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Berkenthin ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg im südöstlichen Schleswig-Holstein (Deutschland). Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes, dem weitere zehn Gemeinden angehören. GeografieDurch das südöstlich der Hansestadt Lübeck gelegene Gemeindegebiet Berkenthins verläuft der Elbe-Lübeck-Kanal, der die Elbe mit der Trave und der Ostsee verbindet. Die beiden Ortsteile sind durch eine Brücke miteinander verbunden, von der man einen reizvollen Blick auf den Kanal und beide Ortsteile hat. Die Gemeinde hat einen Anteil am Naturpark Lauenburgische Seen. Die Nachbargemeinden sind: Klempau, Groß Disnack, Kastorf, Behlendorf, Niendorf, Göldenitz, Düchelsdorf, Sierksrade und Rondeshagen. GeschichteDer Ort wurde im Jahre 1230 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahre 1974 wurde Berkenthin als ländlicher Zentralort eingestuft. 1900 wurde der Kanal eingeweiht. 1985 erhielt die Gemeinde die Genehmigung ihr eigenes Wappen zu führen. 1991 wurde zur Förderung sportlicher Aktivitäten ein Sportzentrum auf dem Gelände der früheren Sägerei gebaut. Ein Rasensportplatz, ein Kunstrasenplatz, zwei Tennisplätze und ein Mehrzweckraum dienen seither dem Einzugsbereich als Anlaufstelle in Sachen Sport. PolitikWappenBlasonierung: „Geteilt. Oben in Rot eine silberne mit drei Kleeblättern besetzte Schrägleiste, unten von Schwarz und Silber dreimal schräg geteilt.”[1] Die silberne Schrägleiste entstammt einem Siegel des Ortsadeligen Detlev von Parkentin aus dem 13. Jahrhundert. Bauwerke
Kunst und KulturVerkehrDurch Berkenthin führt die Bundesstraße 208 von Ratzeburg nach Bad Oldesloe. Von der Bundesautobahn 1 gelangt man über die Anschlussstelle Bad Oldesloe nach Berkenthin. Die neue Ostseeautobahn führt ca. acht km nördlich der Gemeinde vorbei (bis 2007 noch Anschlussstelle Lübeck-Genin). In 12 km Entfernung liegt der Regionalflughafen Lübeck-Blankensee. Bis 1962 verfügte Berkenthin zudem über einen Bahnhof an der sogenannten Kaiserbahn von Hagenow über Ratzeburg nach Bad Oldesloe. Die Strecke wurde ab 1972 abgetragen, die nahe Brücke über den Elbe-Lübeck-Kanal existierte noch bis vor wenige Jahren. QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
