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Burgsalach ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Nennslingen. GeografieGeografische LageBurgsalach liegt auf der Hochfläche der Südlichen Frankenalb, fast unmittelbar am Limes. Der so genannte Rätische Limes, die einstige Nordgrenze der römischen Herrschaft, durchquert die Hochfläche. Der römische Burgus, ein Kleinkastell aus der Spätlimeszeit gilt als besonderes Bauwerk, das in dieser Form nur noch in Nordafrika zu finden ist. Die Grundmauern dieses Burgus, Fundamente des steinernen Wachturms und ein nachgebildeter Holzwachturm zeugen von der Zeit der römischen Herrschaft. GemeindegliederungBurgsalach, Indernbuch, Pfraunfeld GeschichteDas Fürstentum Ansbach und die Schenk von Geyern teilten sich im Ort die Herrschaftsrechte. 1796 sequestrierte Preußen die Geyerschen Rechte. Burgsalach fiel im Vertrag von Paris (Februar 1806) mit dem 1792 preußisch gewordenen Fürstentum Ansbach durch Tausch an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die damalige Gemeinde Burgsalach. Gemeindeteile
EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 976, 1987 dann 998 und im Jahr 2000 1.178 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Friedrich Amler (Dorfgemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Siegfried Satzinger (Dorfgemeinschaft). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 391 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 41 T€. WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Gespalten; vorne fünfmal gespalten von Schwarz und Silber, hinten in Blau ein hervorkommender silberner Limesturm mit goldenem Dach und goldenem Umgang. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 36 und im Bereich Handel und Verkehr 39 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 383. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 1 Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 57 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1359 ha, davon waren 1027 ha Ackerfläche und 332 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
2006 besuchten 110 Kinder der Gemeinde die Schule des Schulverbandes, 2007 waren es nur noch 104. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
