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Bad Bibra ist eine Kleinstadt im Süden Sachsen-Anhalts und ein staatlich anerkannter Erholungsort. Die Stadt ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft An der Finne, der neben der Stadt Eckartsberga weitere 16 Gemeinden angehören. GeographieGeographische LageDie Stadt liegt unweit der Landesgrenze zu Thüringen im Tal des Biberbachs, der 5 km weiter nordöstlich in die Unstrut fließt. Bad Bibra hat das Ziel, bis 2010 Kneippkurort zu werden. NachbargemeindenNachbargemeinden sind Nebra (Unstrut) im Norden, im Westen Rastenberg in Thüringen, Eckartsberga im Süden, sowie Laucha an der Unstrut im Osten. GliederungDie Stadt Bad Bibra besteht aus dem Verwaltungssitz Bad Bibra und den drei Ortsteilen Wallroda, Steinbach und Kalbitz. GeschichteZu Beginn des 9. Jahrhundert wird Bibra in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof Lullus († 786) von Mainz erbauten Klosters Hersfeld als Bibraho erstmals urkundlich erwähnt. Bibra, am Biberbache gelegen, verdankt diesem Bach seinen Namen. Im 10. Jh. (nach 919) stand hier eine Burg des königlichen altsächsischen Geschlechtes der Liudolfinger. 963 stiftet Graf Hermann Billung auf dem kaiserlichen Fiskalgut Bibra ein Benediktiner Kloster. Um das Jahr 1107, vielleicht auch schon früher, trat an die Stelle des Benediktinerklosters in Bibra ein Augustiner Chorherrenstift. 1124 bekommt es die Marktrechte, 1550 wird der Ort nicht als Stadt, sondern als Fleck bezeichnet. Durch die Reformatuion wird das Kloster aufgelöst. Der Ort unterstand dem Amt Eckartsberga. Bibra war die Wirkstätte des großen barocken Kantatendichters Erdmann Neumeister. Im 19. Jahrhundert blüht der Badetourismus, seit 1925 darf der Ort sich Bad nennen. WirtschaftGrößter Arbeitgeber am Ort ist eine Molkerei. VerkehrVon Westen her erreicht man Bad Bibra über die Bundesautobahn 4, Ausfahrt Mellingen und die B 87 sowie über die B 250, von Nordosten über die Bundesautobahn 9 und die B 176. TourismusBad Bibra liegt in der Fremdenverkehrsregion Naturpark Saale-Unstrut-Triasland. Der Ort bietet Kremserfahrten, Orchideenwanderungen im Forst Bibra und zwei Viadukte im Wald, die zu der 1993 stillgelegten Eisenbahnverbindung Laucha-Lossa gehörten. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
