Burkhardtsdorf in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Stollberg
Koordinaten: 50° 44′ N, 12° 55′ O
Höhe: 400–520 m ü. NN
Fläche: 21,19 km²
Einwohner: 6861
Bevölkerungsdichte: 324 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09235
Vorwahlen: 03721/037209
Kfz-Kennzeichen: STL
Gemeindeschlüssel: 14 1 88 050
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Markt 8
09235 Burkhardtsdorf
Webpräsenz: www.burkhardtsdorf.de
Bürgermeister: Thomas Probst
Lage der Gemeinde Burkhardtsdorf im Landkreis Stollberg

Burkhardtsdorf ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Stollberg in Sachsen.

Geografie und Verkehr

Geografische Lage

Burkhardtsdorf liegt 12 km südlich von Chemnitz und 12 km östlich der Kreisstadt Stollberg/Erzgeb. am Nordrand des Erzgebirges im Zwönitztal. Die Höhen im Gemeindegebiet erreichen knapp 600 Meter. Im Ort kreuzt die B 95 die B 180. Auch die Bahnstrecke Chemnitz–Aue führt durch die Gemeinde. Die A 4 ist über Chemnitz und die A 72 über Stollberg zu erreichen.

Ortsteile

  • Burkhardtsdorf
  • Eibenberg mit Neu-Eibenberg
  • Kemtau
  • Meinersdorf

Geschichte

Burkhardtsdorf wurde als Burckersdorff wurde im Jahr 1331 erstmals urkundlich erwähnt. 1381 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Eibenberg und 1455 wurde Kemtau erstmals urkundlich erwähnt. Meinersdorf wird im Jahr 1206 vom Meißner Burggrafen Meinhard gegründet. Benannt wurde Burkhardtsdorf nach dem Begründer des Dorfes Abt Burchard aus dem damaligen Bergklosters St. Marien aus Chemnitz. 1346 erhält das Dorf eine Kirche. Im Jahr 1673 erhält der Ort das Marktrecht war von diesem Zeitpunkt an jeweils im Mai an Nachmittagen Markt. Neben der Landwirtschaft konnte sich ab 1600 in Der Gegend auch die Leinweberei entwickeln. Es entstanden auch kleinere Strumpfbetriebe. Im Jahr 1875 kam der Anschluss an das Eisenbahnnetz über die Strecke Chemnitz–Aue. Seit dem Jahr 1875 gehörte das jetzige Gemeindegebiet zur Amtshauptmannschaft Chemnitz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein Schaumchemiewerk und ein Buchungsmaschinenwerk in Burkhardtsdorf.

Im Zuge der Sächsischen Verwaltungsreform 1994 schlossen sich die Gemeinden Burkhardtsdorf, Kemtau – mit dem Ortsteil Eibenberg – und Meinersdorf zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammen. Am 1. Januar 1999 entstand daraus die jetzige Gemeinde Burkhardtsdorf.

Der Ortsteil Burkhardtsdorf hat seit einigen Jahren einen Beinamen: „Die Perle des Zwönitztals”.

Sehenswürdigkeiten

  • Marienkirche von 1812
  • Lanz Bulldog Museum
  • Buchdruckerreimuseum
  • Eibenberger Dorfkirche
  • Postmeilensäule von 1723
  • historisches Fachwerkhaus mit Sonnenuhr
  • Mittelalterlicher Jagdratsplatz Tischl im Abtwald
  • Kemtauer Felsen (592 m ü. NN)
  • Landschaftsschutzgebiet und Flächennaturdenkmal Eckardtteiche und Alte Zwönitz
  • Feuchtbiotop Wurzelbach
  • Luthereiche, ca. 250 Jahre alt



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Informationsportal über Burkhardtsdorf in Sachsen - 24.5.2012