Börnichen in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Mittlerer Erzgebirgskreis
Verwaltungsverband: Wildenstein
Koordinaten: 50° 45′ N, 13° 8′ O
Höhe: 517 m ü. NN
Fläche: 15,48 km²
Einwohner: 1101
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09437
Vorwahl: 037294
Kfz-Kennzeichen: MEK
Gemeindeschlüssel: 14 1 81 030
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstr. 6
09437 Börnichen
Webpräsenz: www.boernichen.de
Bürgermeister: Udo Fröhner
Lage der Gemeinde Börnichen/Erzgeb. im Mittlerer Erzgebirgskreis

Börnichen/Erzgeb. ist eine Gemeinde im Mittleren Erzgebirgskreis in Sachsen (Deutschland). Die Gemeinde gehört dem Verwaltungsverband Wildenstein an.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Börnichen liegt auf einer Hochfläche zwischen den Flusstälern der Zschopau und der Flöha etwa 20km südöstlich von Chemnitz. Der höchste Punkt des Ortes liegt bei 604 m (Langer Stein im Bornwald). Börnichen ist ein radiales Waldhufendorf. Das heißt die einzelnen Hufen gehen strahlenförmig von einem Mittelpunkt aus. Südlich von Börnichen liegt der Bornwald, der auch größtenteils zum Gemeindegebiet gehört.

Nachbargemeinden

An Börnichen grenzt im Nordwesten Waldkirchen, im Nordosten Grünhainichen, im Südosten Wünschendorf und im Westen Krumhermersdorf.

Geschichte

1349 wird Börnichen erstmals urkundlich im Lehnbuch Friedrichs III. des Strengen als Burnichin erwähnt. Mit der Reformation 1539 kommt Börnichen zur Parochie Waldkirchen. Ein Schulhaus wird 1788 erbaut. Auf Anregung des Justizamtmannes Friedrich August Förster erfolgt 1852 der Bau des Wichernhauses als Armenkinder- und Waisen-Rettungs- und Erziehungsanstalt (ab 1858 als Friedrich-August-Stift bezeichnet). 1871 wird ein neues Schulgebäude errichtet. 1876 wird der Ortsteil Neunzehnhain im Bornwald selbstständig. 1900 erfolgt der Bau ein neugotischen Kirche soie die Anlage eines eigenen Friedhofes. Im gleichen Jahr erhält Börnichen den Anschluss ans Telefonnetz. Am 12. Dezember 1904 wird die freiwillige Feuerwehr gegründet. 1911 erfolgt der Anschluss ans Elektrizitätsnetz. In den Jahren 1911 bis 1914 erfolgt der Bau der Talsperre Neunzehnhain I zur Trinkwasserversorgung von Chemnitz. 1926 wird das Rathaus errichtet. 1928 beginnt der Bau einer Gemeindewasserleitung. Nach einer Nutzung des Wichernhauses in den Jahren 1940 bis 1952 als Lager für den Arbeitdienst und Landesjugendhof, werden ab 1952 durch die Innere Mission behinderte Kinder betreut. Mit dem Bau einer Wasserleitung 1985 von der Talsperre Neunzehnhain und Hochbehältern auf dem Grünhainichener Berg 1992 wird Börnichen an das Trinkwassernetz angeschlossen. Seit 1994 gehört die Gemeinde zum Verwaltungsverband Wildenstein.

Politik

Bürgermeister

  • 1919 - 1924 Herr Uhlmann, bisher Ortsvorsteher
  • 1925 - 1928 Herr Schönfelder
  • 1928 - 1933 Herr Beyer
  • 1933 - 1945 Herr Franke
  • 1945 - 1946 Herr Max Melzer (amt.)
  • 1946 - 1974 Herr Max Melzer
  • 1974 - 1982 Frau Veronika Reuß
  • 1982 von Jan. - Sept. Frau Margit Sättler (amt.)
  • 1982 - 1994 Herr Udo Fröhner
  • 1994 - 1995 Herr Volkmar Auerbach (amt., parteilos)
  • 1995 - 1999 Herr Volkmar Auerbach (parteilos)
  • 1998 - 1999 Herr Dr. Manfred Schönwitz (amt., parteilos))
  • 1999 - 2003 Herr Matthias Reichel (parteilos)
  • 2003 - 2004 Herr Dr. Manfred Schönwitz (amt., parteilos)
  • ab Sept. 2004 Herr Udo Fröhner (parteilos)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereine

  • Börnschner Carnevalsverein "BCV" e.V.
  • Dorfclub Börnichen e.V.
  • Heimatverein Börnichen e.V.
  • Sportverein SV "Einheit" Börnichen e.V.
  • Motorsportclub MSC Börnichen e.V. im ADMV
  • Deutscher Amateur Radio Club DARC e.V. in Börnichen
  • Erzgebirgische Ziergeflügel-, Exoten- und Kanarienzüchter Börnichen und Umgebung e.V.
  • Kleingartenverein "Frischer Wind"
  • Kleingartenverein "Gute Hoffnung" e.V.
  • Freiwillige Feuerwehr Börnichen/Erzgeb.
  • Reitverein Börnichen e.V.



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Informationsportal über Börnichen in Sachsen - 23.5.2012