Bernhardswald in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Koordinaten: 49° 5′ N, 12° 15′ O
Höhe: 445 m ü. NN
Fläche: 71,92 km²
Einwohner: 5649
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93170
Vorwahlen: 09407 bzw. 09463
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 119
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
93170 Bernhardswald
Webpräsenz: www.bernhardswald.de
Bürgermeister: Werner Fischer (CSU)

Bernhardswald ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und liegt im Vorderen Bayerischen Wald nordöstlich von Regensburg.

Wappen

Da Wappen enthält in der oberen Hälfte zwei grüne Tannen, in der unteren Hälfte ein rote Zinne mit einer silbernen Pflugschar. Die Zinne soll an die früher zahlreichen Adelssitze auf dem Gemeindegebiet erinnern.

Geschichte

Erste urkundliche Erwähnungen:

  • Wolfersdorf: 1137
  • Hauzenberg: 1140/50
  • Kürn: 1143/46
  • Wulkersdorf: 1268
  • Pettenreuth: 1285
  • Wolferszwing: 1325
  • Lambertsneukirchen: 1326
  • Adlmannstein: 1334
  • Bernhardswald: 1362

1394 ging die Herrschaft über die Burg Kürn an die Paulsdorfer über, die nach dem Aussterben des Adelsgeschlechts 1623 1649 an die Stringelheimer kam. Diese herrschten bis zum Aussterben des Geschlechts dort bis 1826. Am 12. September 1504 fand nahe Bernhardswald auf den sogenannten Hafenreuther Feldern bei Schönberg die entscheidende Schlacht im Bayerischen Erbfolgekrieg statt. 1825 brannte das Kürner Schloß ab. Die Gemeinde Bernhardswald entstand 1972 aus den seit 1818 selbstständigen Gemeinden Adlmannstein, Bernhardswald, Hackenberg, Hauzendorf, Kürn und Pettenreuth. 1974 wurden ihr noch Teile der Gemeinde Wulkersdorf aus dem Landkreis Schwandorf zugeschlagen. 1913 erhält Bernhardswald durch den Bau der mittlerweile stillgelegten Bahnlinie Regensburg-Falkenstein einen Bahnanschluß.

Bauwerke

  • Schloss un Berhardswald in Giebelbauweise aus dem 18.Jh., nach Brand 1885 wiederaufgebaut.
  • Schloss Kürn von 1826, klassizistische Vierflügelanlage mit Walmdach, Hauptfassade mit neun Fensterachsen und Mittelrisalit. Der Vorgängerbau wurde 1394 erwähnt. Besitzer waren nach den Kürnern später die Paulsdorfer und Walderdorffer. 1885 durch Brand zerstört und 1826 in jetziger Form wiederaufgebaut.

Verkehr

  • Bundesstraße 16
  • Bundesstraße 16n

Schulen

Grundschule Bernhardswald

Wirtschaft

129 landwirtschaftliche Betriebe befinden sich auf dem Gemeindegebiet.

Ortsteile (Einwohnerzahl vom 6. November 2004)

  • Bernhardswald (2.551)
  • Adlmannstein (341)
  • Hackenberg (246)
  • Erlbach (160)
  • Hauzendorf (405)
  • Kürn (909)
  • Lambertsneukirchen (180)
  • Lehen (157)
  • Lehenfelden (63)
  • Pettenreuth (462)
  • Samberg (54)
  • Wulkersdorf (228)

Literatur

  • Harald Stark: Die Familie Notthafft - auf Spurensuche im Egerland, in Bayern und Schwaben,Weißenstadt 2006, ISBN 3-926621-46-X



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Informationsportal über Bernhardswald in Bayern - 23.5.2012