Bischofswiesen in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Berchtesgadener Land
Koordinaten: 47° 39′ N, 12° 58′ O
Höhe: 610 m ü. NN
Fläche: 34,46 km²
Einwohner: 7486
Bevölkerungsdichte: 217 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83483
Vorwahl: 08652
Kfz-Kennzeichen: BGL
Gemeindeschlüssel: 09 1 72 117
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 2
83483 Bischofswiesen
Bürgermeister: Toni Altkofer (FWG)
Lage der Gemeinde Bischofswiesen im Landkreis Berchtesgadener Land

Bischofswiesen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land. Der Ort liegt im Berchtesgadener Talkessel.

Ortsteile

Ortsteile oder besser Gnotschaften sind Bischofswiesen, Engedey, Strub, Stanggaß, Loipl, Winkl Siedlung und Winkl.

Geschichte

Bischofswiesen gehörte bis 1803 zur Fürstpropstei Berchtesgaden und kam mit ihm 1816 endgültig zu Bayern. Grundherr der Wiesen der Gemeinde war aber bis zu einem Gütertausch am 8. Mai 1155 ursprünglich der Bischof von Salzburg, was den Ortsnamen Bischofswiesen erklärt.

Partnergemeinde ist seit Juli 2005 die nieder-österreichische Gemeinde Wölbling. Die Verbindung zwischen beiden Gemeinden ist der genannte Wiesentausch zwischen Erzbischof Eberhard I. von Salzburg und dem Propst von Berchtesgaden. Der Erzbischof erhielt einen Hof in Landersdorf bei Oberwölbling.

Wappen

Das von Otto Hupp entworfene und 1929 verliehene Wappen zeigt auf grüner Wiese einen sogenannten Feldkasten, dahinter in blau zwei gekreuzte Bischofsstäbe. Das Blau des Himmels in Form eines Lilienblattes erinnert an Irmengard, die Stifterin des Klosters Berchtesgaden, die in ihrem Wappen 6 Lilien hatte, und drückt die Einverleibung der Bischofswiese in das Stiftsland Berchtesgaden aus.

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche Herz-Jesu in Bischofswiesen aus dem Jahr 1926
  • Wallfahrtskirche Maria Hilf in Loipl
  • Grenzbefestigung Hallthurm
  • Kapelle Hallthurm (errichtet im Jahre 1753)
  • Steinerne Agnes (Geotop des Jahres 2004)
  • Skisprungschanze am Kälberstein
  • Watzmannspiegelung am Böcklweiher
  • Blick von der Kastensteinerwand
  • Gebirgsjägerkaserne Strub

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden spielen in Bischofswiesen mittelständische Gewerbe und Industrie-Unternehmen - insbesondere des Feinmechaniksektors - eine größere Rolle. Daneben kommt dem Tourismus mit rund 283.000 Übernachtungen im Jahr 2004 eine große Bedeutung zu. Der ehemals wichtigste Sektor der Land- und Forstwirtschaft, der überwiegend im Nebenerwerb betrieben wird, ist heute wirtschaftlich nachrangig. Bischofswiesen liegt an der Bahnstrecke Freilassing–Berchtesgaden, welche seit 2006 auch von der Linie S3 der S-Bahn Salzburg befahren wird.




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Informationsportal über Bischofswiesen in Bayern - 23.5.2012