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Bad Soden-Salmünster ist eine Stadt im Kinzigtal (Main-Kinzig-Kreis) zwischen Hanau und Fulda in Osthessen, Deutschland. Der Stadtteil Bad Soden hat ein Kur- und Heilbad mit Solequellen. GeografieGeografische LageDie Stadt liegt an der Autobahn A66, zwischen Frankfurt am Main und Fulda. Bad Soden-Salmünster liegt am Nordrand des Spessarts und am Südrand des Vogelsbergs. Nachbargemeinden und -kreiseBad Soden-Salmünster grenzt im Norden an die Gemeinde Birstein, im Osten an die Stadt Steinau an der Straße und den gemeindefreien Gutsbezirk Spessart, der die Enklave Alsberg umgibt, im Süden an die Stadt Bad Orb, sowie im Westen an die Stadt Wächtersbach und die Gemeinde Brachttal. Der Stadtteil Mernes ist getrennt vom restlichen Stadtgebiet und grenzt im Westen und Norden an den gemeindefreien Gutsbezirk Spessart, im Osten an das gemeindefreie Gebiet Forst Aura (Landkreis Main-Spessart) sowie im Süden an Gemeinde Jossgrund. StadtgliederungDie Stadt Bad Soden-Salmünster besteht aus folgenden 12 Orten:
Verkehr
PolitikStadtverordnetenversammlungDie Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
Städtepartnerschaften
GeschichteAhlAlsbergBad SodenMit der Nennung der Burg Stolzenberg im Jahr 1252 tritt ein Teil des Ortes Soden erstmals ins Licht der (geschriebenen) Geschichte. HausenDer Ort wird 1319 erstmals als "Husen" urkundlich erwähnt. Die Nennung erfolgte im Zusammenhang mit einer Schenkung des Fuldaer Abtes an das Spital zu Salmünster, zu der die heimgefallenen Lehen des Vogtes Konrad gehörten. Konrad entstammte der Familie derer von Jazza bzw. Jossa, die als Erbauer der Burg Hausen gelten. 1345 kaufte Friedrich von Hutten die Güter zu Hausen auf. Der weitere Verlauf war geprägt durch zahlreiche Auseinandersetzungen zwischen den Erblinien der Herren von Hutten. Für mehr Details zum Objekt siehe den Artikel: Schloss Hausen (Hessen, Bad Soden) Der Mainzer Erzbischof Daniel Brendel von Homburg erzielte 1558 den endgültigen Ausgleich mit den hutten'schen Nachbarn. Die Burg Hausen wurde zum Schloss umgestaltet und wurde Verwaltungssitz. Im 18. Jahrhundert verlor das Oberamt Hausen an Bedeutung, bis der Amtssitz am Ende des Jahrhunderts nach Orb verlegt wurde. Der eigentliche Ortsteil Hausen entwickelte sich in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts als reine Wohnsiedlung mit unmittelbarer Anbindung an den Verkehrsknotenpunkt Salmünster (Bahnhof und Bundesstraße bzw. Autobahn). EckardrothKatholisch-WillenrothKerbersdorfMernesRomsthalSalmünsterDer Ortsteil Salmünster findet erstmals Erwähnung als "Salchenmunster" in einer Urkundensammlung des Klosters Fulda, dem sog. Codex Eberhardi, der in den Jahren 1150-1168 angelegt wurde. Eine Urkunde, die in dieser Sammlung als Abschrift erhalten ist, beschreibt den Grenzverlauf des Kirchspiels Salmünster aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Als Gründungsdatum des Kirchspiels wird das Jahr 860 angegeben, richtiger ist wohl das Jahr 889. Die Etymologie des Ortsnamens ist umstritten, sie weist in jedem Fall aber auf eine kirchliche Gründung hin (Endung -munster von lat. monasterium = Klosterzelle). 909 überschrieb das Erzbistum Mainz den Sprengel an das Kloster Fulda. Weitere Details zur Geschichte finden sich im separaten Artikel Salmünster. 1813 wurde Fulda kurhessisch, das Amt Salmünster 1822 der Provinz Hanau (ehemals Fürstentum Hanau) als eigener Kreis zugeschlagen. Bis 1829 eigenständig, gehörte das Amt Salmünster ab 1830 zum Kreis Schlüchtern. In Salmünster befindet sich ein Franziskaner-Kloster mit barocker Kirche, sowie die evangelische Versöhnungskirche im Neugotischen Stil. Die Wirtschaft besteht im Wesentlichen aus dem Einzelhandel und Automobil-Zulieferern. Salmünster ist verkehrsmäßig über die Anschlussstelle an die Autobahn A66 (Frankfurt-Fulda) zu erreichen. Außerdem gibt es einen Bahnhof von Bad Soden-Salmünster mit Verbindungen nach Frankfurt am Main und Fulda im Stundentakt. SchönhofWahlertKultur und SehenswürdigkeitenDie Talsperre in Ahl ist eine Sehenswürdigkeit für sich; aber auch die Kirche gehört zu den Attraktionen der Stadt. Ebenso ist die Mariengrotte, ebenfalls in Ahl, ein bekannter Treffpunkt für Gläubige. PassionsspieleDie in Salmünster ansässigen Passionsspiele sind weit über die Grenzen des Kreises hinaus bekannt. Im drei- bis vierjährigen Turnus wird in der barocken Pfarrkirche St. Peter und Paul die Leidensgeschichte von Jesus Christus aufgeführt. Über 3000 Zuschauer sehen dort das Passionsspiel. Theaterensemble feel-XSeit 2001 spielt die Gruppe feel-X unter ihrem Initiator Felix Wiedergrün heitere Stücke vom Klassiker bis zur Modernen Komödie. Seit 2005 inszeniert feel-X im zweijährigen Rhythmus auch Wintermärchen. Das Theaterensemble feel-X versteht sich als reines Tourneetheater, denn neben seinem Stammsitz in Bad Soden-Salmünster tritt die Theatergruppe, die auch dem Bund Deutscher Amateurtheater angehört, beispielsweise auf Burg Ronneburg, im Freilichttheater von Großkrotzenburg, in Karlstein/Main (Bayern), in Gelnhausen, Mühlheim und sogar in Lampertheim-Hofheim auf. Bauwerke
Wissenswertes1895 wurde der Schnellhefter von dem städtischen Beamten Gladitz in Bad Soden erfunden. MusikMusikverein 1921 Salmünster, der jung und alt mit seinem guten Nachwuchsorchester und dem routinierten Stammorchester unterhält. Musikverein "Cäcilia" Bad Soden 1920 e.V. unterhält die Kurgäste im monatlichen Turnus in der Konzertsaal der Spessart Therme Therma Sol. In den Sommermonaten auch im Kurpark. Der Männerchor Frohsinn 1866 Bad Soden bereichert die kulturelle Szene mit niveauvollen Auftritten. So gab es einen Opernabend mit den Philharmonischen Orchester Jena oder ein Gemeinschaftsskonzert mit dem Tenor Johannes Kalpers. SportSpessart Therme Therma Sol mit Hessens einziger eisen- und kohlensäurehaltigen Thermalsole-Stahlquelle. Fußballverein: SG Bad Soden 1911 Tennisverein: TC Bad Soden-Salmünster Regelmäßige VeranstaltungenDas Altstadtfest in Salmünster findet am ersten Wochenende im August statt. Das Brunnenfest in Bad Soden findet jährlich im August statt. Das Burgfest im Ortsteil Bad Soden findet jährlich am ersten Wochenende im Juli statt. Ehrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
Ansässige Unternehmen
Literatur
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