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Beilngries ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Eichstätt. GeografieGeografische LageDie Stadt liegt in der Altmühljuraregion. Altmühl, Sulz und der Main-Donau-Kanal fließen durch die Stadt. StadtgliederungDie Ortsteile der Stadt sind: Beilngries, Amtmannsdorf, Arnbuch, Aschbuch, Biberbach, Eglofsdorf, Grampersdorf, Hirschberg, Irfersdorf, Kaldorf, Kevenhüll, Kirchbuch, Kottingwörth, Leising, Litterzhofen, Neuzell, Oberndorf, Paulushofen, Wiesenhofen, Wolfsbuch GeschichteIm Jahr 1007 wurde Beilngries als „Bilingriez” erstmalig urkundlich erwähnt. Der zum Bistum Eichstätt gehörige Ort erhielt auf Veranlassung des Bischofs und späteren Papstes Viktor II. 1053 Markt- und Zollrecht. Um 1300 wurde die Kirche St. Walburga vollendet, außerdem erhielt die Stadt im Spätmittelalter eine Befestigung in Form von Mauer und Graben, die im Bauernkrieg eine Zerstörung der Stadt verhinderten. 1633 ergab sich die Stadt kampflos den Truppen Bernhards von Weimar. 1802 dankte der letzte Eichstätter Fürstbischof ab und Beilngries wurde von bayerischen Truppen besetzt. Der Ludwigskanal wurde 1846 eröffnet und diente Beilngries hauptsächlich zum Holz- und Viehhandel. PolitikStadtratDer Stadtrat aus Beilngries setzt sich aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) BürgermeisterBürgermeister ist seit dem 23. April 1994 Franz X. Uhl von der Christlich-Sozialen Union in Bayern. WappenWappenbeschreibungGespalten von Blau und Silber. Vorne und hinten je ein aufrechtes, abgewandtes Beil in verwechselten Farben. Es gibt noch ein anderes Wappen, eins in Rot. Dieses ersetzt 2007 das Blaue. WappenannahmeDas Wappen wurde der Stadt durch Entschließung des Bayerischen Ministeriums des Königlichen Hauses und des Äußeren vom 18. März 1819 verliehen. Vorher führte Beilngries ein Wappen mit zwei schräggekreuzten Beilen, dahinter ein senkrechter Bischofsstab. Der älteste Abdruck dieses Stadtsiegels stammt vom Jahre 1406. Die Benutzung eines eigenen Siegels ist allerdings schon 1378 bezeugt. WappenbegründungDas Beilngrieser Stadtwappen ist ein "redendes Wappen", weil die Beile im Wappen auf den ersten Wortbestandteil von "Beilngries" anspielen. In Wirklichkeit dürfte allerdings "Bilingriez", das 1007 in Zusammenhang mit der Güterausstattung des neu geschaffenen Bistums Bamberg erstmals erwähnt wurde, von "Gries (=sandiges Schwemmgeröll) des Bilo" herzuleiten sein. Durch Tausch gelangte Beilngries wohl 1016 an die Bischöfe von Eichstätt, die schon 1053 von Kaiser Heinrich III. Markt- und Zollrechte erwirkten. Der Bischofsstab im ursprünglichen Wappen erinnerte an die fürstbischöfliche Herrschaft, nach deren Ende (1803) er 1819 im Stadtwappen weggelassen wurde. Städtepartnerschaften
Bildung
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