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Cavertitz ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde im Landkreis Torgau-Oschatz, Sachsen. Der Verwaltungssitz befindet sich im Ortsteil Schöna, wohin er im Jahr 2005 von Cavertitz verlegt wurde. Geografie und VerkehrDie Gemeinde Cavertitz liegt im Landkreis Torgau-Oschatz, im Norden des Freistaates Sachsens. Im äußersten Osten grenzt die Gemeinde an Brandenburg, von Norden wird sie durch die Stadt Belgern, im Süden durch die Gemeinde Liebschützberg und im Westen durch die Stadt Dahlen begrenzt. Die Gemeinde liegt ungefähr in der Mitte zwischen den beiden Städten Dresden und Leipzig, die durch die unten genannten Verkehrswege gut zu erreichen sind. Cavertitz liegt am Ost- und am Südrand der Dahlener Heide in der so genannten Dahleaue mit ihren großen Wiesen- und Weideflächen. Die Nachbarstädte sind Strehla (8 km), Oschatz (9 km) und Dahlen (9 km). Die Bundesstraße 182 verläuft durch den Westen des Gemeindegebietes und die Bundesstraße 6 verläuft südlich des Gemeindegebietes. Durch den Osten der Gemeinde führt der internationale Elbe-Radwanderweg. Die Gemeinde wird von der Dahle durchflossen, sowie vielen kleineren Bächen, wie die Tauschke oder der Schönaer Bach. Die Elbe bildet im äußersten Nordosten der Gemeinde für ein kurzes Stück die Gemeinde- und Landesgrenze zu Brandenburg. Ortsteile
GeschichteDie Gemeinde wurde 1994 im Zuge der sächsischen Gemeindereform aus den ursprünglichen Gemeinden Cavertitz, Lampertswalde, Schöna, Schirmenitz und Bucha gebildet.
Der Namensursprung ist unklar. Es wird aber vermutet, dass es vom slawischen Korrot kommt, dass übersetzt soviel wie Türpfosten oder Brunnenschwengel bedeutet. Cavertitz wurde vermutlich im Jahre 550 durch die Daleminzier begründet. Im Jahre 850 wurden die Daleminzier durch die Deutschen vertrieben. 900 zog dann der erste Burgvogt in Cavertitz ein und machte es so zur Burgwardei. Im Jahre 1240 übergab Odo und Bodo von Ilburg den Rittersitz an das Kloster Güldenstern von Mühlberg. Dies war die erste urkundliche Erwähnung. Großes Leid erfuhr Cavertitz im Dreißigjährigem Krieg 1636, indem es abgebrannt wurde durch den schwedischen General Johan Banér. Im Jahr 1760, während des Siebenjährigen Krieges herbergte Friedrich der Große eine Nacht im kurfürstlichem Schloss zu Cavertitz. Von 1815 bis 1818 gehörte das Dorf zu Preußen, kam aber dann nach langem Bemühen der Dorfbewohner wieder ans Königreich Sachsen zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte das Schloss des Rittergutbesitzers Bramsch, wie viele andere, auch gesprengt werden. Dies wurde jedoch verhindert durch den Einsatz des russischen Offiziers Konkow und einigen Lehrern der schon früher bestehenden Schule. Das Schloss wurde zur Schule umfunktioniert und wurde als erste Zentralschule Sachsens am 25. September 1946 eingeweiht.
Der Ortsteil wurde im Jahr 1253 erstmal als Rudeniczerwähnt. Der Name kommt aus dem Slawischen und bedeutet Ort, wo sich Raseneisenerz befindet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort völlig zerstört und wurde wüst. Nur das ehemalige Klostergut blieb verschont und wurde ein im Jahr 1791 erwähntes Forstgut. Nach 1815 gehört Reudnitz kurzzeitig zu Preußen, wurde aber nach einem Gebietsaustausch 1818 wieder sächsisch.
Der Ortsteil wurde im Jahr 1242 als Dolganewiz erstmals urkundlich erwähnt.
Im Jahr 1314 wurde Schöna als Schonov erstmals urkundlich erwähnt. Nördlich des Dorfes wurde über Jahrhunderte sogar Wein angebaut. Wie auch Reudnitz musste der Ort schwer unter dem Dreißigjährigen Krieg leiden. Nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 gehörte Schöna zu Preußen, um aber nach einem Gebietsaustausch im Jahr 1818 wieder zu Sachsen zu gehören.
Bucha wurde im Jahre 1285 als Buch erstmals urkundlich erwähnt. Der Name dürfte auf Buche zurückzuführen sein. Auf dem Kirchberg fand man die Reste einer alten sorbischen Burganlage. In Bucha wurden auch Zeugnisse noch früherer Besiedlung aus der Bronzezeit gefunden.
Dieser Ortsteil wurde im Jahr 1221 erstmals urkundlich erwähnt Der Ortsname dürfte vom Lokator der deutschen Siedlung Lamprecht stammen. Das Dorf entstand aus einem typischen slawischen Rundlingsdorf zurück und einem fränkisches Waldhufendorf. Auch dieser Ort litt unter dem Folgen des Dreißigjährigen Krieges. Die beiden Ortsteile wuchsen erst um 1800 zusammen.
Im Jahr 1260 wurde Zeuckritz als Zukaritz das erste Mal urkundlich erwähnt. Auch Zeuckritz wurde im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört und war eine Zeitlang wüst. Im Jahr 1895 wurden durch einen Brand fast alle Häuser entlang der Hauptstraße zerstört.
Ortsteil der Gemeinde Cavertitz. An der Dahle gelegen. In der Vergangenheit bestand die Ortschaft aus zwei eigenständigen Dörfern, Sörnewitz (links der Dahle) und Möhla (rechts der Dahle). Sehenswürdigkeiten
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