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Braak ist eine Gemeinde im Amt Siek, Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein, verkehrsgünstig an der A 1 im Einzugsbereich Hamburgs gelegen. GeografieSiedlungsartBraak wurde als Waldrodungsdorf in Form des Rundangerdorfes im ehemaligen slawisch-sächsischen Grenzgebiet mit ursprünglich sieben Hufen angelegt. NachbargemeindenBrunsbek, Hoisdorf, Siek, Stapelfeld und Hamburg-Rahlstedt GeschichteBraak wurde erstmals 1256 urkundlich erwähnt, aber wahrscheinlich bereits um 1245 gegründet. Es ist ein Entstehungsprodukt der deutschen (hier: sächsischen) Ostkolonisation an der Grenze zu den slawischen Siedlungsgebieten. 1310 verkauften die holsteinischen Grafen Gerhard II. und Adolf VI. an das Zisterzienserinnen-Kloster in Reinbek. Im Verlaufe der Reformation und der damit verbunden Auflösung des Klosters kam Braak in den Besitz von König Friedrich I. von Dänemark, der es in das alte landesherrliche Amt Reinbek eingliedert. 1814 unterlagen hier die Dänen in einem Gefecht mit den Russen. Mit der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wechselte auch Braak die Staatszugehörigkeit. Die kommunale Neugliederung 1889 brachte dem Ort die Zugehörigkeit zum neuen Amtsbezirk Alt-Rahlstedt. Als Alt-Rahlstedt 1927 der neu gegründeten Großgemeinde Rahlstedt zugeschlagen wurde, kam Braak zum Amtsbezirk Siek, mit der neuen Kommunalverfassung nach dem Zweiten Weltkrieg zum Amt Siek. Kultur und SehenswürdigkeitenVereine
BauwerkeDie südlich von Braaks Zentrum gelegene Windmühle (53° 36' 04" N, 10° 14' 42" O) wurde 1850 erbaut und ist seit 1859 im Besitz der Müller- und Bäckerfamilie Lessau. 1977 wurde der Betrieb vorübergehend eingestellt, das Gebäude 1983 unter Denkmalschutz gestellt. Nach einer umfangreichen Sanierung betreibt der Verein Braaker Mühle e.V. diese wieder. Das Mehl wird von der gleichnamigen Großbäckerei verarbeitet. Wirtschaft und InfrastrukturAnsässige UnternehmenDie Großbäckerei Braaker Mühle ist größter Arbeitgeber im Ort. LiteraturMatthäus Berg, Chronik von Braak. Aus Geschichte und Kultur eines Stormaner Dorfes, Braak, 1979 Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
