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Bad Harzburg ist eine Stadt im Landkreis Goslar im Süden Niedersachsens (Deutschland). Sie liegt am Nordrand des Harzes ist auch als Soleheilbad und heilklimatischer Kurort bekannt. GeografieGeografische LageDie Stadt liegt im Nordharz an der Landesgrenze von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Die Stadt erstreckt sich nach Süden in das Tal der Radau und liegt am Nationalpark Harz. NachbargemeindenZu den nächstgelegenen Gemeinden zählen Goslar-Oker, Braunlage, Vienenburg sowie Ilsenburg und Osterwieck. Stadtgliederung
Einwohnerzahlen: Stand 31. Dezember 2005 KlimaBad Harzburg hat eine klimatische Übergangslage zum reinen Mittelgebirgsklima mit betontem Lokalklima. An die Wärmeregulation werden gering erhöhte Anforderungen gestellt. Vorherrschend Schonklima, waldreiche Umgebung, Übergangsklima zum reinen Mittelgebirgsklima. GeschichteUm 780 soll Karl der Große auf dem Hartesberge eine Kapelle gebaut haben. Dies lässt sich historisch nicht nachweisen. Gesichert ist jedoch die Gründung eines Stifts im Jahr 916. Zwischen 1066 und 1068 wurde die Harzburg durch Heinrich IV. gebaut. Nach dem Bau der Harzburg, wurde die Stadt Neustadt unter der Harzburg genannt. 1569 wurde von Herzog Julius eine Solequelle gefunden und für die Saline Juliushall erschlossen. Im Dreißigjährigen Krieg wurden sämtliche Dörfer zerstört. Seit 1831 war Neustadt als Kur- und Badeort bekannt. 1851 wurde die Saline geschlossen und es entstand der eigentliche Badebetrieb. Nach dem Vorbild der großen europäischen Bäder entstand eine Kolonie von wohlhabenden zunächst auswärtigen Bürgern, die es verstanden, die Anforderungen der Wohlhabenden der damaligen Zeit am Fuße des Harzes zu vereinben: elegante Hotels, ein Spielcasino, eine Pferderennbahn und zahlreiche Kuranlagen. Bis 1892 erwuchs daraus eine selbstbewusste Stadtgemeinde, die sich nunmehr nicht mehr beliebig Neustadt nannte, sondern den Namen des braunschweigischen Amtes Harzburg verwendete, um sich sodann in Bad Harzburg zu verwandeln. Traurige Berühmheit erreichte die Stadt 1932, als der Aufmarsch der sogenenannten Harzburger Front die unter Alfred Hugenberg versammelten antidemokratischen Nationalisten gegen das Kabinett Brüning bündelte. Die Teilnahme an dem Bündnis machte Hitler in den konservativen, deutschnationalen Kreisen salonfähig und gilt als großer Schritt zur späteren Machtergreifung. Seit dem 27. Mai 1892] darf sich die Gemeinde Bad Harzburg nennen. Der Status einer Stadt wurde Bad Harzburg erst 1894 zugesprochen. Einwohnerentwicklung
(Ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember) PolitikStadtratDer Rat der Stadt Bad Harzburg hat gem. der Niedersächsischen Gemeindeordnung 35 Sitze. Einer davon wird vom hauptamtlichen und direkt gewählten Bürgermeister besetzt. Der Stadtrat setzt sich nach den Kommunalwahlen vom 10. September 2006 wie folgt zusammen:
BürgermeisterBürgermeister Ralf Abrahms (Grüne) wurde in einer Stichwahl am 22. September 2002 mit 53,8 % der Stimmen gewählt. Abrahms ist der erste „grüne” Bürgermeister Niedersachsens. Er ist Nachfolger des langjährigen Bad Harzburger Bürgermeisters Klaus „Jockel” Homann (SPD). StädtepartnerschaftenDie Stadt Bad Harzburg unterhält seit 1988 eine Städtefreundschaft mit Wilhelmshaven (Niedersachsen). Seit 1993 besteht in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft eine Partnerschaft mit der Stadt Port-Louis (Morbihan/Frankreich). Weiter besteht eine Partnerschaft zur Stadt Szklarska Poreba (Schreiberhau) in Polen sowie mit der Stadt Ilsenburg (Sachsen-Anhalt). Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Bauwerke
Parks
Sport
Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrBad Harzburg ist Endpunkt der Eisenbahnlinie (KBS 320) Hannover–Hildesheim–Salzgitter-Ringelheim–Goslar–Bad Harzburg, der Linie (KBS 354) Bad Harzburg–Goslar–Seesen–Kreiensen. Der ungünstig gelegene Kopfbahnhof von Bad Harzburg hat dazu geführt, dass die Fortsetzung der Bahnlinien nach Osten nicht (wie vor der Grenzschließung) über Bad Harzburg und Eckertal, sondern über Vienenburg in Richtung Wernigerode und Halberstadt verläuft. In Bad Harzburg endete bis 2001 die Autobahn A 395 von Braunschweig über Wolfenbüttel nach Süden. Sie verzweigt sich nördlich der Stadt in drei Richtungen: Die B 6n nach Osten über Stapelburg, Wernigerode nach Blankenburg und weiter nach Aschersleben und Halle, die B 4 nach Süden durch Bad Harzburg quer durch den Harz über Torfhaus und Braunlage nach Nordhausen und Erfurt sowie die B 6 nach Westen über Goslar, Salzgitter-Bad nach Hildesheim. Seit 1929 befördert die Burgbergseilbahn Gäste auf den 482,80 m hoch gelegenen Großen Burgberg mit der sog. Canossa Säule und der Ruine der Harzburg. PersönlichkeitenEhrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Literatur
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