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Birstein ist eine Gemeinde am nordöstlichen Rande des Main-Kinzig-Kreises in Hessen (Deutschland) mit rund 6.600 Einwohnern. GeografieGeografische LageDie Flächengemeinde liegt am südlichen Fuße des Vogelsbergs und wird von seinen Einwohnern daher liebevoll auch „Perle des Vogelsbergs” genannt. Nachbargemeinden und -kreiseBirstein grenzt im Norden an die Gemeinde Grebenhain (Vogelsbergkreis), im Osten an die Gemeinde Freiensteinau (Vogelsbergkreis) und die Stadt Steinau an der Straße, im Süden an die Stadt Bad Soden-Salmünster und die Gemeinde Brachttal sowie im Westen an die Gemeinde Kefenrod und die Stadt Gedern (beide Wetteraukreis). GemeindegliederungDie Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Birstein, Bösgesäß, Böß-Gesäß, Fischborn, Hettersroth, Illnhausen, Kirchbracht, Lichenroth, Mauswinkel, Oberreichenbach, Obersotzbach, Unterreichenbach, Untersotzbach, Völzberg, Wettges und Wüstwillenroth. Die Unterscheidung nach Bösgesäß (ohne Bindestrich) und Böß-Gesäß (mit Bindestrich) beruht auf den Ergebnissen des Wiener Kongresses. Dort wurde der durch den Ort fließende Bach "Bracht" als Grenze festgelegt. Der am linken Bachufer gelegene Ortsteil fiel an Preußen und wurde daher Preußisch-Bösgesäß genannt; Verwaltungstechnisch trägt die 80-Einwohnergemeinde heute die Bezeichnung Bösgesäß I. Der Ortsteil am rechten Bachufer hingegen fiel an Hessen-Darmstadt und wurde Hessisch-Bösgesäß genannt; das heutige Böß-Gesäß II hat etwa 105 Einwohner. Beide Ortsteile liegen nur etwa 100 Meter auseinander. Zum Ortsteil Hettersroth gehören noch folgende Teile: Höfen, Birkenstöcke und Loosemühle. Aufgrund ihrer geringen Größe werden diese offiziell meist nicht explizit genannt. Zur Kerngemeinde Birstein gehört noch der inoffizielle Ortsteil "Unterberg". GeschichteDas "castrum birsenstein" (birsen=birschen, mit Spürhunden jagen) wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. ReligionenDie Bevölkerung der Gemeinde Birstein ist zu einem recht hohen Anteil evangelischen Glaubens. Neben den fünf evangelischen Kirchen in dem Gemeindegebiet existiert eine katholische Kirche und weitere Glaubensgemeinschaften. Während der Nazizeit wurde Birstein durch die Verwaltung für Judenfrei erklärt. PolitikGemeindevertretungDie Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerke
PersönlichkeitenPersönlichkeiten, die mit dem Ort in Verbindung stehen
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