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Biburg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg. GeografieBiburg liegt in der Region Regensburg. Es existieren folgende Gemarkungen: Altdürnbuch, Biburg. Weitere Ortsteile sind Dürnhart, Perka, Rappersdorf und Etzenbach. GeschichteBiburg wurde erstmals 1048-1060 als Piburch erwähnt. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, die der Malteserorden seit 1781 bis zu seiner Auflösung 1808 inne hatte. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Altdürnbuch kam zusammen mit Etzenbach und Rappersdorf erst mit der Gemeindegebietsreform 1978 zur Gemeinde Biburg. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 885, 1987 dann 939 und im Jahr 2000 1.277 Einwohner gezählt. Politik1.Bürgermeister ist seit 1996 Thomas Zachmayer (Aktive Biburger Bürger). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 399.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 49.000 €. PartnerschaftDie Gemeinde Biburg unterhält eine Partnerschaft zur Gemeinde Cauffry in Frankreich. Kultur und SehenswürdigkeitenKirchen
Die erhaltene Klosterkirche gehört zu den großartigen Zeugnissen romanischer Architektur in Bayern. Eine Weihe der Kirche ist 1133 bezeugt, der erhaltene Bau dürfte im wesentlichen noch im 12. Jh. fertiggestellt worden sein. Die Seitenschiffe wurden um 1400 gewölbt, das Mittelschiff um 1530. 1685 wurde dann die Kirche barockisiert. Der Jahresbericht lässt die bewusste Planung der Maßnahmen deutlich werden. Man habe die alte, aus solidem und trockenem Stein errichtete Substanz der Kirche in Gestalt des Kreuzes und die Einwölbung des Mittelschiffs und der Seitenschiffe belassen. Dunkle und unnütze Einbauten seien entfernt und vier neue Fenster eingebrochen worden, hierbei ging es in erster Linie um den Gewinn von mehr Licht für den Innenraum. Die Kirche habe ihr angenehmes Aussehen, auch hätten die Wände mit dem Gewölbe durch wiederholte Bemalung den alten Glanz zurückerhalten. Durch die beiden größeren Fenster zu beiden Seiten des Hochaltars habe man mehr Licht erzielt. Die beiden Seitenaltäre seien aus dem Dunklen in die beiden Arme des Chors übertragen worden, wobei jeder Altartisch durch einen quadratischen Stein mit marmorner Oberfläche ersetzt worden sei. Das Pflaster habe man durch ein neues Pflaster aus weißem Stein ersetzt. Zur Sakristei, die ein neues Gewölbe erhalten habe, sei ein neuer, bequemer Zugang geschaffen worden, indem die Stiege mit Steinstufen gefestigt worden sei. Die nicht unelegante Kapelle habe man ebenfalls mit einem Steinboden ausgestattet. Eine neue Krypta sei geschaffen worden, sie habe nun den Platz unterhalb der rechten Seite des Chors erhalten. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 49 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort sechs Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 53 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.002 ha, davon waren 801 ha Ackerfläche und 201 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 2005 existierten folgende Einrichtungen:
Persönlichkeiten
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