875-83)
  • Hinrich Gätjens (1883-1919)
  • Heinrich Solbau (1919-1933)
  • Friedrich Wilhelm Pein (1933-39)
  • Hermann Diestel (1939-45)
  • Wilhelm Gätjens (1945-48)
  • Henny Pein (1948-60)
  • Erwin Brandt (1960-84)
  • Joachim Naumann (1984-90)
  • Uwe Damm (1990-98)
  • Detlev Brüggemann (seit 1. Mai 1998)

Wappen

Blasonierung: „In Rot ein nach schrägrechts oben fliegender silberner Kranich, begleitet unten rechts von einer aufrecht stehenden silbernen Roggenähre, unten links von einer fünfblättrigen, rot gefüllten silbernen Rose mit fünf grünen Kelchblättern.”[1]

Ehrenbürger

  • Walter Pein (CDU)

Städtepartnerschaften

  • Polegate, England
  • Neukalen, Mecklenburg-Vorpommern

Vereine, Verbände und soziale Einrichtungen

  • TuS Appen v. 1947 e.V.
  • Etzer Bund
  • appen classics
  • Appener Schulverein
  • Arbeitskreis Polegate e.V.
  • DRK-Ortsverein Appen
  • Heimatverein Appen
  • Jagdgemeinschaft Appen
  • Kleingartenverein Appen
  • Ortsbauernverband Appen
  • Rassegeflügelzuchtverein Pinneberg-Appen und Umgebung
  • Reichsbund, Ortsverband Appen
  • Sparclub "Hol di ran"
  • Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) - Ortsgruppe Appen-Etz
  • Wanderverein "De Moorulen"

Quellen




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Informationsportal über Appen in Schleswig-Holstein - 21.5.2012