Berkheim in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Koordinaten: 48° 3′ N, 10° 5′ O
Höhe: 569 m ü. NN
Fläche: 24,98 km²
Einwohner: 2683
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88450
Vorwahlen: 07354 und 08395
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Coubronplatz 1
88450 Berkheim
Webpräsenz: www.gemeinde-berkheim.de
Bürgermeister: Michael Sailer

Berkheim ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben. Berkheim liegt zwischen Ulm und Memmingen an der Iller.

Geographie

Zur Gemeinde gehören neben Berkheim auch die Ortsteile Bonlanden, Illerbachen und Eichenberg.

Geschichte

Berkheim wurde erstmals 1093 in der Gründungsurkunde des Klosters Ochsenhausen urkundlich erwähnt.

Ortsteile

Bonlanden

Der Ort Bonlanden wurde erstmals urkundlich im Jahre 1128 als „Bonlandin” erwähnt. Am 17. April 1855 wurde von Faustin Mennel der Grundstein des Kloster Bonlanden gelegt. Das Kloster wird heute von der Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen bewohnt.

Politik

Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU - 50,0% (+11,1) - 8 Sitze (+1)
  • UFW - 39,4% (-7,3) - 6 Sitze (-2)
  • WIR - 10,6% (-3,8) - 1 Sitz (-1)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Berkheim liegt direkt an der Bundesautobahn A 7 Flensburg - Nesselwang an der Ausfahrt "Berkheim" sowie an der Bundesstraße B 312 (nach Stuttgart).

Bildungseinrichtungen

Berkheim verfügt über eine eigene Grundschule. Im Ortsteil Bonlanden besteht eine Förderschule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Berkheim liegt an der Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße.

  • Bonlandener Barock-Weihnachtskrippe und Ausstellung Krippen aus aller Welt (ab 6. Januar 2006 in neuen Räumen ganzjährig geöffnet)

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Nikolaus Betscher (1745-1811), Komponist und Abt der Reichsabtei Rot an der Rot
  • Bernhard Riedmiller (* 5. Juni 1757 in Illerbachen/ Gem. Berkheim; † 11. Januar 1832 in Wien) war Gastwirt in Bludenz, Vorarlberg, Österreich. In den Kriegsjahren 1796 und 1799 führte er als Hauptmann eine Bludenzer Schützenkompanie. 1809 wurde er zu einem der 8 Landesverteidigungsmajore ernannt, musste jedoch nach Tirol fliehen und nahm 1809 an der dritten Schlacht am Bergisel teil. Nach dem Zusammenbruch floh er in die Schweiz und lebte später in Wien.



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Informationsportal über Berkheim in Baden-Württemberg - 23.5.2012