
|
Biebelried ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen. GeografieBiebelried liegt in der Region Würzburg. Es existieren folgende Gemarkungen: Biebelried, Kaltensondheim, Westheim. GeschichteBiebelried wurde schon im 9. Jahrhundert erwähnt. Nach dem Aussterben der Herren von Biebelried 1244 ging das Dorf in den Besitz des Johanniterordens bzw. später des Malteserordens über, der 1806 aufgehoben wurde und mit dem Beitritt zum Rheinbund an das Großherzogtum Würzburg fiel, mit welchem es 1814 zu Bayern kam. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Biebelried gehört seit 1978 zur Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 954, 1987 dann 1.040 und im Jahr 2000 1.160 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Wilhelm Kreuzer (CSU/Freie Bürger). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 378 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 11 T€. ReligionBiebelried ist überwiegend katholisch geprägt, Westheim evangelisch und Kaltensondheim jeweils zur Hälfte katholisch und evangelisch. Kultur und SehenswürdigkeitenHöhepunkt des Jahres ist das Johanniter-Fest, das auf dem Johanniter-Platz stattfindet. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 105 und im Bereich Handel und Verkehr 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 372. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 67 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2689 ha, davon waren 2595 ha Ackerfläche und 81 ha Dauergrünfläche. VerkehrBiebelried liegt an der Kreuzung der A 3 (Frankfurt-Nürnberg) mit der A 7 (Kassel-Ulm): Autobahnkreuz Biebelried. Schon lange prägen Protestplakate der eine Umgehungsstraße (momentan in Bau, bis ca. Ende 08 fertig) fordernden Einwohner das Ortsbild entlang der Bundesstraße 8. BildungIm Jahr 1999 existierte ein Kindergarten mit 40 Kindern. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
