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| Basisdaten |
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| Bundesland: |
Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: |
Detmold |
| Kreis: |
Lippe |
| Koordinaten: |
51° 59′ N, 9° 7′ O |
| Höhe: |
203 m ü. NN |
| Fläche: |
59,46 km² |
| Einwohner: |
9575 (31. Dez. 2003) |
| Bevölkerungsdichte: |
161 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
32683 |
| Vorwahl: |
05263 |
| Kfz-Kennzeichen: |
LIP |
| Gemeindeschlüssel: |
05 7 66 012 |
| Stadtgliederung: |
5 Ortsteile |
Adresse der
Stadtverwaltung: |
Mittelstraße 38
32683 Barntrup |
| Webpräsenz: |
www.barntrup.de
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| Bürgermeister: |
SPD |
Barntrup ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Lippe.
Geografie
Geografische Lage
Barntrup liegt 40km östlich von Bielefeld und 9km westlich von Bad Pyrmont am östlichen Rand von NRW.
Stadtgliederung
- Alverdissen
- Barntrup
- Sommersell
- Selbeck
- Sonneborn
Geschichte
Barntrup und Alverdissen sind städtische Gründungen der Grafen von Sternberg, deren Territorium im Jahre 1220 von dem Herrschaftsgebiet der Schwalenberger Grafen abgetrennt wurde. Ursprünglich hieß Barntrup Barendorf und lag als frühe Siedlung am Schratweg, wo noch heute ein altes Katasterstück "Aule Kerke" heißt. Zwischen 1317 und 1359 entstand auf dem "Thornesberg", dem Hügelrücken, der sich von Osten nach Westen in das obere Begatal hineinschiebt, ein neues Berninctorp, das planmäßig als Siedlung auf der höchsten Stelle des 189 m hohen Bergrückens angelegt wurde und mit seinem Dreistraßensystem den alten Kern des heutigen Barntrups bildet.
Politik
Stadtrat
Die 28 Sitze des Stadtrates verteilen sich wie folgt:
- CDU 12 Sitze
- SPD 11 Sitze
- FDP 3 Sitze
- Grüne 2 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)
Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: Von Gold (Gelb) und Silber gespalten. Vorn ein roter, halber achstrahliger Stern und hinten eine rote, halbe, fünfblättrige Rose mit goldenen Butzen und Kelchblättern am Spalt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Ev.-ref. Pfarrkirche. 1317 gegründet. Kanzel und Emporen aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.
- Kerssenbrocksches Schloss. 1577 begonnen. Der eigentliche Bau wurde 1584-88 im Auftrag Anna von Canstein durch den Baumeister Eberhard Wilkening aus Hameln errichtet. Das Herrenhaus ist ein dreigeschossiger Bau mit drei Ecktürmen. An der Hofseite befinden sich ein polygonaler Treppenturm und eine große Utlucht. Das Innere wurde durch Umbauten von 1879/90 stark verändert.
- Im Ortskern haben sich einige, zumeist giebelständige Fachwerk-Dielenhäuser des 16. bis 18. Jahrhunderts erhalten.
- Mittelstraße 55, bezeichnet 1646. Der Giebel über Knaggen vorkragend. An der Frontseite beschnitzte Füllbretter und Auslucht.
- Mittelstraße 57 von 1651.
- Untere Straße 29, bezeichnet 1614, mit beschnitzten Füllbrettern.
- Untere Straße 33, bezeichnet 1596. Wohl das älteste erhaltene Wohnhaus.
- Untere Straße 51, bezeichnet 1671. Mit Auslucht und Schnitzereien.
Verkehr
Barntrup gehört zum Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe. Es verkehren mehrere Buslinien. Die Linie 700 verbindet Barntrup mit den Bahnhöfen in Lemgo an der Begatalbahn und Bad Pyrmont an der Linie S 5 der S-Bahn Hannover. Die Linie 912 fährt über einige Nebenstrecken, die Linie 772 über Blomberg und Bad Meinberg zum Bahnhof in Detmold an der Bahnstrecke Herford–Altenbeken.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Heinrich Meibom, Dichter und Historiker (1555-1625)
- Ludwig Deppe, Komponist (1828-1890)
Literatur
- Martin u. Erika Böttcher (Hrsg.): 600 Jahre Barntrup 1376-1976. Barntrup 1976
- Westfälischer Städteatlas; Band: III; 1 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Barntrup, Autoren: Hartwig Walberg, Michael Tönsing. ISBN 3-89115-121-7; Dortmund-Altenbeken, 1988.
- Lippischer Heimatbund: Zauberwahn und Hexenprozesse in Barntrup, 1976
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