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Bernstadt ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. GeografieGeografische LageBernstadt liegt an der alten Römerstraße, die von Augsburg nach Cannstatt führte, etwa zehn Kilometer nördlich von Ulm. NachbargemeindenDie Gemeinde grenzt im Norden an Holzkirch und Neenstetten, im Osten und Süden an die Stadt Langenau und im Westen an Beimerstetten und Breitingen. GeschichteDie Herren von Berolfstat, die der Gemeinde ihren Namen gaben, wurden 1209 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Der Ort muss jedoch älter sein, da es für ihn bereits seit 1195 eine eigene Pfarrstelle gibt. Religionen1484 wurde die St.Lambert-Kirche als katholische Pfarrkirche erbaut. Seit der Reformation ist der Ort jedoch evangelisch und auch die Kirche wird noch heute von der evangelischen Gemeinde genutzt. Der katholische Teil der Bevölkerung gehört zur Pfarrgemeinde Dornstadt. PolitikSeit 1972 gehört Bernstadt zum Verwaltungsverband Langenau, dem als Zweckverband verschiedene Aufgaben der Mitgliedsgemeinden übertragen worden sind. BürgermeisterSeit dem 17. Mai 1974 war Theodor Ott Bürgermeister der Gemeinde Bernstadt. Am 7. Januar 2005 verunglückte Ott tödlich. Am 3. April 2005 wurde der Diplom-Verwaltungswirt Oliver Sühring im ersten Wahlgang mit 70 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt. GemeinderatSeit den Wahlen vom 13. Juni 2004 gehören dem Gemeinderat sechs Abgeordnete der „Bernstadter Wählergemeinschaft” und vier Abgeordnete von „Bernstadt Aktiv” an. StädtepartnerschaftenSeit 1991 besteht eine Partnerschaft mit Bernstadt a. d. Eigen in der Oberlausitz in Sachsen. Wirtschaft und InfrastrukturDSL max. 1000kbit/s. BildungIn Bernstadt besteht seit 1902 eine Grundschule. Weiterführende Schulen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) können in Langenau besucht werden. Bernstadt verfügt außerdem über einen Kindergarten, der von der evangelischen Kirche betrieben wird. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseenIm Schloss befindet sich seit 1982 das Heimatmuseum des Ortes. BauwerkeDas Schloss in Bernstadt wurde 1549 von Georg Besserer, Mitglied einer Ulmer Patrizierfamilie, als Landsitz erbaut. Nach der Zerstörung des Schlosses im Jahr 1688 wurde es zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Stil des Barock wieder aufgebaut. Später diente das Schloss als Schule, Kindergarten und beherbergte nach dem Zweiten Weltkrieg Heimatvertriebene. Heute beherbergt das Bernstadter Schloss die Gemeindeverwaltung und das Heimatmuseum. Besonders sehenswert sind zwei restaurierte Stuckdecken aus den Jahren 1720 bis 1750. Literatur
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