
|
Breitbrunn am Chiemsee (amtlich: Breitbrunn a.Chiemsee) ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn. GeografieBreitbrunn am Chiemsee liegt in der Region Südostoberbayern. Am Nordufer des Chiemsees auf Moränenhügeln des Chiemseegletschers der letzten Eiszeit gelegen, hat Breitbrunn zudem die längste Uferlinie aller Anliegergemeinden. Es existieren folgende Gemarkungen: Breitbrunn am Chiemsee. Ortsteile/Weiler/Einöden: Breitenloh, Frieberting, Haus, Holzen, Kailbach, Kämpfenthal, Kitzing, Langbürgen, Mooshappen, Mühlen, Stadl, Stock, Urfahrn, Westerhausen, Wolfsberg, Zell GeschichteBreitbrunn am Chiemsee ist nachweislich einer der ältesten Siedlungsplätze am Chiemsee. Schon vor ca. 6000 Jahren lebten hier Menschen am Nordufer des Chiemsees. Breitbrunn gehörte zum Rentamt Burghausen und zum Landgericht Kling im Kurfürstentum Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Von der Halbinsel Urfahrn ließ sich König Ludwig II. zu seinen Inspektionen auf Herrenchiemsee übersetzen - die Königsstrasse vom Ortsteil Wolfsberg nach Urfahrn zeigt dies noch heute an. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.057, 1987 dann 1.260 und Ende 2005 1.404 Einwohner mit Hauptwohnsitz gezählt. 444 Zweitwohnsitze. PolitikBürgermeister ist Johann Thalhauser (CSU/FWG/Unabhängige Wählersch.). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Franz Leiker (Unabhängige Wählerschaft). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 873.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 166.000 €. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 16, im produzierenden Gewerbe 105 und im Bereich Handel und Verkehr 12 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 129 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 390. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 25 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 499 Hektar, davon waren 386 Hektar Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
