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Bingen ist eine Gemeinde im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg (Deutschland) in der Nähe der Kreisstadt Sigmaringen. GeografieGeografische LageBingen befindet sich am Unterlauf des Flüsschens Lauchert, das auf der Schwäbischen Alb entspringt und 5 km weiter in die Donau mündet. Nachbargemeinden
GemeindegliederungDie Gemeinde besteht neben Bingen selbst aus den Ortsteilen Hitzkofen, Hochberg und Hornstein. GeschichteBingen wird erstmals 1231 erwähnt. Zu dieser Zeit gehört es zur Grafschaft Sigmaringen. Es gibt jedoch keinen eigentlichen Ortsherren und infolgedessen auch kein Gericht. Die betroffenen Grundherren, die Herren von Bingen, das Kloster Zwiefalten, die Grafschaft Sigmaringen sowie die Herren von Hornstein übten jeweils die Hoheit über ihre eigenen Untertanen aus. 1431 wurde den Herren von Hornstein und von Reischach ein Niedergericht verliehen, welches 1507 gegenüber denen von Reischach wiederholt wurde. Im Jahr 1787 verkauften die von Hornstein den Ort an Hohenzollern-Sigmaringen. PolitikWappen und FlaggeGeteilt von Gold und Rot; oben zwei rote Schräglinksleisten, zwischen ihnen drei, außen je zwei sechsstrahlige rote Sterne; unten ein stehender goldener Hirsch. Die Farben der Gemeinde sind Rot-Gelb. Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerkeAuf der Gemarkung Bingen liegt die Ruine der Burg Hornstein, die 1274 erstmals erwähnt und 1873 abgerissen wurde. Sie hat eine wechselvolle Geschicht vom Schloss bis zur Besserungsanstalt hinter sich. Der Wahlspruch der damaligen Besitzer lautet "Was ich will das wag ich, was mich trifft das trag ich". Heute ist die Ruine frei zugänglich und dank eines Fördervereins überwiegend renoviert. Die Ruine an sich befindet sich noch immer in Familienbesitz. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDer Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 441. Persönlichkeiten
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