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Barsinghausen ist eine Stadt in der Region Hannover am Höhenzug Deister. Barsinghausen gehört zum Calenberger Land. GeografieGeografische LageBarsinghausen liegt am Höhenzug Deister, am Beginn des deutschen Mittelgebirges. NachbargemeindenBarsinghausen grenzt an Wunstorf, Seelze, Gehrden, Springe und Wennigsen (Deister), sowie an die Landkreise Hameln-Pyrmont und Schaumburg. StadtgliederungDie Stadt besteht aus den folgenden Stadtteilen (Einwohnerzahlen in Klammern):
GeschichteUm 400 n. Chr. sind erst die Cherusker und dann die Sachsen im Deister-Leine-Raum nachweisbar. Barsinghausen wurde erstmals urkundlich im Jahre 1193 erwähnt, damals noch unter dem Namen Berkingehusen. Andere Ortsteile sind aber deutlich älter, so wurde beispielsweise Kirchdorf erstmals am 30. Juni 892 erwähnt. Im Jahr 800 nahm die Kokemühle, die zwischen Barrigsen und Landringhausen steht, ihre Arbeit auf[1]. 1225 wird der Ort Barrigsen erstmals urkundlich erwähnt[1]. 1872 bekam Barsinghausen durch die Strecke Haste–Weetzen (Deisterbahn) einen Eisenbahnanschluss an das Netz der Hannover-Altenbekener Eisenbahn, der primär dem Transport der Deisterkohle diente. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann ein Bevölkerungswachstum in Barsinghausen aufgrund der Flüchtlingsströme. Nachdem 1956/57 der Abbau der Steinkohle eingestellt wurde, siedelten sich andere Industriezweige in Barsinghausen an. Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Barsinghausen zum ehemaligen Regierungsbezirk Hannover, der wie alle anderen niedersächsischen Regierungsbezirke aufgelöst wurde. EingemeindungenIm Jahre 1828 wurde die bisher selbstständige Gemeinde Altenhof eingemeindet. Einige Gebäude aus dieser Zeit sind in der heutigen Altenhofstraße noch erhalten. PolitikRat der Stadt BarsinghausenDie 39 Sitze des Rates der Stadt Barsinghausen verteilen sich wie folgt:
(Stand: Kommunalwahl-Stichwahl am 24. September 2006) Städtepartnerschaften
Das WappenDie obere Hälfte des Barsinghäuser Wappen zeigt ein Rotwild. Links unten ist ein Mühlstein zu sehen und rechts unten zwei Bergmanns-Werkzeuge. Jeder Ortsteil von Barsinghausen hat sein eigenes Wappen. JugendparlamentIn Barsinghausen gibt es ein sogenanntes Jugendparlament, das von jugendlichen Barsinghäusern gewählt wird und diese vertritt. Die Idee zum Barsinghäuser Jugendparlament entstand im Frühjahr 2003 auf Vorschlag der Jusos, Grünen Jugend und der Jungen Union. Kultur und SehenswürdigkeitenTheater
Museen
Momentan befindet sich in der alten Waschkaue eine Ausstellung mit dem Titel "Energiegeladen-Wege der Steinkohle". Bauwerke
Sport und FreizeitWährend der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde die polnische Fußballnationalmannschaft im Barsinghäuser Gilde Sporthotel einquartiert, wo schon des öfteren die deutsche Fußballnationalmannschaft und andere Prominente untergebracht waren.
Der größte Sportverein ist der TSV Barsinghausen. Die erste Fußballmannschaft, die ihre Heimspiele im Waldstadion austrägt, spielt derzeit in der Bezirksliga. Des weiteren bietet der TSV aber auch weitere Sparten wie Schwimmen, Badminton, Tischtennis und Handball an. Die erste Herrenmannschaft hat ihren größten Erfolg Anfang der 90er Jahre mit der Niedersachsenmeisterschaft und damit verbunden den Auftstieg in die Regionalliga gefeiert. Regelmäßige Veranstaltungen
ReligionKirchenEvangelisch-Lutherisch
Katholisch
Freikirchlich
Bildung & SozialesSchulenGrundschulen
Weiterführende Schulen
Spezielle Schulen
StadtbüchereiBarsinghausens Stadtbücherei ist mit rund 15.000 Medien (hauptsächlich Bücher, aber auch Hörbücher und CD-ROMs) ausgestattet. Untergebracht ist sie in einem Seitenflügel der Grundschule Wilhelm-Stedler-Schule. Die Lisa-Tetzner Schule und das Hannah-Arendt-Gymnasium besitzen größere Schulbüchereien. Wirtschaft und InfrastrukturBis 1957 war der Steinkohlebergbau mit über 2000 Beschäftigten der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt, außerdem wurde Sandstein, aus dem das Barsinghäuser Kloster gebaut wurde, gewonnen. Um den Wegfall der Bergbauarbeitsplätze zu kompensieren, wurden die Firmen Teves und Bahlsen in Barsinghausen angesiedelt. Im Ortsteil Groß Munzel war eine Zuckerfabrik ansässig, die jedoch auf Grund der Neuordnung des EU-Zuckermarkts nach der Zuckerrübenkampagne 2006 geschlossen wurde. Weitere große Arbeitgeber sind die Niederlassungen von Zulieferern der Automobilindustrie, der Gebäckhersteller Bahlsen sowie die Hauptniederlassung der Schollglas Unternehmensgruppe. In Zukunft wollen mehrere größere Ladenketten Läden in der 1976 eingerichteten Barsinghäuser Fußgängerzone eröffnen. Vorausgegangen war dem die Meldung, C&A wolle im ehemaligen Ballin-Gebäude eine Filiale eröffnen (diese wurde am 20. April 2006 eröffnet). VerkehrMit Hannover ist Barsinghausen durch eine S-Bahn (S1-2) verbunden, die jede halbe Stunde die Expo-und Messestadt anfährt. Ebenso verfügt Barsinghausen über einen Busbahnhof (ZOB), der sich direkt neben dem Bahnhof der Deutschen Bahn (DB) befindet. Seit dem 30. August 2006 ist die nördliche Umgehungsstrasse fertiggestellt. Die Strasse verbindet die Ortsteile Barsinghausen, Kirchdorf und Egestorf. Ansässige Unternehmen
RundfunkDer von weitem erkennbare Fernmeldeturm auf dem Großen Kopf (361 m ü. NN) im nahen Deister strahlt zwei private Radioprogramme ab. Diese Anlage der Deutschen Telekom hat eine große Reichweite, versorgt u. a. auch die Landeshauptstadt Hannover sowie die Gebiete Nienburg, Stadthagen, Hildesheim, Hameln und angrenzende Teile Nordrhein-Westfalens.
Medien
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
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