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GeschichteDer NamenDa sich Belum im Norden an der alten Ostemündung an der Elbe befindet, lässt sich der Namen auf die geographische Lage zurückführen. Die „Spalte im Land” der Zufluss zu Elbe hieß Beilheim und Belem und wurde so über die Jahrhunderte zum heutigen Belum. Die heutige Oste mündet in einem Kanal etwas östlicher in die Elbe, da 1964 ein Ostesperrwerk gebaut wurde und der Altarm durch zwei breite Dämme geschlossen wurde, so entstand der Ostesee in Neuhaus ist. WappenDas Wappen der Gemeinde Belum zeigt einen goldenen Schanzkorb als Schildfuß und einen goldenen geflügelten Merkuriushut auf blauem Grund. Erste ErwähnungBelum wird am 23 März 1377 erstmals in einem Vertrag zwischen dem Kirchspiel Belum und dem Rat der Hansestadt Hamburg erwähnt. In diesem Vertrag geht es um die gegenseitige Absicht sich nicht mehr zu berauben. (Andere Quellen sprechen von 1150) Die St.-Vitus-Kirche wird um das Jahr 1230 entstanden sein, sie wurde um die Jahrhundertwende 2000 mit großem finanziellem Aufwand renoviert. MittelalterBelum wurde im Mittelalter durch seinen kleinen Hafen an der Belumer Wettern gelegen bekannt. Als Hauptumschlagplatz für Holz in der Region kam der Ort zu einigem Wohlstand. Zwei Märkte im Jahr, der einwöchige St. Vitus Markt und wesentlich längere dauernde Holzmarkt sind überliefert. Belumer SchanzeZu einem der wichtigsten Verteidigungsanlagen des 30-jährigen Kriegens gehörte die Belumer Schanze, die in einem gesonderten Artikel behandelt wird. Im letzten Weltkrieg befand sich dort eine Luftverteidigungsstellung der 8,8 Flak, die die Bomberverbände der Alliierten Richtung Hamburg mit 3 Abschüssen bekämpfte. Nach dem Krieg wurde zwischen Belum und Kehdingbruch eine HAWK-Raketenstellung der NATO aufgebaut. Im Zuge der Standortauflösungen der Luftverteidigung bei der Bundeswehr wurde diese in den 1990ern abgebaut. Heute erinnern nur noch ein Straßenname und eine Bushaltestelle an die „Schanze” Leuchtfeuer in BelumZur Leuchtbefeuerung der Elbe und der Nordsee gehören auch die Leuchttürme in Belum. Gegenüber der Ostebank, eine Sandbank in der Elbe bei der Ostemündung wurde 1904 ein Leuchtturm ähnlich dem heute noch stehenden in Balje gebaut. Dieser auf einem braunen runden Ziegelsteinsockel fußender weißer Turm mit einer Geländerplattform und einem kegelförmigen braunen Dach waren die ersten die Petroleumglühlicht betrieben wurden. 1927 auf Flüssiggas umgestellt hatten sie als Optik eine 250 mm Gürtelleute eingebaut. Im Gegensatz zum Leuchtturm in Balje wurde in Belum der Turm 1982 abgeschaltet und ein Jahr später abgebrochen. Die heutige so genannte „Richtfeuerlinie” besteht heute aus einem Oberfeuer Belum, einen dünnen rot weiß gestreiften und 44m Turm mit einen umgedrehten Kegeldach, sowie ein 1340 Meter entfernt stehenden Unterfeuer Belum, gleichzeitig Unterfeuer Otterndorf, der zwar gleich gebaut aber nur 25 Meter hoch ist. Leuchttürme sind 18 Seemeilen weit zu sehen. KehdingbruchDer NameDas Wort Kehding bedeutete soviel wie Eindeichung und der Name Bruch kann am besten durch das Wort Feuchtlandschaft beschrieben werden. Also das „eingedeichte feuchte Land” könnte als Bedeutung übersetzt werden. Die erste ErwähnungAnlässlich des Glockengusses für die Kapelle wurde der heutige Ortsteil 1404 erstmalig in den Kirchenbüchern erwähnt, 88 Jahre später 1492 stifteten die Bürger aus Kehdingbruch eine neue Kirche. Die mit dem Bau der heutige St. Jürgen Kirche wurde 1744 begonnen. Die alte SchmiedeSchmieden gehörten sein jeher zu den festen Bestandteilen eines Dorfes, so auch in Kehdingbruch. Noch heute existiert ein Gebäude dieses Handwerkeskunst, auch wenn heute nur noch der Name „Antik Schmiede” geblieben ist. 1717 wurde die Schmiede von Claus Follmer erstmalig urkundliche erwähnt, sie blieb bis zum letzten Dorfschmied, Richard Stüven, gestorben 1988 und ein Nachkomme Follmers in Familienbesitz. Waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Arbeitsgebiete im Wagenbau und –reparatur sowie als Hufschied zu sehen, änderte sich durch die zunehmende Mechanisierung nach dem zweiten Weltkrieg die Arbeit grundlegend. Wie viele Dorfschmieden in der Gegend, stellte auch Richard Stüven in den 1960ern seine Arbeit ein, da er allerdings noch gelegentlich kleinere Arbeiten annahm, blieb seine Werkstatt erhalten. Als 1986 die Schmiede unter Denkmalschutz gestellt wurde, stellte sie eine große und fast vollständig erhaltene Sammlung alter historischern Werkzeuge und Gerätschaften da. Die Idee für ein Schmiedemuseum ließ sich aus Geldmangel nicht realisieren und so kaufte ein Privatmann die Schmiede. Der neue Besitzern, die Familie van Gemmeren restaurierte die Schmiede und baute zusätzlich 1996 eine alte Fachwerkscheune aus Oppeln neben der Schmiede auf um weitern Platz für ihre Werkstatt zu haben. Die alten Schmiedewerkzeuge und Maschinen sind dabei erhalten geblieben obwohl heute in der Schmiede und der Scheune antike Möbel restauriert und neue Möbel nach alten Vorlagen gebaut werden. SelbständigkeitBis 1972 war Kehdingbruch eine eigenständige Gemeinde, sie konnten sich entscheiden ob sie sich Belum oder Neuhaus (Oste) anschlossen. Warum sich die Einwohner für Belum entschieden haben ist in dem unterschiedlichen Verhältnis zwischen dem Flecken Neuhaus bzw Belum zu begründen. Die Entfernung zu beiden Orten ist so groß das sich Sport, Schützenvereine usw. nicht vereinen konnten, auch zwei verschiedenen Feuerwehren blieben erhalten. Als Grenze zwischen den Ortsteilen ist die Trasse der Eisenbahn zu nennen. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl 2006 wie folgt zusammen:
Kultur und SehenswürdigkeitenRegelmäßige Veranstaltungen
Persönlichkeiten
Sagen und Legenden
Literatur
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