
|
Berga/Elster ist eine Kleinstadt im Osten des Freistaats Thüringen. GeographieGeographische LageBerga liegt im Nordosten des Thüringer Schiefergebirges, im Tal des Flusses Weiße Elster. Die nächsten größeren Städte sind Gera und Greiz. NachbargemeindenAngrenzende Gemeinden (alle im Thüringer Vogtland des Landkreis Greiz) sind im Osten Endschütz, Gauern, Linda bei Weida, Seelingstädt und Teichwolframsdorf und im Westen Hohenölsen, Neugernsdorf, Neumühle/Elster, Teichwitz, Wildetaube und Wünschendorf/Elster. StadtgliederungZu Berga gehören weitere 13 Ortsteile: Tschirma, Unter- und Obergeißendorf, Kleinkundorf, Eula, Albersdorf, Markersdorf, Wolfersdorf, Wernsdorf, Großdraxdorf, Clodra, Zickra und Dittersdorf. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1216, die Anfänge gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Fränkische Siedler hatten sich in Berga niedergelassen und kolonisierten das bis dahin ausschließlich von Sorben bewohnte Land. Seit etwa 1310 besaß Berga Stadtrechte. Spätestens um die Mitte des 13. Jahrhunderts veräußerten die Lobdeburger die Stadt an die Vögte von Gera. Seit mindestens 1378 war Berga im Besitz der Wettiner. Über die Jahrhunderte wurde Berga mehrmals durch Stadtbrände und kriegerische Auseinandersetzungen schwer in Mitleidenschaft gezogen, zuletzt 1842, als auch das Rathaus den Flammen zum Opfer fiel. Die Herren der Stadt wechselten mehrfach. 1816 ging Berga auf Beschluss des Wiener Kongresses von Sachsen an das neue Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach über. In den Jahren 1944/45 wurde hier von 314 Häftlingen aus dem KZ Buchenwald ein unterirdisches Rüstungswerk errichtet. Forscher vermuteten in den Stollen zeitweise das verschollene Bernsteinzimmer. 1921/22 Gutscheine (sogenanntes Notgeld) der Stadt Berga/Elster
EingemeindungenAm 1. Juni 1991 wurde Geißendorf eingemeindet, am 22. Januar folgten Tschirma und am 8. März 1994 Wolfersdorf und Clodra. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994 31. Dezember):
PolitikStadtratIm Bergaer Stadtrat sind seit den letzten Kommunalwahlen am 27. Juni 2004 die Freie Wählergemeinschaft Berga mit acht Sitzen, die SPD mit drei Sitzen, Die Linke.PDS mit zwei Sitzen und die CDU mit ebenfalls zwei Sitzen sowie ein unabhängiger Abgeordneter vertreten. Bürgermeister ist Stephan Büttner. WappenDie Wappenbeschreibung lautet "in Silber auf grünem Boden ein natürlicher Eichbaum." Städtepartnerschaften
Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerkeDas barocke Schloss stammt von 1760. Unterhalb des Ortsteils Albersdorf befindet sich ein Stausee mit Bungalowdorf. NaturdenkmälerWahrzeichen der Stadt Berga ist eine im Ortszentrum stehende jahrhundertealte Eiche. Die Eiche findet sich auch im Wappen der Stadt wieder. Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und InfrastrukturBerga war in der DDR ein kleiner Standort der Textilindustrie (Greika und Alwo) und ein wichtiger Wohnort von der in Ronneburg beheimaten SDAG Wismut. VerkehrBerga und seine Ortsteile liegen zum Teil an der B 175 und B 92 sowie an der Bahnlinie Gera – Greiz – Weischlitz (Elstertalbahn). Ansässige UnternehmenDie Wirtschaft der Stadt Berga wird von kleineren Handwerks-, Dienstleistungs- und Handelsbetrieben geprägt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
