Deggingen in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Göppingen
Koordinaten: 48° 36′ N, 9° 43′ O
Höhe: 492 m ü. NN
Fläche: 22,70 km²
Einwohner: 5664
Bevölkerungsdichte: 250 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73326
Vorwahl: 07334
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 014
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kaplaneigasse 4
73326 Deggingen
Webpräsenz: www.deggingen.de
Bürgermeister: Hermann Stickel

Deggingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg, Deutschland und gehört zum Landkreis Göppingen.

Geografie

Geografische Lage

Deggingen liegt etwa in der Mitte des Oberen Filstals am Aufstieg zur Schwäbischen Alb in 470 bis 520 Meter Höhe.

Gliederung

Teilort der Gemeinde Deggingen ist Reichenbach im Täle.

Geschichte

Am 1. Januar 1975 wurde Reichenbach im Täle nach Deggingen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2004.

Datum Einwohner
1837 2419
1907 2331
17. Mai 1939 2584
13. September 1950 3820
27. Mai 1970 5415
31. Dezember 1983 5508
31. Dezember 2000 5668
31. Dezember 2005 5664

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

CDU 66,5 % +9,8 12 Sitze +1
SPD 17,9 % -6,2 3 Sitze -2
FWG 15,6 % +1,7 3 Sitze +1
Andere 0,0 % -5,3 0 Sitze -1

Wappen

Im Wappen des Ortes ist ein weißer Elefantenkopf mit darunterliegendem gelben, sechszackigen Stern auf rotem Hintergrund zu sehen. Der Elefant war das Wappentier der Grafen von Helfenstein, die den Ort bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1627 besessen haben. Der Stern ist wahrscheinlich nur ein unterscheidendes Beizeichen. Elefantenkopf und Stern sind erstmals 1551 als Gerichtssiegel des Markts Deggingen belegt. 1954 wurde am Rathaus ein anders aussehendes Stadtrelief angebracht, welches das Helfensteiner Wappen mit dem des Ortsadels verbindet. Auf Antrag der Gemeinde verlieh das Innenministerium am 30. Juni 1959 das ursprüngliche Wappen mit den Helfensteiner Farben Weiß und Rot.

Partnerschaften

Partnergemeinden von Deggingen sind:

  • Obercunnersdorf in der Oberlausitz
  • Lambesc in Frankreich
  • Gorzyce in Polen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Deggingen war früher durch die inzwischen stillgelegte Nebenbahn Geislingen an der Steige - Wiesensteig an das Schienennetz angebunden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereine

  • 1958 wurde der Musikverein Deggingen gegründet.

Gebäude

  • Barocke Pfarrkirche
  • Wallfahrtskirche Ave Maria
  • In der Nähe von Deggingen wurde 1976 die Reste einer römischen Befestigungsanlage gefunden; siehe: Kastell Deggingen



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Informationsportal über Deggingen in Baden-Württemberg - 24.5.2012