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Breuberg ist eine Stadt im Odenwaldkreis in Hessen, Deutschland. Geografische LageBreuberg liegt im nördlichen Odenwald. Nachbargemeinden und -kreiseBreuberg grenzt im Norden an die Stadt Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) und die Gemeinde Mömlingen , im Osten an die Stadt Obernburg am Main (beide Landkreis Miltenberg in Bayern), im Süden an die Gemeinde Lützelbach, sowie im Westen an die Gemeinde Höchst. GliederungDie Stadt besteht aus den Stadtteilen Hainstadt, Neustadt, Rai-Breitenbach, Sandbach (Sitz der Stadtverwaltung), Rosenbach, Mühlhausen und Wald-Amorbach. GeschichteDurch einen Grenzänderungsvertrag vom 16. August 1971 im Zuge der Gebietsreform im Lande Hessen haben sich zum 1. Oktober 1971 die bisher selbstständigen Gemeinden Sandbach, Hainstadt, Wald-Amorbach und die ehemalige Stadt Neustadt, der sich kurz vorher die Gemeinde Rai-Breitenbach mit dem Weiler Mühlhausen angegliedert hatte, freiwillig zusammengeschlossen. Die in der Mitte dieses Gemeinwesens gelegene Burg Breuberg gab der neuen Stadt ihren Namen. Der erste Bürgermeister war Heinrich Böhm von 1971 bis 31. Januar 1984.
Im frühen 17. Jahrhundert wurde von dem mitregierenden Grafen Johann Casimir von Erbach das nach ihm benannte Residenzgebäude im Renaissancestil gebaut. Der Festsaal wurde mit einer Stuckdecke ausgeschmückt, die bis zum heutigen Tage noch sehr gut erhalten ist. PolitikDer Magistrat besteht aus 6 SPD- und 3 BWG (Breuberger Wählergemeinschaft) Mitgliedern: Bürgermeister Günter Verst (SPD), Erster Stadtrat Werner Seibert (SPD), zwei ehrenamtlichen Stadträtinnen und 4 ehrenamtlichen Stadträten. Die Stadtverordnetenversammlung (2006-2011) hat 31 Sitze, davon 21 SPD und 10 BWG. Stadtverordnetenvorsteherin ist Cornelia Führpahs-Zipp (SPD). Die Stadtverordnetenversammlung hat 4 Ausschüsse, sowie eine Kommission gebildet:
Bei den Bundestagswahlen 2005 erreichte Breuberg das stärkste Erst- und Zweitstimmenergebnis für die SPD im Wahlkreis 188 (Odenwald). WappenSchild durch ein aufgerichtetes silbernes Schwert mit goldenem Griff gespalten (heraldisch) links in Blau eine silberne, golden bebutzte Rose, rechts in Rot ein silberner sechszackiger Stern. Mit Erlass des hessischen Minister des Innern vom 2. Juli 1975, IV A 23- 3 k 06- 40/75 St.Anz. 29/1975 S. 1281 ist der Stadt Breuberg im Odenwaldkreis, Regierungsbezirk Darmstadt, gemäß § 14 Abs, 1 der Hessischen Gemeindeordnung in der Fassung vom 1. Juli 1960 (GVBI. S. 103) das vorstehend beschriebene und abgebildete Wappen, das bis zum Zusammenschluss der Stadt Neustadt und der Gemeinden Hainstadt, Sandbach und Wald-Amorbach am 1. Oktober 1971 von der früheren Stadt Neustadt geführt wurde, genehmigt worden. Zur Ergänzung der Wappenbeschreibung kann gesagt werden: Das Schwert versinnbildlicht die Marktgerichtsbarkeit bzw. den Marktfrieden der ehemaligen Stadt Neustadt, die Rose ist dem Wappen des Hauses Wertheim entnommen, der Stern dem des Hauses Erbach. Das Wappen der ehemaligen Stadt Neustadt führt eine rotbebutzte Rose. FlaggeDreibahnig Rot-Weiss-Blau, in der oberen Flaggenhälfte aufgelegt das Stadtwappen. Staatsanzeiger (29/1975 S. 12) SehenswürdigkeitenDie Burg Breuberg zählt zu den am besten erhaltenen Burgen Deutschlands. Die so genannte Kernburg entstand im 12. Jahrhundert. Seit dem 14. Jahrhundert wurde die Burg immer wieder erweitert, so dass die Burg heute eine Reise durch die Baustile der vergangenen 850 Jahre bietet. Die Burg wurde wohl beschädigt aber nie zerstört und immer genutzt, was ihren guten Zustand erklärt. Heute gehört das Bauwerk dem Land Hessen und dient als Jugendherberge und Museum. Im Stadtteil Hainstadt im Tal der Mümling befindet sich ein Steinbruch, der von den Odenwälder Kletterfreunden zum Klettern eingerichtet worden ist. Es gibt zudem einen kurzen mit Drahtseilen gesicherten Klettersteig. Die Odenwälder Kletterfreunde sorgen dafür, dass die Wege gepflegt werden. Der Steinbruch liegt auch im Einzugsbereich der Sektion Darmstadt des DAV. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
