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Deisenhausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach. GeografieDeisenhausen liegt in der Region Donau-Iller, an dem Fluss Günz.
GeschichteDeisenhausen war vor 1800 Herrschaft und gehörte zur St. Jakobspfründe/Freie Reichsstadt Augsburg. Oberbleichen und Unterbleichen gehörten verschiedenen Patrizierfamilien. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört das Gebiet zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Deisenhausen, Oberbleichen und Unterbleichen. Sie wurden im Zuge der Gebietsreform in Bayern zur Einheitsgemeinde Deisenhausen zusammengefasst. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.140, 1987 dann 1.321 und im Jahr 2000 1.464 Einwohner gezählt. PolitikDer Gemeinderat hat 12 Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2002 entfielen auf die Freien Wähler Bleichen sieben und auf die Alte Wählergruppe fünf Sitze. Bürgermeister ist seit 1996 Norbert Weiß (Alte Wählergruppe). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 598 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 65 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 51 und im Bereich Handel und Verkehr 78 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 16 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 534. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 825 ha, davon waren 449 ha Ackerfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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