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Barbing ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg am Stadtrand von Regensburg. GeografieGemeindegliederung
GeschichteDas Gemeindegebiet wurde schon in frühgeschichtlicher (Funde eines Hockergrabes der Glockenbecherkultur) und römischer Zeit besiedelt. Friedrich Barbarossa sammelte in der Nähe von Barbing bei Kreuzhof sein Heer für einen Kreuzzug. Das Adelsgeschlecht der Barbinger ist ab 1130 belegt. Nach deren Aussterben erwarb das Hochstift Regensburg 1463 die Veste Barbing. Mit der Säkularisierung 1803 kam Barbing erst zum Fürstentum Regensburg und später zum Königreich Bayern. Im 19. Jahrhundert ließ König Ludwig I. die schnurgerade Walhallastraße zwischen Obertraubling und Barbing anlegen, die in Blickrichtung auf die Walhalla verläuft. 1951 wurde die Industriesiedlung Obertraubling als neue Gemeinde Neutraubling aus dem Gemeindegebiet herausgelöst. Ende der 60er Jare bekam die Gemeinde ein Autobahnanschluss. 1978 wurde Barbing mit den ehemals selbständigen Gemeinden Sarching, Friesheim, Illkofen und Eltheim zur Großgemeinde Barbing zusammengeschlossen. Die früheren Gemeindeteile Kreuzhof, Irlmauth und Irl kamen zur Stadt Regensburg und die Gärtnersiedlung zur Industriegemeinde Neutraubling. In den 90er Jahren wurde zur Beruhigung der Ortsdurchfahrt eine Umgehungsstraße für die B8 gebaut, die bis dahin den Ort zweiteilte. In den letzten Jahren wurden in Unterheising und an der Bundesstraße 8 Gewerbegebiete geschaffen. Das Ortsbild prägen von Regensburg herkommend, die beiden Klärtürme der Regensburger Kläranlage. Besonders bei meist vorherrschenden Westwind bestimmt der Geruch der Kläranlage den Duft des Ortes. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat hat 16 Mitglieder.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) Wappen" Gespalten von Rot und Silber; vorne ein silberner Schrägbalken, hinten ein oben gezinnter blauer Balken " OrtsteileSarchingAuf dem ehemaligen Fronhof Sarching ist für die Zeit zwischen 520 und 780 der Bau einer Kapelle durch die bayerischen Herzöge aus dem Geschlecht der Agilolfinger belegt. Im 15. Jahrhundert stellte das Sarchinger Geschlecht der Gamerit mehrere Regensburger Domherren und Domdekane. Ab 1499 übten die Deutschherren zu Sankt Egid in Regensburg die Grundherrschaft aus. 1713 bis 1719 wurde der Ort von der Pest heimgesucht, woran noch ein Pestkreuz erinnert. In den 80er Jahren wurde eine Dorferneuerung durchgeführt, Sarching wurde 1990 beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden” ausgezeichnet. FriesheimDas alte Fischerdorf Friesheim wurde 901 erstmals erwähnt. IllkofenDas Dorf wird geprägt durch die Kirche St. Martin mit ihrem auffallend geformten Turm. Eltheim1145 wird die Kirche von Otelthaima erwähnt. Eltheim wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1634 von der Pest heimgesucht. Die heutige barocke Kirche St. Laurentius wurde 1724 erbaut. AltachAltach wurde im 8. Jahrhundert erstmals als Opinesaldaha erwähnt. AuburgDie Hofmark Auburg, eine Weiherhausanlage mit Wassergraben und zwei fast rechteckigen Beringen aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts, wurde 1634 durch einen Brand zerstört und gehörte in der Folgezeit dem Regensburger Bischof Pankratius.
Bauwerke
FreizeitVielbesuchtes Naherholungsgebiet ist der ehemalige Baggersee und heutige Badesee Sarchinger Weiher. Verkehr
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