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Dabel ist eine kleine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Sternberger Seenlandschaft mit Sitz in der Stadt Sternberg verwaltet. In der Gemeinde befand sich bis 2006 der Bundeswehrstandort für das Panzerartilleriebataillon 405. Geografie und VerkehrDie Gemeinde liegt inmitten einer bewaldeten Seelandschaft östlich von Sternberg. Im Gemeindegebiet liegen der Dabeler See, der Kleinpritzer See und der Holzendorfer See. Durch die Gemeinde fließt die Mildenitz. Durch den Ort führt die B 192. Bis Sternberg sind es 6 Kilometer. Ortsteile
GeschichteDer Name stammt wahrscheinlich aus dem slawischen "Dab oder Dabele" und bedeutet Eiche. Schon zu Urzeiten wurde die Gegend bewohnt, davon zeugen zahlreiche Großstein- und Hügelgräber. 1262 wird Dabel das erste Mal urkundlich erwähnt. Bis zur Säkularisierung gehörte Dabel zum Kloster Dobbertin. Seit 1794 bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte Dabel zum Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Nach 1945 gehörte es erst zum Land Mecklenburg und dann von 1952-1990 zum Bezirk Schwerin. Die Sage vom Ortsname Dabels Ein Jäger aus Turloff beschoss einen Hirsch und verfolgte diesen mit einem jungen Jagdhund auf der Wundfährte. Die Suche führte über grünende Wiesen und dichte Kiefernwälder, die von starken Eichen umgeben waren. Am ca. 2,5 km von Turloff entfernten Wundbett angekommen, wo sich der Hirsch niedergelegt hatte, ermunterte der Jäger den jungen Hund zum Laut geben mit dem Kommando: "da bell", "da bell", "da bell". Von Stund's an hieß der Ort nun Dabel. Sehenswürdigkeiten
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