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Deesen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland). GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Koblenz und Siegen am Rande des Naturparks Rhein-Westerwald. Der Saynbach , der zum Einzugsbereich des Rheines gehört, fließt durch die Gemeinde. Deesen gehört der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach an. GeschichteErste Erwähnung fand das Dorf im Jahr 1218 als Desene, als Burggraf Heinrich von Isenburg der Abtei Rommersdorf einen Lichterzins schenkte. Das Dorf selbst ist einige Jahrhunderte älter. 1271 verkaufte das Kloster Rommersdorf dem Hermann von Desene verschiedene Güter in Deesen. 1531 hatten die Mant von Limbach einen Hof in Deesen. Bis 1664 war es isenburgisch, dann kurtrierisch, ab 1803 nassauisch. 1866 kam das Dorf zu Preußen. Das Zoll und Bannwirtshaus in der Gemarkung Deesen wird 1667 und 1723 erwähnt. Die alte Schule steht unter Denkmalschutz. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat aus Deesen setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004) WappenDie Wappenbeschreibung lautet: In Silber ein nach oben und rechts versetztes durchgehendes rotes Kreuz, im Bereich des Schildfußes bedeckt von einer zweibogigen, silbern gefugten schwarzen Brücke, deren rechter Bogen den untersten Teil des Kreuzbalkens sichtbar lässt. Am linken Querarm des Kreuzes, aufgehängt in der Form eines Wirtshausschildes, ein schwarzes Schildchen, darin eine goldene Kanne. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDie A 3 mit der Anschlussstelle Mogendorf (AS 38) liegt sieben Kilometer entfernt. Der nächstgelegene ICE-Halt ist der Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main, die direkt durch die Gemeinde führt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
