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Brechen ist eine Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, Deutschland. GeografieGeografische LageBrechen liegt im südöstlichen Teil des Limburger Beckens zwischen Taunus und Westerwald. Das waldarme Lösshügelland wird hier von Südost nach Nordwest vom Emsbach durchquert, welcher bei Niederbrechen den Wörsbach aufnimmt und das Gebiet zur Lahn hin entwässert. Zusammen mit der sich südlich anschließenden Idsteiner Senke ist diese Landschaft unter dem volkstümlichen Namen Goldener Grund bekannt, welcher auf die Klimagunst und fruchtbaren Böden verweist. NachbargemeindenNach Nordwesten grenzt die Gemeinde Brechen an die Kreisstadt Limburg, nach Nordosten an den Marktflecken Villmar, nach Südosten an die Gemeinde Selters (Taunus) und nach Südwesten an die Gemeinde Hünfelden (alle im Landkreis Limburg-Weilburg). GemeindegliederungDie Gemeinde Brechen besteht aus drei Ortsteilen:
1972 wurden Werschau und Niederbrechen vereinigt. Seit 1974 gehört auch Oberbrechen zur Gemeinde. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung finden Nieder- und Oberbrechen unter dem Namen Brachina ("an der Berglehne") in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch vom 12.08.772. In der Folgezeit gehen die Orte in das Eigentum der Abtei St. Maximin Trier über. Über viele Jahrhunderte wechselt der Besitz zwischen den Kurfürstentum Trier und den Grafen von Molsberg hin und her. Bedeutung haben die Orte durch die Lage an der Fernhandelsstraße Köln - Frankfurt (Via Publica) als Vorposten kurtrierischen Gebiets Richtung Frankfurt. Niederbrechen besaß im Mittelalter zeitweilig Stadtrechte und eine heute noch in Teilen erhaltene Stadtmauer. Die auf dem Gemeindegebiet liegende Berger Kirche existiert seit karolingischer Zeit und war die Mutterkirche der Region. Sie war Ortskirche der Wüstung Bergen, die zwischen 1354 und 1490 untergegangen sein muss. Die erste urkundliche Erwähnung fand 910 statt; heutige Gebäudeteile lassen sich etwa bis zur Jahrtausendwende zurückdatieren. Der Ortsteil Werschau wird 1235 erstmals urkundlich erwähnt. 1802 kommt das Gemeindegebiet zum Fürstentum Nassau-Weilburg, das 1866 von Preußen annektiert wird. Seit 1886 gehören die drei Gemeindem zum Kreis Limburg, ab 1974 zu Limburg-Weilburg in Hessen. Die Gemeinde Brechen entstand im Zuge der Gebietsreform in Hessen. Zuerst schlossen sich Niederbrechen und Werschau am 31. Dezember 1971 zusammen. Oberbrechen kam am 1. Juli 1974 hinzu. PolitikGemeindevertretungDie Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab folgende Sitzverteilung:
Wirtschaft und InfrastrukturDie früher dominierende Landwirtschaft ist auch heute nicht ganz bedeutungslos, fast 70 % der Gemeindefläche wird von weniger als zehn Vollerwerbsbetrieben landwirtschaftlich genutzt. Brechen hat sich jedoch zur Wohngemeinde gewandelt, 90 % der Erwerbstätigen verdienen ihren Lebensunterhalt in den umliegenden Städten, hauptsächlich aber im Rhein-Main-Gebiet. VerkehrBrechen ist durch die 6 km entfernte Anschlussstelle Limburg-Süd der A 3 sehr gut an das Fernstraßennetz angebunden. Durch den Ort verläuft die B 8. Die Bahnhöfe Niederbrechen und Oberbrechen liegen an der RMV-Linie 20, Limburg - Frankfurt am Main. BildungDie Gemeinde verfügt über eine Grund- und Hauptschule mit Realschulzweig in Niederbrechen sowie eine weitere Grundschule in Oberbrechen. Weiter führende Schulen gibt es im nahen Limburg. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
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