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Bürgel ist eine kleine Stadt im Saale-Holzland-Kreis im thüringischen Saaletal, zwischen Jena und Eisenberg. Ihre Bekanntheit verdankt die Stadt keramischen Erzeugnissen, der sog. Bürgeler Keramik. Typisch für die Bürgeler Keramik sind die blauen Gefäße mit weißen Punkten. Es gibt derzeit ca. 10 Töpfereien in Bürgel. Jährlich am letzten Juniwochende findet der Bürgeler Töpfermarkt statt. GeografieStadtgliederungBürgel umfasst die Ortsteile Thalbürgel, Gniebsdorf, Beulbar, Gerega, Ilmsdorf, Hetzdorf, Silberthal, Droschka, Göritzberg, Hohendorf, Nischwitz, Lucka, Rodigast und Taupadel. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung als Stadt erfolgt 1234, das Stadtrecht wurde schon vorher verliehen. Das Töpfereigewerbe ist seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesen, seit dem 17. Jahrhundert hat Bürgel den Beinamen »Töpferstadt«. 1905 wurde Bürgel an die Bahnstrecke Crossen–Porstendorf angeschlossen, 1969 wurde sie wieder stillgelegt. PolitikBürgel ist die "erfüllende Gemeinde" für die Orte:
Sitzverteilung im Stadtrat
WappenDas Stadtwappen zeigt den Stadtpatron St. Georg als Ritter mit goldener Rüstung auf rotem Grund beim Erlegen eines grünen Drachens. VerkehrDurch Bürgel führt die vielbefahrene Bundesstraße 7. In regemäßigen Abständen verkehren ausserdem durch die JES Verkehrsgesellschaft mbH betriebene Busse nach Jena über Großlöbichau oder Graitschen, nach Eisenberg über Hainspitz, nach Hohendorf, nach Gerega über Ilsmdorf und Thalbürgel, sowie zahlreiche weitere Ortschaften der Region. Kultur und SehenswürdigkeitenHeute befindet sich in Bürgel ein Keramikmuseum und seit 1971 findet alljährlich ein Töpfermarkt statt (außer in den Jahren 1982 und 1983). Weitere Attraktionen sind das Heimatmuseum im ehemaligen Zinsspeicher des Thalbürgeler Klosters sowie die romanische Kirche der ehemaligen Benediktinerabtei, die 1133 gestiftet wurde und in der seit rund zwanzig Jahren Konzerte stattfinden. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
