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Büchenbach ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Roth. GeografieBüchenbach liegt in der Industrieregion Mittelfranken. Es existieren folgende Gemarkungen: Büchenbach, Günzersreuth, Ottersdorf, Aurau. GeschichteSeine erste Erwähnung fand der Ort in einer Urkunde des Jahres 1249 in der von der Schenkung eines Gutes an das Kloster Seligenporten berichtet wird. Im ausgehenden Mittelalter ist Büchenbach Nürnbergischer Hauptmannschaftsort. Erst mit der Einführung der Reformation gewinnen die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach zunehmend an Einfluss. Erster evangelischer Pfarrer in Büchenbach ist von 1526-1527 der später von Martin Luther verketzerte Sebastian Franck. Im Zuge des Ausbaus der Territorialfürstentümer wird Büchenbach Teil des Markgrafentums Brandenburg-Ansbach. Als Teil dieses 1792 preußisch gewordenen Territoriums fiel Büchenbach im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.484, 1987 dann 4.242 und im Jahr 2000 5.226 Einwohner gezählt. PolitikDer Bürgermeister Helmut Bauz (Freie Wähler) wurde im Jahr 2003 gewählt. Mit 29 Jahren war er der mit Abstand jüngste Bürgermeister im Landkreis Roth und einer der jüngsten in Bayern. Der Gemeinderat besteht aus 20 Mitgliedern. Davon gehören 9 der CSU, 6 den Freien Wählern (FW), 4 der SPD sowie eine Rätin den GRÜNEN an. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet etwa 2,9 Millionen Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet etwa 900.000 Euro. Die Verschuldung der Gemeinde betrug Anfang 2004 7,8 Millionen Euro und entwickelte sich wie folgt (jeweils Jahresbeginn): 2005 - 7,2 Millionen Euro; 2006 - 6,6 Millionen Euro. Laut Haushaltsplan bzw. mittelfristiger Finanzplanung Anfang 2007 - 5,9 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren konnten trotz Schuldenreduzierung erhebliche Investitionen in den Bereichen Abwasserbeseitigung (Kanalbau in den Gemeindeteilen Asbach und Aurau), Erschließung von Neubaugebieten („Heuweg” in Büchenbach sowie „Mühlenstraße” in Ottersdorf) investiert werden. Derzeit wird das Gewerbegebiet mit ca. 20.000 m² Nettobaufläche für Unternehmer erweitert. Ebenso wird die stark frequentierte Gemeindeverbindungsstraße von Büchenbach nach Breitenlohe komplett erneuert. Investitionsschwerpunkt wird auch künftig der Bereich marode Straßen, Kanäle und Wasserleitungen in den diversen Siedlungsbereichen sein. Mittelfristig steht die Generalsanierung der 30 Jahre alten Mehrzweckhalle auf dem Wunschzettel der Gemeinde Büchenbach. Die Sanierung der Gemeindefinanzen, also die weitere, stetige Reduzierung der immer noch viel zu hohen Verschuldung genießt hohe Priorität. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 10, im produzierenden Gewerbe 235 und im Bereich Handel und Verkehr 62 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 537 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1862. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 8 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 64 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1197 ha, davon waren 899 ha Ackerfläche und 296 ha Dauergrünfläche. VerkehrBüchenbach wird von der Bahnhofsstraße durchzogen, diese stellt sozusagen das Rückgrat des Ortes dar. Von ihr zweigen verschiedene kleinere Ortsstraßen (z.B. Rother Straße am Rathaus vorbei) ab. Die Bahnhofsstraße beginnt am östlichen Rand des Ortes und verlässt ihn in Richtung Schwabach nordwärts. Eine geplante Umleitung um Büchenbach, die die Anwohner an der Bahnhofsstraße entlasten sollte, wurde per Volksentscheid zu 67 % abgewehrt. Die S-Bahn S3 Nürnberg-Roth hält am Bahnhof Büchenbach Die zweispurige Bundesstraße B 2a Roth-Nürnberg verläuft 4 km entfernt, Verbindung auf die BAB A6. BildungIm Jahr 2006 existieren folgende Einrichtungen:
Der Bestand der Hauptschule ist mittelfristig gefährdet (mangels Schülern, aufgrund höherer Übertrittsquoten an weiterführende Schulen sowie Geburtenrückgangs). Die Gemeinde Büchenbach ist bestrebt, durch eine aktive Familienpolitik dem Geburtenrückgang entgegen zu wirken (Betreuungsangebote Krippe, Hort, attraktive Kinderspielplätze, Diskussion über Kinderbonus u.a.). StädtepartnerschaftenEs besteht eine Partnerschaft mit
Im Jahre 2005 wurde mit der 14. Kompanie - Luftwaffenausbildungsregiment 3 (Otto-Lilienthal-Kaserne in Roth) im Rahmen eines feierlichen Gelöbnisses in Büchenbach eine Patenschaft geschlossen Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
