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Berglern ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg. GeografieBerglern liegt in der Region München. Es existiert nur die Gemarkung Berglern. Außerdem gibt es noch die Ortsteile Mitterlern, Niederlern, Glaslern und Mooslern. GeschichteBerglern gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Erding im Kurfürstentum Bayern. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.021, 1987 dann 1.203 und im Jahr 2000 2.128 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Herbert Knur (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 742 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 196 T€. Wappen und FahneDas Wappen der Gemeinde Berglern wurde am 4. September 1962 festgelegt: "Geteilt von Rot und Silber; oben eine silberne heraldische Rose, unten ein grüner Dreiberg." Das Wappen spielt durch den grünen Dreiberg im Schildfuß auf den Namensbestandteil "Berg" an. Durch die silberne heraldische Rose in der oberen roten Schildhälfte werden ortsgeschichtliche Bezüge verdeutlicht, denn die Rose ist aus dem Wappen der Grafen von Moosburg entlehnt, die im Mittelalter nicht unbeträchtlichen Grundbesitz in Berglern hatten und die Rechte der Zehenterhebung und der Kirchenvogtei dort ausübten. Die hinreichende Unterscheidung des neuen Wappens für Berglern von dem alten Wappen der Stadt Moosburg, das den unveränderten Schild des 1281 ausgestorbenen Grafengeschlechts mit drei Rosen in Silber und Rot enthält, ist dadurch verbürgt, daß im vorliegenden Fall nur eine silberne Rose zu Verwendung gelangt. Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Fahne mit den Farben Rot-Weiß-Grün. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 109 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 13 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 787. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 57 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.720 ha, davon waren 1.538 ha Ackerfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
LiteraturGünther Flohrschütz, herausgegeben von Matthias Johannes Bauer: Lern bis zum 13. Jahrhundert. Herrschaftsstrukturen und Herrschaftsträger in Berglern und Umgebung. Herbert Utz Verlag, München 2006, ISBN 3-8316-0653-6 Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
