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Deiningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries mit Sitz in Nördlingen. GeografieAusdehnung des GemeindegebietsZu Deiningen gehört außer dem Hauptort noch der Gutshof Klosterzimmern, der an das im 16. Jahrhundert säkularisierte ehemalige Zisterzienserinnenkloster Zimmern erinnert. Die Gemeinde grenzt im Westen an das Stadtgebiet von Nördlingen an. GeschichteDer Ort wurde im Jahr 760 erstmals urkundlich erwähnt. Deiningen unterstand im Alten Reich der Landesherrschaft der Grafen von Oettingen. Die Hochgerichtsbarkeit und die Dorfherrschaft teilten sich die Oberämter Harburg und Wallerstein. Die bewirkte, dass in der Reformationszeit das Dorf in zwei Konfessionen zerfiel. Der zu Oettingen-Wallerstein gehörende Teil blieb katholisch, der andere wurde evangelisch, die Hauptstraße bildete die Trennungslinie. Beide Konfessionen nutzten die im katholischen Teil stehende Pfarrkirche. Für die Protestanten wurde außerhalb des Chors ein eigener Altar errichtet. Erst 1961 erhielt die evangelische Gemeinde eine eigene Kirche. Kultur und SehenswürdigkeitenDas Wahrzeichen des Ortes ist die unter Denkmalschutz stehende Brücke über die Eger. Die Martinskirche mit ihrer barocken Ausstattung ist als ehemalige gotische Wehrkirche sehenswert. Von 1616 bis 1961 diente sie als Simultankirche beiden Konfessionen. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDeiningen liegt zwei bis drei Kilometer südöstlich der Bundesstraße 466 Heidenheim an der Brenz–Schwabach. Deiningen liegt an der 1903 eröffneten ehemaligen Bahnstrecke Nördlingen–Wemding, auf der bis 1981 Personenzüge fuhren. Heute ist der nächste Bahnhof Nördlingen an der Riesbahn Aalen–Donauwörth, etwa sechs Kilometer westlich von Deiningen. Öffentliche EinrichtungenNeben der alten katholischen St. Martinskirche (Bistum Augsburg) gibt es die evangelische Erlöserkirche. BildungIn Deiningen gibt es eine Grund- und eine Hauptschule sowie einen Kindergarten. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der StadtAus Deiningen (nicht aus Deining in der Oberpfalz, wie häufig zu lesen) stammt der Wiener Theologe Johannes Geuß. Deininger Herkunft war die Schreiberfamilie, der - ebenfalls im 15. Jahrhundert - Konrad Bollstatter angehörte. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
